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Am 7. Februar 2012 lädt futureSAX die sächsischen Innovatoren aus Forschung und Wirtschaft zum Innovationsforum I im historischen Wasserkraftwerk Mittweida ein.

Die Faxnummer für Ihre Rückmeldung lautet: 0351/2152-7722.
Sieger futureSAX2011: Team Fiber Check

Sieger: Team Fiber Check, Chemnitz

Mit FiberCheck schon frühzeitig dem Problem auf der Spur

Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) finden heutzutage, aufgrund ihrer Festigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitig deutlichen Gewichtsvorteilen gegenüber anderen Werkstoffen, Einsatz in den unterschiedlichsten Branchen. Dennoch können auch hier langfristig Materialermüdungen nicht ausgeschlossen werden, insbesondere wenn die faserverstärkten Kunststoffe sehr hohen wechselnden Lasten ausgesetzt sind. Bereits kleine Schädigungen können die Effizienz des gesamten Bauteiles beeinträchtigen; die Folgen größerer Materialbrüche sind dabei nicht abzusehen. Hohe Reparatur- und Wartungskosten sowie u.U. erhebliche Stillstandszeiten und hohe Ertragsausfälle sind die Folge. Genau hier setzt FiberCheck an: Neuartige Sensorsysteme überwachen kontinuierlich den Zustand der Faserverbundstrukturen, wodurch frühzeitig Materialschäden, sowohl im mikro- als auch im makroskopischen Bereich, erkannt werden können.
Durch seine Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Robustheit ist das System vor allem für Betreiber von Windkraftanlagen und Hersteller von Rotorblättern interessant, die mit dem Problem permanent wachsender Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen konfrontiert sind. 

www.fibercheck.de
2. Preis futureSAX2011: Team Apus_Systems

2. Preis: Team Apus_Systems, Dresden

Gründungsvorhaben Apus_System

Ziel des Gründungsvorhabens Apus_Systems ist die Entwicklung und erfolgreiche
Vermarktung einer digitalen und plattformübergreifenden Datenbank- und Softwarelösung für die Landwirtschaft. Damit wird erstmals die zeit- und kosteneffiziente Erfassung, Verwaltung und Analyse von Meliorationsanlagen, die der Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion dienen, in einem Produkt ermöglicht.
Auf Grundlage der derzeitigen uneinheitlichen Datenstruktur erfahren viele dieser Anlagen
keinerlei Pflege und Wartung und führen so zu Ernteeinbußen von bis zu 100%.
Das Softwareprodukt Apus Agriculture ermöglicht das Zusammenspiel von schneller Datenerfassung sowie der Bereitstellung und Auswertung von Anlagendaten. Die Software enthält innovative, selbst entwickelte Module wie z.B. ein 3D-Planungstool für Meliorationsanlagen sowie ein Tool zur automatisierten Luftbildinterpretation. Durch die Nutzung von mit Drohnen gewonnenen Luftbildern kann die Schadstellenentwicklung effizient überwacht werden. Die dadurch optimierte Prozesskontrolle ermöglicht beim Monitoring Kosten- und Zeitersparnisse von bis zu 70 %.
Die drei Gründer Mario Hehne, Fabian Naumann und Linda Kolata planen, zu Beginn
des Jahres 2012 in Dresden zu gründen. 

