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78 Einreichungen in Phase II beim Businessplan-Wettbewerb futureSAX 2010 (mehr)

futureSAX-Preisträger vor 450 Gästen ausgezeichnet

Höchste Spannung bis zum Schluss: Vor rund 450 Gästen prämierte das futureSAX-Netzwerk am 25. Juni in Leipzig die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbes Sachsen 2009. Preisstifter waren die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, Vodafone D2 GmbH, bruno banani underwear GmbH sowie die Sächsische Aufbaubank - Förderbank –. Im Rahmen der Veranstaltung kürte auch das unternehmensgründerbüro leipzig seine Preisträger.

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk beglückwünschte die Sieger des futureSAX und überreichte ihnen die Preise: „Sachsen braucht Menschen mit Mut und Weitsicht, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“, lobte futureSAX-Schirmherr Jurk das Engagement der Teilnehmer. „Aber nicht nur auf die beste Idee kommt es an. Alle futureSAX-Teilnehmer erhalten mit dem Wettbewerb das nötige Rüstzeug für die Selbstständigkeit. Sie können die Kontakte des futureSAX-Netzwerkes für sich nutzen. Oftmals ist der Kontakt zu Unternehmern und Partnern wichtiger als jede Finanzspritze.“

In ihren Grußworten motivierten Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig sowie Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig und Hauptsponsor des Abends, die Teilnehmer des futureSAX, ihr kreatives Potential weiter auszubauen und zu nutzen.

Kategorie Gründen
Sieger
der Kategorie Gründen und damit Gewinner von 15.000 Euro ist das Team nanometis aus Dresden. Ziel ihrer Arbeit ist die verbesserte Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten. Grundlage dafür ist die vom Team entwickelte Softwarelösung zur automatisierten Untersuchung von molekularen Interaktionen bei Membranproteinen.

Auf dem 2. Platz setzte sich Qpoint Composite GmbH aus Dresden durch. Das Unternehmen entwickelt neuartige Kohlenstofffaser-Heizstrukturen für Faserverbunde, die leichter sind als bisherige Metallformen. Durch diese Leichtbauweise kann der Energiebedarf in der Luftfahrt sowie im Fahrzeug- und Maschinenbau erheblich reduziert werden. Der Preis ist mit  10.000 Euro dotiert.

Der 3. Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an Magna Diagnostics GmbH aus Leipzig. Die im April 2009 gegründete GmbH forscht an der Entwicklung einer schnellen und kostengünstigen Infektionsdiagnostik, die direkt vor Ort beim Patienten anwendbar ist.

Kategorie Wachsen
Mit dem Preis in der Kategorie "Wachsen" wird  jedes Jahr ein Unternehmen prämiert, das die Juroren mit einem besonders Erfolg versprechenden  Wachstums- und Erweiterungskonzept überzeugen konnte.
Die Signalion GmbH aus Dresden gewann den Wachstumspreis und freut sich nun über ein Preisgeld  in Höhe von 15.000 Euro. Signalion entwickelt und vertreibt innovative Messsysteme für die Ausrüster von Mobilfunknetzen. Das 2003 von acht Ingenieuren der TU-Dresden gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter.

Hochschulsonderpreis
Als aktivstes Hochschulnetzwerk erhält Dresden exists den mit 3.000 Euro dotierten Hochschulsonderpreis. Die Gründungsinitiative unterstützt seit 1999 Studierende, Graduierte und wissenschaftliche Mitarbeiter der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Im Anschluss an die Preisverleihung nutzten Unternehmer, Gründer und Kapitalgeber das Sommerfest mit bruno banani-Modenschau zur entspannten Kontaktpflege.

