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Am 7. Februar 2012 lädt futureSAX die sächsischen Innovatoren aus Forschung und Wirtschaft zum Innovationsforum I im historischen Wasserkraftwerk Mittweida ein.

Die Faxnummer für Ihre Rückmeldung lautet: 0351/2152-7722.
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futureSAX prämiert die besten Marketingstrategien

Morlok: „Innovative Ideen schaffen neue Arbeitsplätze“

Für den Businessplan-Wettbewerb futureSAX 2011 wurden in Phase II die überzeugendsten Geschäfts- und Marketingstrategien sächsischer Existenzgründer gesucht. Bei der feierlichen Preisverleihung im Museum der bildenden Künste in Leipzig werden heute die vier Gewinnerteams ausgezeichnet. Dabei ging es für die Teilnehmer nicht mehr nur darum, eine innovative Geschäftsidee zu präsentieren, sondern einen Schritt weiter zu gehen, und an die Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen zu denken.

67 Teams haben sich an Phase II des futureSAX 2011beteiligt, 23 von ihnen durften sich vor einer Expertenjury der jeweiligen Branchengruppe präsentieren und ihre Marketingstrategien verteidigen. Die Jury überzeugt und gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt haben sich:

  • Team Fiber Check aus Chemnitz (Technologie)
  • Team Apus_Systems aus Dresden (Informations-/ Kommunikationstechnologien)
  • BEBE Medien GmbH / detektor.fm aus Leipzig (Service)
  • Team EqualBone aus Dresden (Bio-/ Nanotechnologie)

Dazu der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP): „Eine lebendige Gründerszene, die durch die Umsetzung innovativer Ideen neue Arbeitsplätze schafft, ist für das Wirtschaftswachstum in Sachsen essentiell. Deshalb unterstützt der Freistaat junge Unternehmer mit neuen Ideen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.“

Von den 67 eingereichten Geschäfts- und Marketingstrategien haben elf Teams bereits ihr Unternehmen gegründet. Aus dem Bereich Service kamen mit 32 die meisten Einreichungen, gefolgt vom Informations- und Kommunikationssektor mit 18 und der Technologiebranche mit 12 Einreichungen. Fünf Marketingstrategien wurden für den Bereich Bio-/ Nanotechnologie abgegeben. 64 Prozent der Einreichungen kommen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen Sachsens.

Nach dem erfolgreichen Abschluss von Phase II geht es nun in die dritte Runde. Ziel ist die Entwicklung eines vollständigen Businessplans und dessen Präsentation vor einer Expertenjury. In der letzten und entscheidenden Phase von futureSAX sind nicht nur Existenzgründer, sondern auch Wachstumsunternehmen gefragt. Unternehmen mit erfolgversprechenden Ideen für weiteres Wachstum können sich noch bis zum 3. Mai 2011 für den futureSAX-Wachstumspreis bewerben.

Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig durchgeführt. Die Preisgelder in Höhe von jeweils 3.000 Euro wurden von der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, von der Vodafone D2 GmbH, von der UKM Fahrzeugteile GmbH und envia Mitteldeutsche Energie AG gestiftet.

Nähere Informationen zu den Preisträgern und Nominierten sind in der Anlage beigefügt. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.futuresax.de