www.apus-systems.com
3. Preis futureSAX2011: Hojoki GbR

3. Preis: Hojoki GbR, Chemnitz

Hojoki adressiert das Informationswirrwarr in Unternehmen: Dort existieren viele unterschiedliche Software-Werkzeuge mit jeweils separaten Informationsbeständen. Besonders dann, wenn mehrere Mitarbeiter in Teams zusammenarbeiten, führt diese Zerstückelung zu hoher Unsicherheit darüber, woran die Kollegen gerade arbeiten und welche Informationen bereits vorliegen. Die Folge: permanent hoher Abstimmungsaufwand, der den Arbeitsfluss lähmt. Dieses Problem löst das junge Startup Hojoki. Der Fokus der Chemnitzer liegt auf Nutzern von sogenannten Cloud-Werkzeugen im Internet, wie beispielsweise der Textverarbeitung Google Documents, des Speicherdienstes Dropbox und der Kundenmanagement-Lösung Salesforce. Weltweit haben diese Dienste schon heute viele Millionen Nutzer und wachsen monatlich zweistellig. Hojoki ruft aus ihnen die Tätigkeiten der Team-Mitglieder ab und generiert daraus einen Activity Stream – eine chronologische Darstellung der Aktivitäten – mit welchem Nutzer ähnlich wie in bekannten Sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook interagieren können. Damit bietet die Lösung einen einheitlichen Zugang zu allen Vorgängen und Informationen im Team. Such- und Abstimmungszeiten sinken drastisch, die Teamarbeit wird flüssiger und das Teamwissen wird nachhaltig dokumentiert.
Das Gründerteam setzt sich seit mehreren Jahren intensiv mit Web-Software und ihrer Anwendung für effiziente Zusammenarbeit in Unternehmen auseinander. Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Böhringer und Dr. Lutz Gerlach haben das Thema in ihrer Forschungstätigkeit an der TU Chemnitz vorangetrieben, während die Mitgründer Dipl.-Inf. Danilo Härtzer und Dipl.-Inf. Thilo Schmalfuß mehrjährige praktische Erfahrung als Software-Architekt und in der Entwicklung von Benutzeroberflächen mitbringen. Gemeinsam haben die vier Gründer den Dienst hojoki.com entwickelt, der derzeit in einer geschlossenen Testphase mit 100 Pilotnutzern den letzten Schliff erhält, bevor die Plattform im Sommer 2011 für einen breiten Kundenkreis geöffnet wird. 

www.hojoki.com
Nominierte futureSAX2011

BEBE Medien GmbH / detektor.fm, Leipzig

Die BEBE Medien GmbH betreibt unter der Marke detektor.fm ein hochwertiges Internetradio im Zwei-Streamangebot mit multimedialer Website. Neben einem alternativen Musikangebot gegenüber den üblichen Radiosendern, bietet detektor.fm vor Allem anspruchsvollen, redaktionellen Journalismus in seinem Programm an, der insbesondere von den persönlichen Kontakten der Macher zu namhaften Journalisten lebt. 

http://detektor.fm


Team Paulsberg Möbel, Dresden

Das Gründungsteam entwickelt und designt und Möbel für Innen und Außen aus einem innovativen Beton-Carbon Verbundwerkstoff. Das High-Tech-Verbundmaterial aus Beton und Carbon-textilen Bewährungen ermöglicht es, bisher nicht erreichte elegante und leicht handhabbare Möbel aus Beton herzustellen. 

www.paulsberg.co


Team TecGla, Freiberg

Mit der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Primärpackmittel aus Rohrglas für die pharmazeutische Industrie beschäftigt sich das Team TecGla aus Chemnitz. Dazu hat das Team ein Verfahren entwickelt, bei dem die Gefahr der Absplitterung feinster Glaspartikel verhindert wird. Dadurch erhöht sich die Patientensicherheit und die bei bisherigen Verfahren notwendige zeit- und kostenaufwendige Reinigung der Glasrohrabschnitte entfällt.

http://tu-freiberg.de/presse/aktuelles/aktuelles_detail.html?Datensatz=727
Sieger futureSAX2010: Retinogen
Retinogen, Dresden - Aline Höfer, Tim Sievernich und Dierk Wittig

Das Projekt Retinogen entwickelt eine regenerative und protektive Zelltherapie für Patienten mit degenerativen Netzhauterkrankungen unter Verwendung von körpereigenen Zellen. Dabei liegt der Fokus auf der AMD (altersbedingte Makuladegeneration) sowie der diabetische Retinopathie. Das Voranschreiten dieser Erkrankungen kann bis heute nicht wesentlich beeinflusst werden.
Im Gegensatz zu aktuellen Therapien, welche nur für späte Stadien zugelassen sind, wird die Retinogen-Therapie bereits in den frühen Krankheitsstadien anwendbar sein. Somit können schwere Krankheitsverläufe verhindert werden. Retinogen verwendet patienteneigene Zellen für die Therapie und verfügt über die dazugehörige patentgeschützte Technologie.
Das operative Team besteht aus Dierk Wittig (Arzt), Aline Höfer (Dipl.-Biol.) und Tim Sievernich (Dipl.-Kfm.). Ebenfalls Gesellschafter, Berater und wissenschaftliche Ideengeber sind Frau Prof. Dr. Engelmann, Prof. Dr. Funk, Prof. Dr. Zander, Frau Dr. Valtink und Herrn Claus Dobrowolski. Das wissenschaftliche Team verfügt über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Grundlagenforschung am Auge, der praktischen Augenheilkunde (Netzhautchirurgie) sowie der Stammzelltransplantation.




