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futureSAX-Ideen­wett­bewerb 2014

Am futureSAX-Ideen­wett­bewerb teilnah­me­be­rechtigt sind innovative Einzel­per­sonen und Grün­der­teams, die ihren Wohn- bzw. (geplanten) Unter­neh­menssitz in Sachsen haben. Mehr als 70 Einzel­per­sonen und Grün­der­teams haben sich beim futureSAX-Ideen­wett­bewerb 2014 beworben. Die Bekanntgabe der durch zwei Wertungs­runden bestimmten Preis­träger erfolgte am 16. Juli 2014 auf dem 4. Sächsi­schen Innova­ti­ons­gipfel.

Der futureSAX-Innova­ti­ons­gipfel 2014

Die Preis­träger des Ideen­wett­be­werbs 2017 im Überblick

Der Sieger: ProNT aus Dresden

Bei der Innovations geht es um die Entwicklung einer Methode, Kohlenstoffnanoröhren (carbon nanotubes – CNT) mit definierten elektronischen Eigenschaften zu gewinnen und mit ihrer Hilfe Mikroelektronik in Nanoelektronik umwandeln zu können. Denn die silizium-basierte Technologie erreicht ihre physikalische Grenze in der Verkleinerung der Transistoren. Die Verwendung von Nanoröhren mit halbleitenden Eigenschaften als aktive Elemente von Transistoren lässt eine weitere Miniaturisierung zu. ProNT fokussiert sich auf die Herstellung spezieller Kohlenstoffnanoröhren. Die halbleitenden CNTs werden insbesondere für Anwendungen in neuartigen CNT-basierten elektronischen Geräten, wie z. B. Feldeffekttransistoren, Sensoren oder nanophotonischen Geräten, benötigt. Das Produkt bietet baugleiche halbleitende „Ready-to-use“-CNTs mit höherer Reinheit und lässt sich in den Anwendungen ohne zusätzliche Bearbeitung einsetzen.
2. Platz: Corant aus Chemnitz

Insbe­sondere für die Produktion von Stahl, Zement und Glas sowie in der chemi­schen Industrie werden sehr hohe Tempe­ra­turen benötigt. Um diese optimal beherr­schen zu können, ist eine fortlau­fende und präzise Tempe­ra­tur­kon­trolle erfor­derlich. Im Tempe­ra­tur­be­reich von 1.200 °C bis 1.800 °C gab es dafür bislang keinerlei Möglich­keiten. Als erstes Sensor­system ist „Corant“ in der Lage, Tempe­ra­turen in diesem Bereich automa­tisch konti­nu­ierlich und präzise zu messen. Durch eine genaue Tempe­ra­tur­messung und -verfolgung lassen sich z. B. manuelle Prozesse automa­ti­sieren und die Produktion optimieren.

3. Platz: Cinector aus Mittweida

Ausschlag­gebend für die Idee war langjährige, leiden­schaft­liche Arbeit und Forschung in zwei unter­schied­lichen Branchen – dem Filmbusiness und der Video­spiel-Branche. Beim Zusam­men­führen der Techniken und Möglich­keiten beider Branchen gelang etwas sehr Inter­essantes: die Kombi­nation der Inter­ak­ti­vität eines Video­spiels mit der Emotio­na­lität und Wirkung eines Films. Damit kann das Team jetzt Medien­ma­chern ein Tool an die Hand geben, mit dem sie Filme spielend leicht erzeugen können. Ziel ist es, so die Produk­ti­ons­weise von Anima­ti­ons­filmen und Special Effects zu revolu­tio­nieren: keine abstrakten Inter­faces, keine ermü­dende Handarbeit. Mit Cinector lässt sich eine Szene erstellen, indem man selbst ein Teil davon ist.

futureSAX-Publikumspreis: SAIS

Den futureSAX-Publikumspreis, der mit freundlicher Unterstützung der Cyberport GmbH durchgeführt wurde, ging in diesem Jahr an das Projekt SAIS aus Leipzig. Dabei konnte erstmal das Publikum in einer öffenltichen Abstimmung für ein Team voten.