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Wem nutzt das sächsische Mentoring-Netzwerk?

Als verbin­dendes Element ermög­licht futureSAX mit dem Sächsi­schen Mentoring-Netzwerk einmal mehr den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissen­schaft und Multi­pli­ka­toren und schließt dabei Unter­nehmen verschie­dener Reife­grade mit ein.

Für junge und etablierte Unter­nehmer ist es wichtig, sich mit anderen über Erfah­rungen auszut­au­schen. Die Suche nach den richtigen Ansprech­partnern gestaltet sich oft schwierig. Und genau hier unter­stützt das Mentoring-Netzwerk!

Es ist von großem Wert, gezielt Kontakte zu anderen Unter­nehmen zu finden, um sich über relevante Themen auszut­au­schen. Ein Gespräch auf Augenhöhe außerhalb des eigenen „bekannten“ Teller­randes ist in jedem Fall von großem Vorteil! Der Mehrwert für die teilneh­menden Partner steht dabei klar im Vorder­grund: Mentoring bedeutet dabei „gemein­sames Wachstum“.

Unsere Definition von “Mentoring”

  • Mentoring ist die Weitergabe von persönlichen (Lebens-)Erfahrungen ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit mit persönlicher Färbung
  • Mentoring kann fachliche und reflektierende Elemente enthalten, ist jedoch keine gezielte und ausschließliche Fachberatung, Coaching, Training oder Performance Management.
  • Mentoren sind keine ausgebildeten Coaches oder Trainer - sie stehen mit Ihrer eigenen Überzeugung und mit ihrer eigenen Erfahrungswelt zur Verfügung

Im Vorder­grund stehen dabei eher Themen, die keine kurzfris­tigen, tages­ak­tu­ellen Baustellen sind, sondern der langfris­tigen Entwicklung des Unter­nehmens dienen oder strate­gische Zielset­zungen unter­stützen. Auch der gezielte Kontakt­aufbau zu etablierten Playern, Verbänden und Vereinen und wie man von der erfolg­reichen Mitarbeit in solchen Organi­sa­tionen profi­tieren kann, steht dabei im Fokus.

Die Dauer des Mentorings ist sehr individuell, in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten.

Mentoring hat nicht das Ziel, Kosten­freiheit zu kulti­vieren (und Beratung mit einem anderen Begriff zu umgehen), sondern gesam­melte Erfah­rungen weiter­zu­geben und den Erfah­rungs­aus­tausch zwischen Menschen mit viel Verant­wortung zu organi­sieren.

Wie läuft das Verfahren praktisch ab?

Um die Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer genau abschätzen zu können und individuelles Matching zu ermöglichen, können sich interessierte etablierte Unternehmen und Start-ups aus dem KMU-Bereich mit den speziell dafür vorgesehenen Fragebögen bis Ende eines Quartals (31.3./30.6./30.9/31.12) bewerben.

Anschließend werden die Bewer­bungen von einem gut vernetzten Kernteam ausge­wertet und passende Angebote, bzw. Austausch­partner (MENTOREN) für den Bewerber (MENTEE) gesucht.

Bitte beachten Sie, dass ein Mentor zu dem Schluss kommen kann, dass das Wissen, das Sie erlangen wollen, in seinem kommer­zi­ellen Kerngebiet liegt – es kann also vorkommen, dass Sie für die Erlangung weiteren Wissens den Vorschlag erhalten, kommer­zielle Dienst­leis­tungen in Anspruch zu nehmen. Zudem kann Ihr Mentor den Tipp geben, sich für ein spezi­elles Thema einen Coach oder Spezia­listen zu organi­sieren.

Wer steht hinter dem Sächsischen Mentoring-Netzwerk?

Das Mentoring-Netzwerk ist keine eigene Insti­tution, die über eigenes Personal verfügt, sondern besteht aus engagierten Unter­nehmern, Angestellten und Wissens­trägern, die ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen, um SIE zu unter­stützen.

In jeder Region (in Sachsen), in der das Netzwerk tätig ist, wird ein Kern-Team gebildet, welches in der Regel aus je einem Vertreter der folgenden Zielgruppen besteht:

Dieses Kern-Team reali­siert die Kommu­ni­kation mit den vor Ort vorhan­denen Multi­pli­ka­toren / Mentoren und Mentees und agiert als Mittler und Treiber des Netzwerkes. Die regionale Organi­sation mit Teams, die sich vor Ort um “Ihre” Region und Ihr Umfeld kümmern, schafft die Möglichkeit, auf regionale Themen und Struk­turen besser einzu­gehen. Die regio­nalen Kern-Teams sind unter­ein­ander vernetzt, um auch außerhalb des eigenen Netzwerkes Partner zu finden.

Das Sächsische Mentoring-Netzwerk wird mit freund­licher Unter­stützung von Softwa­re­pa­radies und dem Vi Rocket Science Center durch­ge­führt.