InnoStartBonus Meet&Match im November 2021

  1. futureSAX - Innovationsplattform des Freistaates Sachsen
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Sichtbarkeit und Impulse für innovative Gründungen zu InnoStartBonus Meet&Match

Rund 50 Geförderte nutzten die Möglichkeit zur Vernetzung und für Impulse zur eigenen Geschäftsidee durch das Expertengremium. Das einmal jährlich stattfindende InnoStartBonus Meet&Match bildete nicht nur den Abschluss des erfolgreichen Modellzeitraumes nach sechs Calls, sondern resümierte dessen Ergebnisse und bot Einblicke in die neue Richtlinie zur Verstetigung der Gründungsförderung ab 2022.

Netzwerken und Impulse zur eigenen innovativen Geschäftsidee für Geförderte und Gründende 

Bei der Vernetzungsveranstaltung „InnoStartBonus Meet&Match“ kamen rund 50 Geförderte der Gründungsförderung digital zusammen, um im direkten Austausch über eigene Erfahrungen, aktuelle Meilensteine und Herausforderungen zu sprechen. Im Rahmen von drei Thementischen zur Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase bot sich die Möglichkeit, mit dem Expertengremium ins Gespräch zu kommen und sich untereinander zu vernetzen. Die Erfahrungsberichte erfolgreich skalierter InnoStartBonus-Teams, darunter Theo turnt GmbH aus Görlitz oder die Bona Mondo UG (haftungsbeschränkt) aus Zwickau, die sich in der Gründungs- und hävy aus Leipzig in der Vorgründungsphase befinden, zeigten stellvertretend Erfolgsgeschichten mit der Förderung. Das Programm bot außerdem Impulse für weitere Möglichkeiten der Gründungsunterstützung in Sachsen und wichtige Zahlen, Daten und Fakten rund um das 2019 als Modellprojekt gestartete und das mit neuer Richtlinie ab 2022 verstetigte Förderprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank.   

Wettbewerbsauftakt zum sächsischen Staatspreis für Gründen im Rahmen der Vernetzungsveranstaltung für Geförderte und Gründende  

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Wettbewerbsauftakt und Beginn der Bewerbungsphase zum sächsischen Staatspreis für Gründen. Im Q&A mit dem Gewinner des Jahres 2021, die Additive Drives GmbH aus Freiberg und Juroren erhielten die Teilnehmenden Einblicke zum Wettbewerb aus erster Hand.  Bis 9. März 2022 können innovative Gründungs- und Geschäftsideen unter www.futureSAX.de/gruenderpreis eingereicht werden.   

"Sachsen ist ein Gründer- und Erfinderland. Auch 2022 möchten wir den Gründergeist und das Innovationspotenzial mit dem Sächsischen Gründerpreis sichtbar machen – quer durch alle Branchen, im urbanen wie ländlichen Raum. Nutzen Sie für Ihr Gründungsvorhaben das Netzwerk, die fachliche Begleitung und die Öffentlichkeitsarbeit unserer Innovationsplattform futureSAX. Ich freue mich auf einen spannenden Wettbewerb"

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen

Sächsischer Gründerpreis 2022 für Sachsens innovativste Ideen  

Der Freistaat Sachsen prämiert 2022 bereits zum 22. Mal die besten innovativen Geschäftsideen und Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis. Bei dem branchen- und technologieoffenen Wettbewerb werden Gründende und junge Unternehmen dabei unterstützt, ihre Idee oder ihr Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.  

Die Teilnehmenden profitieren von der Steigerung ihres Bekanntheitsgrades durch die umfassende begleitende Öffentlichkeitsarbeit und dem Zugang zu den über 8.500 Kontakten des futureSAX-Netzwerkes – u.a. auch zu zahlreichen etablierten und innovativen Unternehmen sowie Kapitalgebenden. Die Prämierten erhalten zudem ein Preisgeld von insgesamt bis zu 50.000 Euro.  

Bewerben können sich Einzelpersonen, Gründerteams und junge Unternehmen mit bestehendem oder zukünftigem Sitz in Sachsen. Bewerben kann man sich auch in der Vorgründungsphase. Der Gründungsprozess muss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht abgeschlossen sein, aber für die nächsten zwei Jahre angestrebt werden. Bei Start-ups und Wachstumsunternehmen darf die Gründung darf maximal drei Jahre zurückliegen.  

