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„Bleib hartnäckig an deiner Idee und deinen Träumen dran.“- futureSAX im Interview mit Philipp Richter, Geschäfts­füher und Mitgründer von authentic.network

Plagiate zu erkennen ist oft nicht einfach. Für den Konsu­menten ist das vor allem leidlich, kann aber auch z. B. bei der Zusam­men­setzung von Medika­menten gefährlich werden. Das Team von authentic.network möchte Abhilfe schaffen. Mit einem ein-eindeu­tigen block­chain-basierten Code der einfach aufge­druckt werden kann. Wie das funktio­niert und was genau dahinter steckt erklärt uns Philipp Richter im Interview.

futureSAX: Herr Richter, bitte beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz:
Unsere Innovation gibt jedem offline (Druck)Produkt eine ein-eindeutige Identität, die für jeden Menschen öffentlich auslesbar und nachvollziehbar ist.

futureSAX: Wie kamen Sie auf den Gedanken? Was war der Auslöser?
Mit Experten aus dem Druckbereich und ersten Annährungen an die Blockchain-Technologie wurden sich Gedanken gemacht, wie man diese beiden Technologien verknüpfen kann und herauskam der authentic Access Code.

futureSAX: Warum wird sich Ihre Idee auf dem Markt durchsetzen?
Die individuellen Einsatzmöglichkeiten schaffen eine Basis für unterschiedliche Geschäftsmodelle. Fälschungssicherheit ist das erst der Anfang. Mit einer ein-eindeutigen, unverfälschbaren Identität für Produkte kann so viel Neues geschaffen werden.

futureSAX: Hat der Ort der Startup-Gründung eine wichtige Rolle gespielt, oder würden Sie eher sagen, dass Sie ortsunabhängig sind?
Der Ort spielt schon eine Rolle, ich denke es ist einfacher an einem Ort zugründen, wo eine gewisse Gründungskultur da ist und wo man sich mit anderen Gründern umgeben und vernetzen kann. Das ist leider nicht unbedingt in einem 400 Seelen Ort gegeben. Da bieten sich größere Städte besser an.

futureSAX: Welche Ihrer Eigenschaften sind Ihnen bisher immer sehr hilfreich gewesen, im Hinblick auf Ihre Selbstständigkeit und welche würden Sie lieber ablegen?
Als hilfreich würde ich meine Pünktlichkeit und meinen Ehrgeiz erachten. Auch meine Kreativität hilft mir oft weiter – ich denke auch, dass meine Art mit offenen Augen durch die Welt zu gehen mir ein guter Wegbegleiter bisher gewesen ist.
Leider neige ich dazu, die Dinge etwas zu verkopft anzugehen. Das heißt, dass ich mir in meinem Kopf schon einen konkreten Plan mache, wie etwas werden oder ablaufen sollte und bei Abweichungen dann manchmal etwas enttäuscht bin, obwohl es dafür keinen Grund gibt.

futureSAX: Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben?
Bleibt hartnäckig an deiner Idee und deinen Träumen dran. Irgendwie fügt sich alles, wenn man weiter auf seinem Weg geht, ergeben sich, auch für mich unerklärlich, Möglichkeiten, die man vorher nicht gedacht hat. Das Universum regelt alles.

futureSAX: Beschreiben Sie bitte den Moment, als Sie von Ihrer Nominierung im futureSAX-Ideenwettbewerb erfahren haben!
Als ich die Mail reinkam, habe mich sehr gefreut. Aber ich war auch ein bisschen von den ganzen folgenden Terminen überrumpelt.

futureSAX: Welche wichtige Empfehlung oder welchen Tipp würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Geht zu Netzwerkveranstaltungen, umgebt euch mit anderen Gründern und Selbständigen. Baut euch ein Netzwerk auf und sprecht mit vielen Menschen über eure Idee. Habt keine Angst vor der Öffentlichkeit.

futureSAX: Wie geht es weiter? Wie sieht Ihr Unternehmen in fünf Jahren aus?
Wir wollen mit unserem Produkt weitere Märkte erschließen. Mit einer Möglichkeit Offline-Gütern eine Identität zugeben, gibt es viele Anwendungsfälle außerhalb von Markenschutz. Wir schauen beispielsweise in die Richtung von Marketing und Supply Chain.

Mehr Informationen zu authentic.network finden Sie hier.