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Innovationsmanagement erfolgreicher Unternehmen am 23. April in Dresden vorgestellt

Es gibt sie natürlich. Die einmaligen großen Innovationen, die viel bewirken und auf die sich Unternehmen gründen. Doch das Umfeld, die Menschen und die Technologien ändern sich ständig. Deshalb bestehen auf Dauer nur die Unternehmen, die ihr Ohr permanent am Markt haben, Veränderungen in Gesellschaft und Umwelt genau beobachten und darauf reagieren. Oder im besten Fall diesen sogar voraus sind. Das betrifft das Traditionsunternehmen, das sich immer wieder neu erfinden muss ebenso wie das Start-up oder den aufstrebenden Konzern.

Diese Erkenntnisse fanden sich im Kern bei allen Referenten des Forums "Chancen erkennen -  Restrukturierung und Wachstum durch Innovation“, das gemeinsam von der IBM Deutschland GmbH, der DATEV eG, der IHK Dresden und futureSAX am 23. April 2009 veranstaltet wurde.

Dr. Torsten Stuska, IBM Global Business Services, untersuchte in seiner Keynote die weltweite wirtschaftliche Lage ebenso wie die Frage, wo Innovation stattfindet und wie sich Ideen und Innovationen managen lassen. Holger Neuber, richter & hess VERPACKUNGS-SERVICE GmbH, zeigte dann am konkreten Beispiel, wie sich die Investition in ein innovatives Lagerverwaltungssystem für seine Firma auszahlt.

Einig waren sich die Referenten in der Bewertung der aktuellen Situation. Keiner von ihnen redete die derzeitige wirtschaftliche Lage schön. Aber jeder von ihnen blickt optimistisch in die Zukunft. Fritz Straub, Geschäftsführer der Deutschen Werkstätten Hellerau empfahl den anwesenden Gründern und Unternehmern, die Wahrnehmung zu schärfen und sich auch auf Zufälle einzulassen. Silvia Roth, Roth & Rau AG, ermunterte dazu, Durststrecken für die Optimierung interner Strukturen zu nutzen und die Produktentwicklung voranzutreiben, da diese Prozesse, die in Zeiten prall gefüllter Auftragsbücher manchmal auf der Strecke bleiben. Ähnlich äußerte sich auch Frank Rieger, DATEV eG, der die momentane Situation als Chance sieht, sich zu hinterfragen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dr. Torsten Stuska rückte an dieser Stelle noch einmal die Bedeutung von Netzwerken in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, denn: „...kein Unternehmen agiert allein Markt!“

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Vortrag Dr. Torsten Stuska, IBM Global Business Services
Vortrag Holger Neuber, richter & hess VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

Beste Marketingkonzepte der Phase II des futureSAX 2009 prämiert

Vor der prächtigen Kulisse des barocken Elbflorenz wurden am 2. April 2009 im Asisi-Panometer Dresden die besten Marketingkonzepte des futureSAX 2009 prämiert. Rund 300 geladene G
äste verfolgten die Eröffnung durch Ulrich Franzen, Mitglied des Vorstandes der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Das offizielle Grußwort der Stadt Dresden sprach der Zweite Bürgermeister der Elbmetropole, Detlef Sittel. Nachdem die futureSAX-Teilnehmer klein 2 ihre witzig, spritzige Sommerkollektion "Juwelen der Lüfte" präsentiert hatten, wurden die Sieger der vier Kategorien prämiert. Jedes Team erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Die Kategorie Technologie eröffnete.
Matthias Gerhardt, Jurymitglied und Geschäftsführer des Preisstifters UKM Fahrzeugteile GmbH, überreichte den Preis an die Sieger, Axxellon aus Lichtenstein. Das Team entwickelt und vermarktet Hochleistungs-Lithium-Akkumulatoren. Durch die angewendete Technologie sind die Akkumulatoren wesentlich leistungsfähiger und sicherer als die derzeit am Markt erhältlichen Lithium-Anwendungen.

Das Team OVALiS, Dresden, überzeugte in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie. Unternehmensgegenstand ist die Prozessoptimierung und die Prozesskontrolle bei der Fertigung von Chips in den fortgeschrittensten “Leading-edge” Halbleiterfabriken.  Uwe Bauer, Vorstandsvorsitzender des Preisstifters aetka Communication Center berichtete bei der Preisübergabe von seinen Eindrücken in den Jurysitzung: "Die Erkenntnis, dass die Welt immer vernetzter wird, spiegelte sich in den Ideen fast aller Teilnehmer."