Über futureSAX - Das sächsische Existenzgründernetzwerk

futureSAX startete im Jahr 2002 unter Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit erstmals als branchenoffener Businessplan-Wettbewerb. Heute ist futureSAX das sächsische Existenzgründernetzwerk für technologieorientierte Gründer und junge Wachstumsunternehmer mit den drei Säulen - Businessplan, Seminare und Netzwerk. Im neunten Wettbewerbsjahr werden wieder innovative Ideen von Existenzgründern und jungen Wachstumsunternehmern gesucht. In drei Phasen bauen die Teilnehmer ihre Geschäftsidee zunächst zu einer Marketingstrategie und schließlich zu einem tragfähigen Businessplan aus. Jede Phase wird von Unternehmern, Kapitalgebern und anderen Experten einer Fachjury intensiv begleitet und am Ende mit Feedback bewertet. Mehr als 100 Juroren und Coachs unterstützen professionell die Realisierung der Ideen. Parallel dazu steht allen futureSAX-Teilnehmern das kostenlose Seminarprogramm mit offen. Phase I des futureSAX-Wettbewerbs endete mit 97 eingereichten Geschäftsideen. Die besten Ideen wurden am 19. Januar 2011 prämiert. In Phase II wurden 67 Geschäfts- und Marketingkonzepte eingereicht und von den Juroren bewertet. In vier Branchen-Jurysitzungen müssen die nominierten Teams ihre Geschäfts- und Marketingstrategien noch einmal persönlich präsentieren und die Fachjuroren überzeugen. Die Preisträger werden bei der Prämierungsveranstaltung am 07.04.2011 in Leipzig bekannt gegeben. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 68.000 Euro dotiert. Der eigentliche Hauptpreis sind aber die Kontakte des futureSAX-Netzwerks. Denn der Austausch mit Kapitalgebern, Unternehmern, Partnern und anderen Gründern ist für jeden Existenzgründer und Wachstumsunternehmer wichtiger als jede Finanzspritze.

Der Wettbewerb wird unterstützt von:

Freistaat Sachsen - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sächsische Aufbaubank - Förderbank -, KfW Bankengruppe, High-Tech Gründerfonds Management GmbH, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Stadt- und Kreissparkasse Leipzig und S- Beteiligungen, Bürgschaftsbank Sachsen und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Technologiegründerfonds Sachsen, factoring.plus AG, envia Mitteldeutsche Energie AG, UKM Fahrzeugteile GmbH, KOMSA Kommunikation Sachsen AG und aetka Communication Center AG, Vodafone D2 GmbH, PriceWaterhouseCoopers AG, bruno banani underwear GmbH, IBM Deutschland GmbH, Offizin Andersen Nexö, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, DATEV eG, Giesecke & Devrient GmbH, Roth & Rau AG

Preisträger in der Kategorie Technologie

Team Fiber Check, aus Chemnitz

Windkraft, Überwachungssystem, Schadensfrüherkennung

Mit neuartigem Sensorsystem nicht nur dem Schaden, sondern auch der Konkurrenz einen Schritt voraus

Rotorblätter aus Faserkunststoffverbunden (FKV) sind sehr hohen, wechselnden Lasten ausgesetzt, die auf lange Sicht zu Materialermüdung führen. Bereits kleine Schädigungen haben direkte Auswirkungen auf die Effizienz der gesamten Windkraftanlage. Im Zeitablauf können dann auch größere Materialbrüche bis hin zu Totalausfällen auftreten. Hohe Wartungsintervalle, erhebliche Stillstandszeiten und hohe Ertragsausfälle sind die Folge. Genau hier setzt FiberCheck mit seinem innovativen Condition Monitoring System an, das Mitte diesen Jahres Marktreife erlangen wird: Neuartige Sensorsysteme überwachen permanent den Zustand der Faserverbundstrukturen der Rotorblätter, wodurch frühzeitig Materialschäden, sowohl im mikro- als auch im makroskopischen Bereich, erkannt werden können. Zusätzlich liefert das System Informationen zu Eisansatz bzw. -freiheit sowie Lastenwirkung an den einzelnen Rotorblättern.

Durch seine Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Robustheit ist das System vor allem für Betreiber von Windkraftanlagen und Hersteller von Rotorblättern interessant, die mit dem Problem permanent wachsender Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen konfrontiert sind. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

· Vermeidung von Großschäden durch Schadensfrüherkennung

  • (Kosten-)Optimierung von Reparatur- und Wartungseinsätzen
  • Minimierung der Stillstands- und Ausfallzeiten der Anlage aufgrund von Materialschäden und Blatteis
  • Überwachung der Pitcheinstellung
  • Möglichkeit einer unmittelbaren Online-Überwachung einschließlich Schadensbenachrichtigung via SMS bzw. E-Mail

Weiterhin nominiert in der Kategorie Technologie:

