header

„Für mich ging alles super schnell.“

Im futureSAX-Gründer-Interview erklärt Elisa Mühlmann, wie der InnoStar­tBonus hilft, um aus ihrer Idee zu einem Startup zu machen.

Elisa Mühlmann hat sich mit ihrer Idee „SEEDPICKS“ bei der Gründer­för­derung InnoStar­tBonus beworben, um jungen EcoBrands eine Bühne zu bieten. Im futureSAX-Gründer-Interview spricht sie vom Bewer­bungs­prozess und von den kommenden Meilen­steinen.

futureSAX: Stellen Sie doch bitte kurz Ihre Gründungsidee vor! Mit welchem Produkt oder Dienstleistung möchten Sie den Markt erobern?

Elisa Mühlmann: Mit einer Plattform für junge Eco-Brands, die unsere Welt ein Stück besser machen. KonsumentInnen werden zu Mitgliedern und geben jenen Produzenten eine Bühne, die Verpackung, Ressourcen, Verarbeitung oder Versand neu denken. Als Dankeschön können sie mit regelmäßigen Kennenlernangeboten kräftig sparen.

futureSAX: Sie haben sich für den InnoStartBonus beworben. Wie sind Sie auf die neue Gründungsförderung aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für dieses Förderinstrument entschieden?

Elisa Mühlmann: Über verschiedene Kanäle – sei es Bekannte, die darüber sprachen oder Social Media – habe ich immer wieder vom InnoStartBonus gehört, bis ich mich dann knapp vor Bewerbungsschluss noch angemeldet habe. Die Problemstellung hoher Marketingkosten für junge, nachhaltige Unternehmen und der finanziellen Hemmschwelle der Kunden, ihre Produkte zu probieren, schwirrte mir schon lange durch den Kopf. Mit der Förderung habe ich die Zeit bekommen, eine Lösung zu entwickeln, die für beide Seiten Nutzen stiftet.

futureSAX: Wie lief das Bewerbungsverfahren aus Ihrer Sicht ab?

Elisa Mühlmann:

„Für mich ging alles super schnell. Gestern noch beworben, schon die Einladung zum Pitch und schließlich auch die erhoffte Zusage.“

Der Infor­ma­ti­ons­fluss war dank des Online­portals und dem Kontakt zu den futureSAX-Mitar­beitern entspre­chend gut und ich wusste immer über die nächsten Schritte Bescheid.

futureSAX: Nachdem Ihre schriftliche Bewerbung erfolgreich angenommen wurde, mussten Sie im Rahmen eines Pitches das Expertengremium von Ihrer Idee überzeugen – wie haben Sie sich speziell auf den Pitch vorbereitet?

Elisa Mühlmann: Allen Bewerbern wurde ein Leitfaden mit den wichtigsten Fragen zur Gründungsidee zur Verfügung gestellt. An dem entlang habe ich meine Präsentation vorbereitet und geübt, um die Zeitvorgabe einzuhalten.

„Meine Slides sind sehr simpel und übersichtlich geworden, mit mehr grafischen Darstellungen als Wörtern. Das kam beim Expertengremium scheinbar gut an.“

Sie stellten kaum Verständ­nis­fragen, sondern prüften die Idee eher auf Allein­stel­lungs­merkmale und Nachah­mungs­po­tential.

futureSAX: Welche Meilensteine haben Sie im Förderungszeitraum auf dem Weg Richtung Gründung geplant?

Elisa Mühlmann: Gerade bin ich tief in der eigentlichen „Produktentwicklung“, finde heraus mit welchen Services ich zusammenarbeite und was ich selbst entwickle. Sobald das Grundgerüst und die Corporate Identity inklusive Naming, Logo und Co. stehen, starte ich die Akquise für Anbieter und Nutzer. Bis zum Ende des Jahres 2019 sollen eine Beta-Version existieren für den Feinschliff, damit sich zum Frühjahr die ersten Brands ihrem Publikum präsentieren können.

futureSAX: Welchen Einfluss hat die Gründerförderung InnoStartBonus auf Ihr Gründungsvorhaben?

Elisa Mühlmann: Die Förderung verschafft mir Zeit, um die Plattform zu realisieren. Ohne den InnoStartBonus hätte ich mich viel intensiver um mein Tagesgeschäft kümmern müssen, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. So abgesichert, kann ich die Idee wahr werden lassen.

futureSAX: Herzlichen Dank für das Interview - und maximale Erfolge für Sie!