Auf dem Siegertreppchen in der Kategorie Service stand mit SWAN – Scientific Workflow Analysis  GmbH ein Team aus Leipzig. Das Unternehmen entwickelte ein Verfahren, das Patientenpfade und klinische Behandlungsabläufe beschreibt und auswertet. Damit lassen sich bislang gering formalisierte, jedoch hoch komplexe Vorgänge standardisieren und verbessern. Sie erhielten ihren Preis aus den Händen von Thomas Rohe, Vorstandsvorsitzender der factoring.plus AG, der ihn in Vertretung für den Preisstifter Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH übergab.

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden stiftete die 3.000 Euro in der Kategorie Bio- und Nanotechnologie. Hier gewann das Team MagnaDiagnostics. Die Leipziger Gründer arbeiten an einer schnellen und kostengünstigen Infektionsdiagnostik, die direkt vor Ort beim Patienten anwendbar ist. Dauerte es bislang zwischen 24 und 48 Stunden, bis ein Ergebnis vorlag, soll diese Zeit auf eine Stunde reduziert werden. 


Insgesamt reichten in Phase II 66 Teams ihre Geschäfts- und Marketingkonzepte ein. Die meisten Einreichungen gab es in der Kategorie Service mit 34 Konzepten. In der Kategorie Technologie hatten sich 13, in der Kommunikationstechnologie 14 und in der Bio- und Nanotechnologie 5 Teams beteiligt.
Hauptsponsor der Preisverleihung war die Ostsächsische Sparkasse Dresden.

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Führen heißt sicher entscheiden

Manche Entscheidungen sind schnell getroffen, andere werden geprüft, besprochen und abgewogen. Weltklasse-Schiedsrichter Dr. Markus Merk pfiff über 300 Bundesligabegegnungen, 30 A-Länderspiele und 50 Europapokalpartien. Und entschied im Bruchteil von Sekunden über Siege und Niederlagen, Aufstieg oder Abstieg, Erfolg oder Ende. Was es heißt, sicher zu entscheiden, weiß dieser "Topmanager des Sports" damit wie kaum ein anderer. Im gemeinsam von der Vodafone D2 GmbH und futureSAX am 25. März im Sarrasani-Trocadero Dresden veranstalteten Forum „Sicher entscheiden“ gab er dieses Wissen an rund geladene 300 Gäste weiter.

Doch bevor der Stargast des Abends im wahrsten Sinne des Wortes auf die Bühne gezaubert wurde, stellte André Sarrasani den Veranstaltungsort und den Circus als modernes Entertainment- und Eventunternehmen vor.  Sichtlich gut gelaunt begrüßte auch der Vodafone Regionalleiter Vertrieb Geschäftskunden, Andreas Fröhlich, die Gäste. Er bekräftigte das Bekenntnis seines Unternehmens zum Engagement in der Region und verriet, dass der Mobilfunkanbieter hier besonders erfolgreich agiert. Eine gute Stunde referierte dann Dr. Markus Merk. Präzise, klar und humorvoll erklärte er die Grundlagen für sichere Entscheidungen. Immer die Win-Win-Situation für alle Beteiligten im Auge, stellte er die Arbeit im Team in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Seine Thesen verknüpfte er mit Erlebnissen auf dem Spielfeld. Wie wichtig es ist, Entscheidungen zu kommunizieren, legte er anhand seiner persönlichen Begegnungen mit Weltklassespielern wie Zidane, Beckham und Figo dar. Diese Schilderungen berührten. Im Anschluss an seinen Vortrag stellte sich Dr. Merk den Fragen des Publikums. Davon gab es reichlich. Nachgefragt wurde beispielweise, wie er sein soziales Engagement in Indien, seine Arbeit als Zahnarzt und seine äußerst erfolgreiche Karriere als Schiedsrichter unter einen Hut bekomme. Er habe keine Berufe, sondern nur Berufungen, erklärte der mehrfach ausgezeichnete Bundesliga-Schiedsrichter. Wie bereits in seinem Vortrag, betonte Merk auch hier, wie wichtig es ist, sich trotz aller Verantwortung den Spaß an der Arbeit zu erhalten. Eine Aussage, die man dem sehr sympathischen Pfälzer gern glaubt.