"Wir wollen Gründerinnen und Gründer, und die, die es noch werden wollen, bei ihren Ideen unterstützen und begleiten und damit die Innovationskultur im Freistaat stärken. Wir freuen uns auf Einreichungen von sozialen, nachhaltigen Lösungen wie auch technischen Visionen, branchenübergreifend und sachsenweit."

Marina Heimann, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH

InnoStartBonus zentraler Baustein im sächsischen Gründungs- und Innovationsökosystem  

Der Freistaat Sachsen stärkt mit der Gründungsförderung InnoStartBonus seine innovative Gründungsszene. Seit dem Auftakt im März 2019 haben bereits fünf Förderaufrufe („Calls“) stattgefunden. Zusammen mit dem aktuellen Call 6 wurden von über 770 Interessenten fast 300 Gründungskonzepte aus zwölf verschiedenen Branchen eingereicht. Das vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) geleitete Expertengremium hat in den Förderaufrufen eins bis fünf insgesamt 105 Gründungsinteressierte – davon sind knapp 35 Prozent Gründerinnen – mit ihren innovativen Geschäftsideen für förderwürdig befunden.  

Bereits 51 Unternehmensgründungen sind vollzogen worden und über 50 Arbeitsplätze entstanden. Die geförderten Ausgründungen konnten bereits Beteiligungen in verschiedenen Finanzierungsphasen (Pre-Seed, Seed, Series A) abschließen. Im Ergebnis stehen sechs- bis siebenstellige Unternehmensbewertungen. Gut die Hälfte der InnoStartBonus-Projekte wird in den Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz umgesetzt. Insgesamt 56 Kinder von Geförderten profitieren vom Kinderbonus.  

Hintergrund: Die Gründungsförderung InnoStartBonus  

Die Gründungsförderung InnoStartBonus unterstützt ausgewählte potenzielle sächsische Gründerinnen und Gründer und ihre innovativen Geschäftsideen im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens mit einem Gründungsbonus von monatlich 1.000 Euro für zwölf Monate. Die Förderung wird ergänzt durch professionelle Betreuung und Begleitung in den Förderphasen und viele Chancen der Vernetzung zu potenziellen Partnerschaften, Unterstützenden oder Kapitalgebenden. Außerdem gewährt der InnoStartBonus einen Kinderbonus von 100 Euro monatlich für jedes unterhaltspflichtige Kind.   

Mit diesen Unterstützungsleistungen sollen innovative Neugründungen in die sächsische Gründerszene eingeführt und zu Beginn finanziell unterstützt werden. futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell. 

Hintergrund: Der Sächsische Gründerpreis in der Vergangenheit  

Im Jahr 1999 wurde erstmals der IT-Businessplan-Wettbewerb ins Leben gerufen, was auch den Beginn der Marke futureSAX datiert. Bereits ein Jahr darauf wurden für den übergreifenden Businessplan-Wettbewerb die ersten Preise verliehen. Bis 2012 entwickelte sich dieser Gründerwettbewerb, der später zu „Ideenwettbewerb“ umbenannt wurde, weiter und etablierte seither ein Gründernetzwerk aus ganz Sachsen um sich. Seit 2018 heißt der Wettbewerb „Sächsischer Gründerpreis“ und verzeichnet seit Anbeginn rund 70 verliehene Preise inklusive der Sonderpreise.   

Zu den Erstplatzieren der letzten fünf Jahre zählen die watttron GmbH aus Freiberg (2017), die wisefood GmbH aus Langenbernsdorf (2018), die wandelbots GmbH aus Dresden (2019), die Morpheus Space GmbH (2020) aus Dresden sowie zuletzt die Additive Drives GmbH aus Dresden (2021). Alle Platzierten der vergangenen Preise sowie auch Sonderpreise finden Sie im futureSAX-Innovationsradar unter: www.futureSAX.de/innovationsradar  

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Heinz Truckenbrodt

Projektmanager Gründen

Ideenphase & InnoStartBonus

Nach mehrjähriger Tätigkeit als internationaler Produktmanager eines globalen Automobilkonzerns absolvierte Heinz Truckenbrodt ein Masterstudium im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden und der Mid Sweden University mit den Themenschwerpunkten Corporate Development & Innovation sowie Leichtbau. Während dieser Zeit arbeitet er als Gründungsberater bei dresden|exists und machte sich als solcher im Bereich Business Development für Start-ups selbstständig. Seine Affinität zu digitalen Technologien und Geschäftsmodellinnovationen resultierten in einer Abschlussarbeit über die Digitale Transformation der Automobilindustrie. Darüber hinaus engagiert er sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in zwei Vereinen zur Kulturförderung.

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