Sieger futureSAX2009: Team nanometis

Team nanometis, Dresden - Joscha Köllner und Prof. Dr. Dirk Labudde


Wie kann die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten verbessert werden? Dieser Frage geht das Team von nanometis, ein Ausgründungsvorhaben des Biotechnologischen Zentrums an der TU Dresden, nach. Die Geschäftsidee von nanometis ist es, die Wirksamkeit von Medikamenten zu analysieren. Grundlage dafür ist die von nanometis entwickelte Softwarelösung zur automatisierten Untersuchung von molekularen Interaktionen bei Membranproteinen. Die genaue Kenntnis solcher Proteine ist insbesondere für die Pharma- und Biotechnologiebranche von großer Bedeutung. Medikamente können mit diesem Wissen gezielter entwickelt und getestet werden, sowie Zeit und Kosten bei der Medikamentenentwicklung reduziert werden.
Die Softwarelösung von nanometis arbeitet mit Daten eines neuen Analyseverfahrens – der Rasterkraftspektroskopie. Mit dieser können einzelne Proteine untersucht und gleichzeitig Reaktionen mit medizinischen Substanzen getestet werden. Für die Analyse der riesigen Datenmenge, die dieses Verfahren produziert, hat nanometis eine leistungsfähige Softwareplattform entwickelt. Das Kerngeschäft von nanometis bildet die softwarebasierte Analyse von Messdaten aus Einzelmoleküluntersuchungen sowie die servicebasierte Auftragsanalyse von Membranproteinen zur Verbesserung von Medikamenten.
Sieger futureSAX2008: bubbles & beyond GmbH

bubbles & beyond GmbH, Leipzig - Dr. Rainer Surkow und Dr. Dirk Schumann

Die bubbles & beyond GmbH entwickelt und vermarktet innovative Produkte an der Schnittstelle von Chemie und Nanotechnologie. Kern des technologischen Ansatzes ist die Bereitstellung neuartiger Schaumsysteme und Schwammstrukturen in Größenbereichen von unter 100 Nanometern bis in den Millimeterbereich. bubbles & beyond ist in der Lage, die Eigenschaften derartiger Schäume vorherzusagen und sie auf bestimmte Aufgaben und Anwendungen hin zu optimieren. Gerade auch im Bereich der nanoskaligen Systeme besteht hier ein erheblicher Know-how-Vorsprung.
Anwendungen finden sich im Baubereich oder in der Medizintechnik und Kosmetik, als hoch effektive Reinigungsmittel oder Oberflächenschutzsysteme.
Die Markteinführung erster Produkte steht kurz bevor bzw. ist bereits erfolgt. Ein erstes Spin-off aus dem Bereich neuartiger Schaumsysteme sind „stubbles, die stabilen Seifenblasen“. Sie werden mittlerweile gemeinsam mit dem Weltmarktführer im Bereich Seifenblasenspiele, der Firma PUSTEFIX, vermarktet. Kurz vor der Markteinführung steht auch die Produktgruppe SOLVANEX, die hochwirksame Oberflächenreinigungsverfahren und einen neuartigen Graffiti-Entferner umfasst, der Farbschmierereien umweltfreundlich und rückstandsfrei beseitigt.

www.bubbles-beyond.com

Sieger futureSAX2007: PHACON GmbH (3D - Modelle)

PHACON GmbH, Leipzig - Hendrik Möckel und Ronny Grunert

Die PHACON GmbH entwickelt und produziert Demonstrationsmodelle für die Weiterbildung und das Training von Medizinern. Trotz weniger verfügbarer Leichenpräparate und Körperspenden können Mediziner somit realitätsnah trainieren. Das zum Patent angemeldete chirurgische Simulationssystem entdeckt Verletzungen von Risikostrukturen (Nerven, Gefäße etc.) während der Simulation.

