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„Näher dran – inten­siver dabei“

futureSAX im Inves­toren-Interview mit Enrico Szuppa, Vorstand der RBB Management AG

Seit beinahe 20 Jahren begleitet der studierte BWLer Enrico Szuppa die in Bautzen ansässige RBB Management AG und ist mittler­weile seit über einer Dekade im Vorstand dieser tätig. Welche Unter­neh­mens­formen und Unter­neh­mer­typen für ihn als Investor und die RBB Management AG besonders inter­essant sind und warum Wettbe­werbe wie der Sächsische Gründer­preis gerade für junge Unter­nehmen sinnvoll sind, verrät er uns im Interview.

futureSAX: Herr Szuppa, bitte beschreiben Sie die Beteiligungsgesellschaft RBB MANAGEMENT AG in wenigen Worten.

Die RBB ist die Betei­li­gungs­ge­sell­schaft der Sparkassen im Osten Sachsens. Wir sind inzwi­schen seit 20 Jahren am Markt und können daher auf wertvolle Erfah­rungen zurück­blicken.

futureSAX: Sie investieren vorrangig in Unternehmen in Ostsachsen. Was bedeutet es für Sie, Partner dieser regionalen Unternehmen zu sein?

„Näher dran – intensiver dabei“ so bringen wir es auf unserer Webseite (www.rbb-beteiligungen.de) auf den Punkt. Dahinter steht natürlich mehr. Tatsächlich sind wir in der Lage schnell als Sparringspartner vor Ort zu sein.

Selbst­ver­ständlich sehen wir uns mit unseren Aktivi­täten im Bereich Unter­neh­mens­verkauf auch in der regio­nalen Verant­wortung, quasi als Kataly­sator für die Unter­neh­mens­nach­folge vor Ort.

futureSAX: Ihre Zielgruppe für Beteiligung sind vor allem bereits am Markt etablierte und innovative Unternehmen. Welche grundsätzlichen Voraussetzungen müssen diese Unternehmen erfüllen, um für Sie interessant zu sein?

Für uns gibt es grund­sätzlich keine Ausschluss­kri­terien. Wir schauen uns gern Unter­nehmen mit Finan­zie­rungs­bedarf an, sofern sie über ein nachhaltig erfolg­reiches Geschäfts­modell verfügen.

futureSAX: Medienberichten zufolge investieren Sie gelegentlich auch in junge Unternehmen (z. B. Scoolio GmbH, Nominierter beim Sächsischen Gründerpreis 2019). Wieso sind Wettbewerbsteilnahmen für junge Unternehmen, wie z.B. den Sächsischen Gründerpreis, Ihrer Meinung nach empfehlenswert?

Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an, ich sehe den Nutzen insbe­sondere in der breiten Reich­weite und Öffent­lich­keits­wirkung und natürlich persön­liche Kontakte zu poten­zi­ellen Partnern. Nicht zu unter­schätzen ist der Trainings­effekt, den die Teams hier erfahren, bevor es später bei profes­sio­nellen Inves­toren ernst wird.

futureSAX:  Im Rahmen der futureSAX-Innovationskonferenz werden zur futureSAX-Investoren Roadshow kapitalsuchende Unternehmen wieder um die Gunst der Investoren pitchen. Welche sind die häufigsten Fehler, die Unternehmen beim Pitch machen? Gibt es Elemente, die bei Ihnen besonders gut ankommen?

Inves­toren wie uns überzeugt man am besten mit (wirtschaft­lichem) Nutzen des Geschäfts­mo­dells. Dieses anhand der Wertschöpfung und der Zielgruppe plausibel rüber­zu­bringen halte ich für sehr wichtig, es darf auf keinen Fall fehlen.

futureSAX: Sie werden auch dieses Jahr erneut zur großen futureSAX-Innovationskonferenz am 19. Juni 2019 in Dresden vor Ort sein. Auf welche Highlights freuen Sie sich ganz besonders?

Ganz bestimmt bin ich dabei! Uns erwarten sicher inter­essante Pitches und Spannung bei der Preis­ver­leihung. Am meisten freu ich mich aber auf die Hinter­grund­ge­spräche zwischen­durch und am Abend.

futureSAX: Vielen Dank für das Interview, wir freuen uns auf ein Wiedersehen zur futureSAX-Innovationskonferenz.

Mehr Informationen zur RBB MANAGEMENT AG finden Sie unter hier.