ALUHEAT GmbH, aus Freiberg

Warmbehandlung, innovative Verfahren, Automobilindustrie

Evo3medica e. K., aus Leipzig

Regenerative Medizin, Stammzellen, Medizintechnik

silbaerg GmbH, aus Chemnitz

Snowboard, ALD-Technologie, Revolution der Fahreigenschaften

Team Perfluorence, aus Dresden

Veredelte PTFE-Zusätze für Kunst- und Schmierstoffe, Lebensdauerverlängerung von drehenden oder begleitenden Bauteilen

Team V-Fix, aus Chemnitz

Sicherungssystem für Baugerüste, erhebliches Kosten- und Zeiteinsparungspotenzial

Preisträger in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie

Team Apus_Systems, aus Dresden

Geoinformation, Monitoringsoftware, Datenbank, Ertragssicherung

Ziel des Gründungsvorhabens Apus_Systems ist die Entwicklung und erfolgreiche Vermarktung einer digitalen und plattformübergreifenden Datenbank- und Softwarelösung für die Landwirtschaft. Damit soll erstmals die zeit- und kosteneffektive Erfassung, Verwaltung und Analyse von Anlagen, die der Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion dienen, in einem Produkt ermöglicht werden.

Apus_Systems setzt auf das Zusammenspiel von schneller und effektiver Datenerfassung sowie wissensbasierter Bereitstellung und Auswertung von landwirtschaftlichen Daten. Durch die optimierte Prozesskontrolle können beim Monitoring landwirtschaftlicher Anlagen Kosten- und Zeitersparnisse von bis zu 70 % erzielt werden. Im Idealfall sind dadurch Ertragssteigerungen von bis zu 100% möglich. Maßgeschneiderte individualisierte Analysetools runden das Angebot ab und ermöglichen es den Landwirten erstmals die gewonnen Geoinformationen miteinander zu vergleichen um dadurch Anhaltspunkte für die weitere Prozessoptimierung zu erhalten.

Arun Gairola Professor an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sieht in Deutschland das Agrarland der Zukunft. Hochtechnologie in Verbindung mit landwirtschaftlicher Produktion wird laut seiner Aussage zum Exportschlager der Zukunft. In Zeiten von Bevölkerungsexplosion und Klimawandel nimmt die Sicherung von Grundbedürfnissen des Menschen wie die Ernährung eine immer größere Rolle ein. Genau hier setzt die Idee des EXIST-Gründungsvorhabens Apus_Systems an.

Weiterhin nominiert in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie:

Team architools 3D, aus Leipzig

Software, Gebäudevisualisierung, effizient und intuitiv

CAPPcore GmbH, aus Chemnitz

Softwaretool, Schnittstellenmigration für Fertigungssysteme

Team I.D.O.S, aus Dresden

Personaleinsatzplanung, Gesundheitswesen, Optimierung

Team vLearn3D, aus Dresden

Interaktive 3D-Trainingssimulation, Maschinen- und Anlagenbau, Schulungsprogramm

Team wellefit, aus Leipzig

Webbasierte Software für Fitnessstudios, Trainingsbetreuung, interaktiv


Preisträger in der Kategorie Service

BEBE Medien GmbH / detektor.fm, aus Leipzig

Radio, Internet, anspruchsvolles Themenangebot

detektor.fm – anspruchsvolles Radio fürs Internet

Die BEBE Medien GmbH betreibt mit detektor.fm Deutschlands erstes privatfinanziertes, nationales und journalistisch hochwertiges Internetradio. Der Sender kombiniert anspruchsvollen Journalismus mit moderner Popmusik. Diese Kombination ist der USP von detektor.fm. Werbekunden erreichen im Radio nur bei detektor.fm die Zielgruppe der jungen Akademiker zwischen 20 und 40 Jahren (high potentials). Für eine moderne Variante des alten Mediums Radio werden sämtliche neuen mobilen und multimedialen Verbreitungsformen (Bsp: Apps, Podcasts, Audio-Slideshows) genutzt.