Des Weiteren stellt PHACON für Patienten spezifische 3D-Modelle her. Diese werden in der präoperativen Planung für chirurgische Eingriffe eingesetzt, dienen der Patientenaufklärung oder können direkt an die Patienten verkauft werden.

Die beiden Gründer, Dipl. Wirtschafts-Ing. Hendrik Möckel und Dipl.-Ing. Ronny Grunert, haben im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit im Innovationszentrum Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig gemeinsam ein Forschungsprojekt in der Ohrchirurgie geleitet. Das fertige Produkt wurde außerhalb der Arbeitszeit zur Serienreife geführt.

www.phacon-leipzig.de

Sieger futureSAX2006: Public Solution
PublicSolution GmbH, Dresden - Robert Wilm

Robert Wilm von PublicSolution (l.) beim Neujahrsempfang des sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Georg Milbradt (r.)Die PublicSolution GmbH entwickelt, lizenziert und vertreibt hybride Spielsysteme weltweit für den boomenden Markt der Unterhaltungselektronik. Das Dresdener Unternehmen hat eine zukunftsweisende hybride Spieltechnologie entwickelt, die auf einzigartige Weise klassisches Spielzeug mit moderner Elektronik verbindet.

Mit einer patentierten Technologie können klassische Spielzeug mit moderner Elektronik verbunden werden. Das heißt, dass elektronische Spiele um greifbare Elemente ergänzt oder andersherum, traditionelle Spiele mit der virtuellen Welt vernetzt werden können. Dadurch werden Spielfiguren zum Leben erweckt, Spielkarten weiterentwickelt und Spielbretter interaktiv.  
Außerdem ist es mit einer speziellen Spielentwicklungsplattform ist es möglich, Spielfunktionen und Regelwerk vorab zu simulieren. Dadurch werden die Kosten der Spielentwicklung, das Entwicklungsrisiko und die Entwicklungszeit drastisch reduziert.

Sieger futureSAX2005: Dresden Silicon

Dresden Silicon GmbH, Dresden - Dr. Patrick Herhold

Dr. Patrick HerholdDresden Silicon stellt digitale Signalverarbeitungssysteme her, die sich durch einen geringen Stromverbrauch und eine kurze Entwicklungszeit auszeichnen. Als so genannte Fabless Semiconductor Company wird sich das Unternehmen auf die Herstellung von Chips für Multimedia- und Mobilfunkanwendungen konzentrieren. Entscheidender Vorteil ist eine neue, flexible Entwurfsmethode, die eine preiswerte und schnelle Entwicklung von Siliziumchips und Software ermöglicht.
 

Das Gründerteam besteht aus Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fettweis und drei Mitarbeitern des Vodafone Stiftungslehrstuhls der TU Dresden. Aufbauend auf mehrjährigen Forschungsarbeiten und zahlreichen Referenzprojekten und dem damit verbundenen wissenschaftlichen Erfolg soll nun ein wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden. Die Dresden Silicon GmbH wird im August 2005 gegründet werden.
Das erste Produkt der Dresden Silicon GmbH wird ein so genannter Intellectual Property (IP) Core für Videoapplikationen sein, der ab Anfang 2006 verfügbar sein soll. Solche IP Cores bilden z.B. wesentliche Bestandteile von Chips in Videotelefonen oder DVD-Playern. Die Dresden Silicon GmbH ist nach der Systemonic AG, der Radioplan GmbH, der Signalion GmbH und der In-Circuit GmbH die fünfte Ausgründung aus dem Vodafone Stiftungslehrstuhl der TU Dresden.

