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„Es kann einem Unter­nehmen nichts Schlim­meres passieren, als aktuelle Entwick­lungen und Trends zu verschlafen.“

Im futureSAX-Alumni-Interview empfiehlt Geschäfts­führer und Co-Founder Dr. Sascha Bach von watttron GmbH den Besuch von Veran­stal­tungen wie das futureSAX-Innova­ti­ons­forum am 29. Oktober 2019.

Dr. Sascha Bach, Geschäftsführer von futureSAX-Alumnus watttron GmbH

Mit aktuell 20 Mitar­beitern befindet sich die watttron GmbH aktuell in einem Wandel vom High-Tech-Start-up zum System­lie­fe­ranten. Der Preis­träger vom Sächsi­schen Ideen­wett­bewerb 2017 (jetzt Sächsi­scher Gründer­preis) will die Verpa­ckungs­in­dustrie revolu­tio­nieren - hat also Großes vor. Als Co-Founder und Geschäfts­führer erklärt Dr. Sascha Bach die nächsten Schritte des Unter­nehmens.

futureSAX: Herr Dr. Bach, 2017 haben Sie mit Ihren Partnern den 1. Platz beim futureSAX-Ideenwettbewerb gewonnen Welche positiven Erfahrungen konnten Sie bzw. Ihr Unternehmen durch die Teilnahme sammeln?

Dr. Sascha Bach:

„Die erfolgreiche Teilnahme am Ideenwettbewerb hat viele positive Ereignisse nach sich gezogen.“

Hervor­zu­heben ist dabei natürlich nicht zuletzt der Besuch von Staats­mi­nister Martin Dulig. Einige Presse­mel­dungen in lokalen und überre­gio­nalen Zeitschriften haben die öffent­liche Sicht­barkeit unseres Unter­nehmens gestärkt, was natürlich nicht zuletzt bei der Arbeit­neh­mer­suche hilfreich ist.

Daneben konnten wir über die nachfol­genden Veran­stal­tungen unser Netzwerk in der Dresdner Gründer­szene ausweiten und die Sicht­barkeit in der politi­schen Landschaft verbessern. Ein weiterer, nennens­werter Aspekt war die Nominierung unseres Wegbe­gleiters Prof. Dr. Jens-Peter Majschak zum Trans­fer­preis.

futureSAX:  Wie hat sich die watttron GmbH seitdem entwickelt und welche Ziele möchten Sie in den nächsten drei Jahren verwirklichen

Dr. Sascha Bach: Watttron, mit aktuell ca. 20 Mitarbeitern, befindet sich gerade in einem wichtigen Transformationsschritt vom High-Tech- Start-Up und Ideenschmiede zu einem Systemlieferanten. Auf Basis unserer revolutionären Heiztechnologie konnten wir bislang knapp 15 Produkte, teils universell einsetzbar, teils kunden- und applikationsspezifisch entwickeln und einige davon bereits auch bis zur Serienreife vorantreiben. Für die kommenden zwei Jahre werden wir vor allem in Skalierung und Serienproduktion investieren, um den Bedarf an den Produkten gerecht werden zu können.

Parallel treiben wir aber auch mit univer­si­tären und außeru­ni­ver­si­tären Forschungs­partnern schon neue Produkte bzw. Produkt­gruppen voran, um unser Portfolio perspek­ti­visch erweitern zu können. Ein dabei zu benen­nendes Beispiel sind Hochtem­pe­ratur-Heizsysteme im Bereich >>500°C, die ganz neue Anwen­dungs­be­reich erschließen lassen.

In unserer ersten Zielbranche, der Verpa­ckungs­in­dustrie, haben wir eine sehr gute Sicht­barkeit und einen guten Bekannt­heitsgrad erlangt. Wir konnten sogar bereits mit einem Partner­un­ter­nehmen Vertriebs­ak­ti­vi­täten in den USA aufbauen, die bereits auch erste Früchte tragen.

Unsere Ziele für die kommenden drei Jahre sind neben der Erzielung der Serien­reife der aktuellen Produkt­pa­lette für den Verpa­ckungs­be­reich und damit verbun­denen Zerti­fi­zie­rungs­pro­zesse abzuschließen. Daneben planen wir den Ausbau der Ferti­gungs­tiefe, um dem Bedarf an kurzen Liefer­zeiten besser gerecht werden zu können.

futureSAX: Wie wichtig ist Ihnen der Austausch zwischen den Akteuren im sächsischen Innovationsökosystem und wie sehr haben Sie selbst von diesem Austausch profitieren können?

Dr. Sascha Bach:

„Veranstaltungen wie das Innovationsforum sind perfekte Gelegenheiten, um einerseits aktuelle Entwicklungen und neue Unternehmen im Umfeld kennenzulernen -“

es wäre nicht das erste Mal, dass sich auf einer vergleich­baren Veran­staltung neue Impulse oder sogar neue Anwen­dungs­be­reiche unserer Techno­logie erschlossen hätten.

„Wir legen sehr viel Wert auf einen solchen Austausch, denn es kann einem Unternehmen nichts Schlimmeres passieren als aktuelle Entwicklungen und Trends zu verschlafen und sich auf den vergangenen Erfolgen auszuruhen.“

Gerade in der Schnell­le­bigkeit der Zeit ist eine starke Vernetzung und eine breite Perspektive unabdingbar.

futureSAX: futureSAX bietet verschiedene Formate an, die eine starke Vernetzung der Akteure ermöglicht. Wie nutzen Sie bisher die verschiedenen Angebote insbesondere als Alumni von futureSAX?

Dr. Sascha Bach: Wir versuchen möglichst viele Angebote von futureSAX zu nutzen. Als sich stark entwickelndes Unternehmen ist beispielsweise die Investoren Roadshow eine gute Gelegenheit auch Möglichkeiten für Realisierung der mit dem Wachstum verbundenen Investitionsbedarfe zu finden.

futureSAX: Vielen Dank für das Interview - und für die Zukunft alles Gute!

Die watttron GmbH hat ein innovatives Heizsystem entwickelt, welches in diversen Industrieprozessen Anwendung finden kann und durch punktgenaues Erhitzen Energie einspart. Ihr Geschäftspartner Dr. Bach wird am 29. Oktober 2019 auf dem futureSAX-Innovationsforum „Zukunftsfeld Umwelt- und Ressourcentechnologie – mit Nachhaltigkeit und Effizienz Wettbewerbsfähigkeit sichern und neue Geschäftsfelder erschließen“ mit Vertretern aus Wissenschaft und Industrie diskutieren.

Mehr zu watttron GmbH erfahren Sie hier: https://watttron.de/