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„Unsere optischen Hightech-Sensoren revolu­tio­nieren die Landwirt­schaft“ - futureSAX im Interview mit Ronny Timmreck vom Team "Senorics"

Eine selbstbewusste Vision, mit der Dr. Ronny Timmreck vom Team „Senorics“ die Jury des futureSAX-Ideenwettbewerbs 2016 voll und ganz überzeugte und sich damit auf der futureSAX-Innovationskonferenz am 6. Juni 2016 mit seinem Team den 1. Platz auf dem Siegertreppchen sicherte. Höchste Zeit mal genauer hinter die Idee und den Machern dahinter zu schauen!

Meine/ unsere Idee in einem Satz:

Unsere optischen Hightech-Sensoren revolu­tio­nieren die Landwirt­schaft, weil Sie jedem Landwirt den genauen Zustand seiner Pflanzen verraten – mit bloßem Auge ist das unmöglich.

Genau deshalb hat die Welt darauf gewartet:

Die Weltbe­völ­kerung wächst immer weiter. Um alle Menschen mit Lebens­mitteln hoher Qualität satt zu bekommen, bedarf es der Optimierung der Erträge und der Qualität. Mit unserem ErnteAnalyst kann das jeder Landwirt auf der ganzen Welt im Handum­drehen.

Die Macher dahinter:

Dr. Ronny Timmreck ist Physiker, bringt aber vor allem schon unter­neh­me­rische Erfahrung mit. Er ist der CEO des Start-ups.

Dr. Robert Brückner ist Physiker, exzel­lenter Wissen­schaft­licher und der Cheftech­nologe im Start-up.

Robert Langer ist Wirtschafts­in­for­ma­tiker, hat umfas­sende Erfahrung bei der Beratung von High-Tech Start-ups und besetzt das Business Development. Das Team bringt alle Fähig­keiten mit, die man für ein erfolg­reiches Start-up braucht und passt menschlich perfekt zusammen.

Der Auslöser (für die Idee):

Die Idee beruht auf exzel­lenter jahre­langer Forschung und den Ideen hervor­ra­gender Wissen­schaftler. Der Auslöser für den Start der Kommer­zia­li­sierung war das Zusam­men­treffen des Teams.

Der beste Rat, den ich bisher erhalten habe:

Den besten Rat gibt es meiner Meinung nach nicht. Mit jedem Rat, den ich bekomme, hinter­frage ich mich und das Geschäfts­modell immer wieder aufs Neue – nur so kann man sich weiter­ent­wi­ckeln.

Diesen Fehler mache ich kein zweites Mal:

Da bringe ich natürlich aufgrund meiner unter­neh­me­ri­schen Erfahrung eine lange Liste mit. Was ich anderen Gründen mitgeben kann: Hinter­fragt euer Vertriebs­modell ständig und vermeidet „Klum­pen­ri­siken“. Großkunden, die jeweils einen signi­fi­kanten Anteil zum Umsatz liefern sind natürlich sehr angenehm. Sie können aber aus Gründen, die nicht in der eigenen Macht liegen, auch mal einfach verschwinden. Man sollte dann so aufge­stellt sein, dass man das möglichst schmerzfrei überlebt.

Der Moment, in dem ich von der Nominierung zum futureSAX-Ideenwettbewerb 2016 erfahren habe:

Ich habe im Urlaub in Öster­reich davon erfahren, sodass ich natürlich mit einem Marillen-Schnaps mit meiner Familie und Freunden darauf angestoßen habe.

Das Preisgeld kann ich/ können wir gut gebrauchen für:

Für das Stamm­ka­pital der zu gründenden Firma.

Mein Wunsch als frisch gebackener futureSAX-Alumni an das Netzwerk:

Weiterhin so tolle Networking-Events anzubieten.

Das Meeting meines Lebens: Worum würde es gehen und wer wäre noch am Tisch?

Ich würde mich dem Friedens­no­bel­preis­träger Muhammad Yunnus unter­halben. Es ginge um Finan­zie­rungs­mo­delle, mit denen sich Landwirte in den Entwick­lungs­ländern unsere Produkte leisten können. So könnten sie ihren Ertrag steigern und eine nachhaltige Landwirt­schaft aufbauen.

Meine/ Unsere Idee in 2020:

Bis 2020 ist unser ErnteAnalyst in 500.000 Farmen in der westlichen Welt im Einsatz. In diesem Zeitraum hat das zu einer Reduktion der Dünger­mengen geführt und trotzdem allein beim Weizen zu einem Mehrertrag von insgesamt 750 Millionen Tonnen. 2020 startet der Vertrieb einer minia­tu­ri­sierten Form unserer Sensoren in einem Gerät, das sich auch Landwirte in Entwick­lungs­ländern leisten können.

 

„Feed the World – hierbei werden die völlig neuar­tigen, organi­schen Sensoren im Brief­mar­ken­format maßgeblich beitragen können. Ein Meilen­stein für eine hochpro­duktive Agrar­wirt­schaft. Darüber hinaus kann die Dresdner Sensor­tech­no­logie auch in vielen anderen Milli­arden- Euro-Märkten der NIR-Spektro­skopie, wie für die Medizin, Automobil- und Chemi­e­in­dustrie, neue ressour­cen­scho­nende sowie kosten­günstige Lösungen schaffen. Grüne Techno­logie, die hilft, die Welt ein Stück weit besser zu gestalten.“

Anke Lemke, Marketing & Communication Manager, NOVALED GmbH

Das Team "Senorics" im Film

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