Sieger futureSAX2004: Neuroprogen

Neuroprogen GmbH, Leipzig - Dr. Sigrid Schwarz

Dr. Sigrid Schwarz bei der PrämierungDie Neuroprogen GmbH beschäftigt sich mit der Bekämpfung der Parkinsonkrankheit durch das Einsetzen von humanen Nervenzellen. Die Funktionsweise der Therapie ist leicht zu verstehen. Bei Parkinsonpatienten stirbt in einem kleinen Bereich des menschlichen Gehirns eine Zellpopulation ab, die den wichtigen Transmitter Dopamin erzeugt. Dieser ist für die Informationsübertragung zwischen den einzelnen Nervenzellen zuständig. Bei der Zellersatztherapie von NeuroProgen werden diese abgestorbenen Zellen durch funktionsfähige, von außen eingebrachte humane Nervenzellen ersetzt. Damit verspricht die Therapie für den Patienten auch im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit eine Wiederherstellung der Lebensqualität bei deutlich reduzierten Behandlungskosten. Diese „restaurative Ersatztherapie“ ist eine innovative Sensation. Denn bisher konnten die Auswirkungen der Krankheit nur durch Medikamente gelindert werden. Außerdem kann die neue Therapie sowohl im frühen als auch im fortgeschrittenen Stadium von Parkinson angewendet werden.

Derzeit wird die erste klinische Studie vorbereitet. Dafür muss NeuroProgen das Zelltherapeutikum herstellen und nach der Zertifizierung des Herstellungsprozesses die klinische Studie beantragen. Nach Genehmigung und Fundraising für die Durchführung der klinischen Studie können Patienten therapiert werden. Diese Studie wäre international die erste klinische Studie mit GMP-zertifizierten Stammzellen, die bei Parkinson Patienten durchgeführt wird.

Für das klinische Vorhaben wurde das junge Unternehmen im Juli 2004 zum Sieger des Businessplan-Wettbewerbs "futureSAX" gekürt - und damit für die Zelltherapie ausgezeichnet, die für Patienten mit Parkinson entwickelt worden war.

Das 2001 gegründeten Unternehmens wurde bereits ein Jahr nach Gründung zum Sieger des Existenzgründerwettbewerbs "StartUp" gekürt und war auch für den Deutschen Gründerpreis nominiert.

Dass die Biotechnologie eine der Zukunftsbranchen ist und dabei besonders Leipzig eine große Rolle spielen wird, daran hat Dr. Sigrid Schwarz keinen Zweifel. Das Vorhaben für die kommenden Jahre ist deshalb klar definiert. "NeuroProgen hat das Ziel, sich innerhalb von zehn Jahren als weltweit führendes Biotechnologieunternehmen im Bereich der Zellersatztherapien des Zentralen Nervensystems zu etablieren". Angesichts der bisherigen spektakulären Entwicklungen auf diesem Gebiet traut man dem kleinen Leipziger Unternehmen alles zu.

Sieger futureSAX2003: Euroderm

Euroderm GmbH, Leipzig – Dr. Andreas Emmendörfer, Sabine Krüger

Im Labor von NeuroprogenDie euroderm GmbH betätigt sich hauptsächlich auf zwei Geschäftsfeldern. Einerseits stellt sie verschiedene Präparate zur Behandlung von chronischen Wunden her. Bei einem der Präparate, eurokinin, handelt es sich um Wachstumsfaktoren, die für jeden Patienten individuell aus seinem Blut isoliert werden und die mit dem täglichen Verbandswechsel auf die Wunde aufgetragen werden. Mit dieser ambulanten Therapie kann eine (beschleunigte) Abheilung erreicht und damit die Lebensqualität deutlich verbessert werden. Ferner werden für therapeutische Zwecke autologe Hauttransplantate aus Hautstammzellen hergestellt.

Außerdem stellt die euroderm GmbH im zweiten Geschäftsfeld menschliche Oberhaut für die Industrie (Chemie, Pharmazie und Kosmetik) her. Diese in der Zellkultur erzeugte Haut kann schon jetzt Tierversuche ersetzen und wird dahingehend weiterentwickelt, dass mit ihr künftig auch die allergieauslösenden Eigenschaften von Chemikalien oder Kosmetika in der Zellkultur erkannt werden können.

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