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„Die Elektro­nik­branche schreit förmlich nach Innova­tionen!" - futureSAX im Interview mit Prof. Detlev Müller von der IMM Gruppe

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, treffen sich innovative Unter­nehmer aus dem futureSAX-Netzwerk zum Alumni-Frühstück. Der Geschäfts­führer und CEO der gastge­benden IMM, Prof. Detlev Müller, verrät im exklu­siven futureSAX-Interview, wie er die Verbindung von Wirtschaft­lichkeit, Innova­ti­onss­treben und sozialem Engagement schafft und worauf er sich beim Alumni-Frühstück besonders freut.

futureSAX: Herr Müller, beschreiben Sie Ihr Unternehmen in einem Satz:

Prof. Müller: IMM als Elektronikdienstleister ist für innovative Unternehmen ein begehrter Partner zum Erzeugen und Umsetzen von Trends im Zeitalter des digitalen Wandels.

futureSAX: Als Gastgeber des kommenden futureSAX-Alumni-Frühstücks laden Sie exklusiv innovative sächsische Unternehmen aus dem futureSAX-Alumni-Kreis nach Mittweida ein. Welche Erwartungen haben Sie als Gastgeber? Und worauf freuen Sie sich am meisten? 

Prof. Müller: Ich erwarte eine erfolgreiche Veranstaltung – erfolgreich im Sinne von Erfahrungsaustausch in einer offenen Diskussion mit guten Dialogen zwischen den Start-ups sowie den gestandenen Unternehmern gleichermaßen.

Ich freue mich besonders darauf, dass wir unsere 25 Entwick­lungs­jahre als erfolg­reiches Start-up sowie heute gestan­denes Unter­nehmen präsen­tieren und mit inter­essanten Unter­nehmern reflek­tieren können.

futureSAX: 2005 haben Sie erstmals am Sächsischen Staatspreis für Innovation teilgenommen und es sogar unter die Preisträger geschafft. Die nächste Teilnahme folgte 10 Jahre später. Woher nehmen Sie Ihre Innovationskraft? Und was würde Ihnen der Sieg bedeuten?

Prof. Müller: Ja, das stimmt. 2005 waren wir Preisträger des 2. Sächsischen Innovationspreises mit dem Audioprodukt Fireface 800. Die Besonderheit dieses Produktes: das RME Fireface 800 war zur damaligen Zeit das leistungsfähigste FireWire Audio Interface der Welt. Bis zu 56 Kanäle Aufnahme/Wiedergabe, bis zu 192 kHz Samplefrequenz und echtes FireWire 800 ergeben ein weltweit unübertroffenes High-End, High-Performance und High-Speed FireWire Audio Interface. Seit der Erstauslieferung im Juli 2004 ist das Fireface bzw. sein Nachfolger Fireface 802 Referenz – bis heute!

Zudem nahmen wir im vergangenen Jahr mit unserer audioCam® am Sächsischen Staatspreis für Innovation teil. Die audioCam® überträgt ein Videosignal über eine bestehende Audioinfrastruktur. Dafür werden ein digitaler Mikrofonanschluss, zwei Audio-Kanäle und ein Audio-Schnittprogramm mit VST-Plugin benötigt. Das ist weltweit einzigartig! Die Kamera ist plug & play installierbar und es ist keine zusätzliche Kabel- oder Software-Installation erforderlich. Das Videosignal wird geroutet wie ein Audiosignal. Der größte Nutzen für den Anwender liegt darin, dass das Videobild automatisch mit dem Audiostream synchronisiert wird und beide gleichzeitig als Audiosignale aufgezeichnet werden. Bei der Nutzung des freien VST-Plugins wird keine zusätzliche kostenintensive Software benötigt. Anwender finden sich im Pro-Audio-Markt, insbesondere Theater, Tonstudios und Radioübertragungswagen. Das Produkt wird sowohl direkt vom Hersteller IMM, als auch über Distributoren für professionelles Audio Equipment vertrieben.

Die Innova­ti­ons­freu­digkeit liegt bereits in der Elektronik-Branche selbst, in welcher wir arbeiten. Die Branche „schreit“ förmlich nach Innova­tionen, insbe­sondere im Zeitalter der Digita­li­sierung. Die enge Koope­ration mit der Hochschule Mittweida in Forschung und Bildung sind ebenso treibende Innova­ti­ons­kräfte für unser Unter­nehmen.

Der Sieg würde uns Bestä­tigung, Anerkennung und Benchmark bedeuten.

futureSAX: Ist die nächste Innovation schon in Arbeit?

Prof. Müller: Ja, die IMM arbeitet bereits an ihrer nächsten Innovation mit der Weiterentwicklung der twall® Plus.

futureSAX: Ihr Unternehmen beweist gerade mit dem IMM Institut und der IMM Stiftung außergewöhnliches soziales und gesellschaftliches Engagement. Welchen Rat können Sie hier Unternehmern geben, sich mehr zu engagieren?

Prof. Müller: Die Wirtschaftlichkeit und das gesellschaftliche Engagement nachhaltig in Balance zu bringen.

futureSAX: Das Thema im Powertalk ist „Change Management – Die Chancen der Veränderung“. Wo sehen Sie die größten Potenziale für sächsische Unternehmen?

Prof. Müller: Sächsische Unternehmen marktfähig zu machen. Innovation auf die Reise zu bringen. Dabei möglichst die Wertschöpfungskette in Sachsen zu belassen. Jedoch sollten sächsische Unternehmen an der Globalisierung teilnehmen und den Export ausbauen.

futureSAX: Zu guter Letzt: Beim futureSAX-Alumni-Frühstück steht auch der Austausch zwischen etablierten Unternehmen und jungen Start-ups im Fokus. Als erfolgreicher Unternehmer: Wenn Sie einem Start-up nur einen Tipp geben könnten, welcher würde dies sein?

Prof. Müller: Den Wandel akzeptieren.

Mehr Informationen zur IMM finden Sie hier.

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