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„Wie jedes kleine Unter­nehmen, das nach Weltruhm strebt, haben auch wir in einer Garage angefangen.“

futureSAX im Interview mit dem Dritt­plat­zierten des Sächsi­schen Innova­tion­preises 2019, der Zellkraftwerk GmbH

In seiner vorher­ge­henden Tätigkeit als Kinderarzt im Fachbe­reich angeborene Immun­ef­fekte war Zellkraftwerk Mitgründer Dr. Christian Hennig immer mit der Tatsache konfron­tiert, dass Zellproben nur wenige Stunden zur Verfügung standen um wichtige Biomarker zu unter­suchen und damit den Ursachen der Krank­heiten auf die Spur zu kommen. Daraus entwi­ckelte er dann die Grundlage für sein eigenes Unter­nehmen, die Chipcy­to­metrie. Wir sprachen mit Ivonne Wolff, XY der Zellkraftwerk über die Entstehung und die Visionen des Unter­nehmens.

futureSAX: Seit wann besteht das Unternehmen Zellkraftwerk GmbH? Schildern Sie uns kurz Ihre Geschichte.

Wie jedes kleine Unternehmen, das nach Weltruhm strebt, haben auch wir in einer Garage angefangen. Dort hat Dr. Christian Hennig -der Urvater der Chipzytometrie- nach neuen, innovativen Ansätzen für die Analyse von wertvollen Zellproben gesucht. Es wurde viel getüftelt, gebastelt und programmiert. Kurze Zeit später hat Christian Dr. Jan Detmers kennengelernt. Für beide stand schnell fest, dass diese großartige Technologie – die Chipcytometrie - unglaublich viel Potential besitzt. Deshalb haben sie gemeinsam 2014 die Zellkraftwerk GmbH gegründet.
Mittlerweile bieten wir komplette Workflows für die Hochdurchsatz Cytometrie von Zellen und Geweben an - nicht nur Stand-alone-Lösungen wie Reagenzien, Roboter oder Software. Zellkraftwerk wenden die Prinzipien der 4. industriellen Revolution an und arbeiten sehr erfolgreich auf dem Gebiet der automatisierten, hochparametrischen Gewebe- und Zellanalytik. Unsere innovative Technologie wird in den verschiedensten Bereichen wie Immunonkologie, Autoimmunitätsforschung oder der Entwicklung zellulärer Therapien erfolgreich eingesetzt.
Unser Unternehmen ist heute Vorreiter und Impulsgeber der Chipcytometrie.


futureSAX: Bitte beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.

Zellkraftwerk hat eine einzig­artige Hard- und Software-Techno­lo­gie­plattform entwi­ckelt, die eine automa­ti­sierte, hochpa­ra­me­trische Gewebe- und Zellanalyse ermög­licht, die in den verschie­densten Bereichen wie Immun­on­ko­logie, Autoim­mu­ni­täts­for­schung oder der Entwicklung zellu­lärer Therapien erfolg­reich einge­setzt werden kann.

futureSAX: Warum sollten sich etablierte Unternehmen wie Ihres nicht scheuen, an Wettbewerben wie um den Sächsischen Innovationspreis teilzunehmen?

Dieser Wettbewerb bietet gerade kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen die Möglichkeit, Ihre innova­tiven Ideen, Produkte und Dienst­leis­tungen einem breiten Publikum vorzu­stellen und die Innova­tionen noch bekannter zu machen. Zudem profi­tiert man von einem großen Netzwerk – neue Kontakte entstehen, neue innovative Ideen werden ausge­tauscht- das ist eine großartige Chance, die jedes Unter­nehmen nutzen sollte!

futureSAX: Ihr Unternehmen 2025 – Was haben Sie erreicht?

Zellkraftwerk ist beständig bestrebt über den Tellerrand zu schauen und die eigenen Innova­tionen weiter zu entwi­ckeln. Deshalb denke ich – wird es keinen Still­stand geben- auch 2025 nicht. Wir werden sowohl den Gewebe-Bereich als auch den Video-Cytome­trie­be­reich weiter voran­treiben und bis dahin eine Diagno­s­tik­plattform für die perso­na­li­sierte Therapie etablieren, die als zentraler Baustein für Thera­pie­ent­schei­dungen und Thera­pie­steuerung genutzt werden kann. Natürlich werden wir bis 2025 auch unsere Markt­po­sition weiter festigen bzw. ausbauen und eng mit den weltweit führenden Pharmaun­ter­nehmen an unseren verschie­denen Stand­orten zusammen arbeiten.

Mehr zur Zellkraftwerk GmbH erfahren Sie hier.

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