Seit dem Sendestart am 4. Dezember 2009 wachsen die Hörerzahlen von detektor.fm monatlich organisch um 15 Prozent. Das Hauptmarketinginstrument für den Sender ist die Präsenz in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sowie die Suchmaschine Google. Jeder Hörer hat die Möglichkeit über diverse Kanäle direkt mit den Machern in Kontakt zu treten und das Programm weiterzuempfehlen. Dadurch hören schon heute täglich 3000 Menschen durchschnittlich für 23 Minuten detektor.fm (Vergleich: RBB „Radio Eins“ 11 min, BR „Bayern 2“ 5 min).

Und auch die Webseite wird mittlerweile täglich von rund 2000 Nutzern besucht. Monatlich führt das zu 130.000 Pageimpressions und 65.000 Visits. Das Kernteam von detektor.fm besteht aus vier festen Mitarbeitern, die für die Bereiche Geschäftsführung, Planung, Musik und Marketing zuständig sind. Das Team wird unterstützt durch rund 15 freie Journalisten und Praktikanten. Nach dem Erreichen der Gewinnschwelle im Dezember 2011 soll nach und nach neues Personal eingestellt werden. Ziel ist es, eines Tages ein vollwertiges Radioprogramm mit verschiedenen Spezialsendungen anzubieten.

Weiterhin nominiert in der Kategorie Service:

Team Co-WorkingSpace, aus Chemnitz

Co-Working, Büro, Konferenz

Team evenco, aus Chemnitz

Event, Veranstaltungsevaluation, Wertschöpfungsoptimierung

Team futalis, aus Leipzig

Hund, Futter, Gesundheit

Team Klangumfang, aus Leipzig

Kinder, Reise, Hörspiel

Team Verschenk-Plattform, aus Dresden

Internet, Plattform, online Verschenken

 

Preisträger in der Kategorie Bio-/Nanotechnologie


Team EqualBone, aus Dresden

Medizinprodukte, Knochenersatzmaterial, Heilung

"Wie kann man die bisher sehr langen Heilungszeiten bei Knochendefekten nach Frakturen oder Erkrankungen für den Patienten wirksam verkürzen? Als Antwort auf diese Frage hält das Team von EqualBone, ein Ausgründungsvorhaben des Max-Bergmann-Zentrums für Biomaterialien der TU Dresden, eine völlig neuartige Werkstoffentwicklung bereit. Mithilfe einer speziellen Herstellungstechnologie ist es gelungen, ein Organik/Anorganik-Komposit zu erzeugen, das im Einsatz als Knochenersatzmaterial ein bisher unerreichtes Eigenschaftsprofil aufweist. Es zeichnet sich gegenüber den bisher eingesetzten Stoffen vor allem durch seine Formstabilität, die Möglichkeit der genauen geometrischen Anpassung an den Defekt, den kontrollierten Umbau in natürlichen Knochen und eine wesentlich bessere Verträglichkeit für den Patienten aus. Anhand seiner Zusammensetzung wird es individuell an den einzelnen Patienten angepasst und reflektiert optimal die körpereigene Knochenregeneration ohne bleibende Schäden oder bisher notwendige Folgeoperationen. Dieser Ansatz bietet daher große Zeit- und Kostenvorteile sowohl für den Arzt als auch das gesamte Gesundheitswesen auf diesem Gebiet. Nach dem Markteintritt mit maßgeschneiderten Implantaten strebt das Unternehmen mit Standardverbrauchsmaterialien, die auf demselben Materialkonzept beruhen, auf den Massenmarkt."

Weiterhin nominiert in der Kategorie Bio-/Nanotechnologie:

bi.flow Systems GmbH, aus Chemnitz

Mikrofluidik, vollintegriertes Lab-on-a-Chip, Assay-Integration

Team Individuelle Zahnimplantate, aus Leipzig

Maßgefertigte, wurzelanaloge Implantate, schnellere Heilung und Langzeitverträglichkeit

JaegerImpfstoffe, aus Leipzig

Pharmazie, Impfstoff, Verbraucherschutz

Team XS-Optics, aus Dresden

Nanoanalytik, Messsonden, hochauflösende mikroskopische Analysen

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