Vor und nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung, nutzten die anwesenden Gründer, Kapitalgeber, Sponsoren, Partner und Unternehmer den Abend zum Knüpfen neuer Kontakte und dem Auffrischen bestehender.

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Sieger der Phase I am 20. Januar 2009 in der Alten Aktienspinnerei Chemnitz prämiert

In der Alten Aktienspinnerei Chemnitz prämierte futureSAX mit Unterstützung der Sparkasse Chemnitz am 20. Januar 2009 die besten Geschäftsideen der Phase I des sachsenweiten Businessplan-Wettbewerbs. Vor 230 Gästen zeichneten die Preisstifter die Gewinner aus, die sich nun über Preisgelder in Höhe von jeweils 2.000 EUR freuen. Mit der feierlichen Preisverleihung in Chemnitz endete die Phase I des futureSAX 2009. Über 100 Unternehmer und Kapitalgeber hatten insgesamt 116 Geschäftskonzepte bewertet und auf ihr Potential geprüft. Sie entschieden sich am Ende für zwei Dresdner und zwei Leipziger Teams, bei denen Kundennutzen, Art und Weise der Darstellung  sowie Wettbewerbsvorteile am meisten überzeugten.

In der Kategorie Bio-/Nanotechnologie gewann das Team der V-Care Biomedical GmbH i.G. aus Leipzig. Die V-Care Biomedical ist auf dem Gebiet der regenerativen Medizin tätig. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Zelltherapie für die Veterinärmedizin. Preisstifter Thomas Rohe, Vorstand der factoring.plus AG gratulierte dem Team und wünschte den Gründern Erfolg für ihre viel versprechende Geschäftsidee.

Sieger der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie ist das Team KIWIGRID aus Dresden. KIWIGRID entwickelt eine Internetplattform über die sich der Energieverbrauch von technischen Geräten messen und steuern lässt. Den Preis übergab Dieter Ludwig, Direktor Vertrieb Region Nordost der IBM Deutschland GmbH.

Eigentlich waren sie zunächst uneins, ob sie am futureSAX teilnehmen, um so überraschender kam für sie der 1. Platz: In der Kategorie Technologie überzeugte das Team Flowsens aus dem Forschungszentrum Dresden Rossendorf. Ihr Geschäftskonzept beruht auf innovativen Sensoren, die komplexe Strömungen in beliebigen Stoffgemischen sichtbar machen können. Nachdem die Gründer versucht hatten, das äußerst komplizierte, technische Verfahren in wenigen Worten auch den Laien verständlich zu erklären,
überreichte Reiner Grimm von der Sparkasse Chemnitz die Auszeichnung mit den Worten „Der Kaufmann schweigt - ergriffen, still.“.

Sieger in der Kategorie Service ist das Team CeSAM aus Leipzig. Das Center for Studies and Assessment of Medical Systems (CeSAM) begleitet Medizintechnikhersteller bei der Entwicklung von intuitiv und sicher bedienbaren Geräten. Den Preis überreichte Armin Schüssler für die envia Mitteldeutsche Energie AG. Wie alle anderen Gewinner des Abends wollen sich auch CeSAM an Phase II und III des futureSAX 2009 beteiligen und „weitere Preise abräumen.“

Im Anschluss an die Preisübergabe nutzen die Gäste den Abend, um sich beim entspannten Businesstalk über Geschäftkonzepte, Erfolge und Erfahrungen auszutauschen.

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