Projekte der Validierungsförderung

Geförderte Projekte der Validierungsförderung

Mit der Validierungsförderung soll die beschleunigte Einführung und Verbreitung moderner Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft erreicht werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft zu erhalten und weiter auszubauen. 

ADONIS - Advanced Organic Sensors

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des ADONIS Projekts werden drei Anwendungsszenarien für organische Sensorfolien evaluiert. Mit dieser Technologie lässt sich die Zustandsüberwachung von Anlagen und Prozessen digitalisieren und automatisieren. Ziel ist es herauszufinden, wo der Einsatz in der sächsischen Wirtschaft den größten Mehrwert bietet. Eine Ausgründung ist das Ziel. Die Evaluation umfasst Marktrecherchen, Umfragen mit Marktteilnehmern, Prototypenentwicklung und insbesondere die Akquise von Pilotprojekten.

Technische Universität Dresden

Ansprechpartner: Dr. Michael Sawatzki

BiCaSyn - Produktion von Kaffeesäure zur Synthese eines nachhaltigen und neuartigen Wertstoffes

Kurzbeschreibung

In einem früheren Projekt haben wir einen leistungsfähigen Syntheseweg für 3-Hydroxytyrosol, einer u.a. im Lebensmittelbereich hochspannenden Substanz, etablieren können. Dieser Prozess nutzt Kaffeesäure als Ausgangsstoff. Um eine komplett nachhaltige Produktion zu ermöglichen, wollen wir nun Kaffeesäure aus heimischen Pflanzen gewinnen. Erstmals wollen wir damit 3-Hydroxytyrosol in nachhaltig produzierter Form mit hoher Qualität anbieten und durch Einbringung, u.a. in Lebensmittel, verwerten. 

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Dr. Michel Oelschlägel

BVaG - Biokompatibles Verpackungsmaterial aus Gelatinekompositen

Kurzbeschreibung

Im Verbundprojekt wird die Eignung von Gelatinekompositen als Verpackungsmaterial in der Konsumgüterindustrie validiert. Das Material ist kostengünstig und zeichnet sich durch 100% Kompostierbarkeit aus. Die Basis der Untersuchungen bildet das hochschuleigene Patent DE102017123891 zu einem Verfahren zur Herstellung kollagenbasierter Schichtmaterialien. Das Projekt wird geleitet von Prof. Günther, Fakultät Wirtschaft und Prof. Harre, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Ansprechpartner: Prof. Dr. Swen Günther

CleanPlasma - Automatisierte Blutplasma-Gewinnung für die medizinische Flüssigkeitsbiopsie

Kurzbeschreibung

Die CleanPlasma-Technologie des IFW ermöglicht die automatisierte Separation von biologischen Partikeln aus komplexen Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin und Speichel, durch die Einkopplung hochfrequenter Schallwellen in mikrofluidische Kanäle. Ziel des geplanten Vorhabens ist die Validierung der Mikrofluidik-Technologie des IFW zur effizienten, automatisierten und schonenden Aufreinigung von Blutplasma aus humanem Vollblut unter realen Laborbedingungen.

Leibniz-Institut für Festkörper-& Werkstoffforschung Dresden

Ansprechpartner: Dr. Andreas Winkler

EMonE - Environmental Monitoring for Energy Storage and Transport 

Kurzbeschreibung

Ziel des des Projektes "Environmental Monitoring for Energy Storage and Transport" (EMonE) ist die Validierung eines Softwaresystems zur Detektion von poten­tiellen Umweltbe­einträchtigungen durch statistische Analyse von Satelliten-Fernerkundungsdaten im Umfeld von Medienpipelines der Energieversorgung und Rohstoffbereitstellung.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Dr. Christian Köhler

ESBASS - Effizienzsteigerung bei der Bauteilauslegung durch schädigungsmechanischer Simulationsmethoden

Kurzbeschreibung

Computersimulationsbasierten Simulationsmethoden spielen bei der Bauteilauslegung eine immer größere Rolle im Vergleich zu aufwendigen experimentellen Festigkeitsnachweisen. Im vorliegenden Projekt werden schädigungsmechanische Simulationsmethoden auf breiter Datenbasis validiert, deren Einsatz bei der Computersimulation präzisere Vorhersagen und damit schnellere Entwicklungszyklen von neuen Produkten und einen effizienteren Materialeinsatz bei deren Herstellung ermöglichen.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Dr. Geralf Hütter

FlexHMI - Kontaktlose Mensch-Maschine-Schnittstelle basierend auf flexiblen Magnetfeld-Sensoren

Kurzbeschreibung

In diesem Projekt konzentrieren wir uns auf die Validierung eines auf Magnetfeldsensoren-basierenden berührungslosen Mensch-Maschine-Schnittstellenkonzeptes zur Nutzung in einem Medizinprodukt, wie z.B. einem Beatmungsgerät. Die möglichen Konsequenzen für den Einsatz von Magnetfeldsensoren als Schlüsselelement in der Steuerung von biomedizinischen Geräten werden auf Basis der aktuell gültigen europäischen Medizinprodukte-Richtlinien überprüft.

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Ansprechpartner: Dr. Denys Makarov

GlasFil - Emissionsreduktion mit neuartigen Glaskeramiken

Kurzbeschreibung

Auf der Grundlage einer neuen innovativen Glaskeramik, wird eine neuartige Filter-Technologie entwickelt, für den hocheffizienten Einsatz zur einstufigen Reduktion partikulärer und aerosolbasierter Abgas- und Innenraumluftbestandteile und einem hohen Potential zur Eliminierung biolog. aktiver Belastungen (Viren, Bakterien und Sporen) wie bspw. COVID. Gekennzeichnet ist dieser durch eine geringe Anlagenkomplexität und Wartung, und bzgl. des Leistungspotential vergleichbar mit HEPA-Filtern.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Christian Koch

GraSup - Pilotliniendesign zur Herstellung von Graphen-basierten Hochleistungs-Superkondensatoren

Kurzbeschreibung

Die schnelle Entwicklung von intelligenten Geräten wie tragbaren Elektronik und Internet of Things (IoT) Geräten, erfordert funktionale Energiequellen mit hoher Energie- und Leistungsdichte, mechanischer Flexibilität und Langzeitstabilität.
Das Ziel des Projekts GraSup ist das Design und die Entwicklung einer „Vorindustriellen Pilotlinie“ um flexible und dünne Superkondensatoren als Energiespeicher für tragbare Elektronik und Internet of Things (IoT) Geräte herzustellen.

Technische Universität Dresden

Ansprechpartner: Prof. Xinliang Feng

HIS - Hochgeschwindigkeitsimpuls-Schweißen flexibler Kunststofffolien 

Kurzbeschreibung

Gestützt auf das grundsätzliche Verhalten thermoplastischer Kunststoffe und der Möglichkeit, durch einen kurzen Impuls einen adiabatischen Prozess erzeugen zu können, ergibt der innovativer Ansatz, Kunststofffolien mit Hilfe eines Schlagimpulses zu fügen. Zur Durchführung reproduzierbarer Versuche des nachgewiesenen Ansatzes wird ein Technologiedemonstrators entwickelt und umgesetzt, auf dessen Basis lizensierbare Technologieparameter durchgeführt werden.

Fraunhofer IVV Dresden

Ansprechpartner: Mathias Kott

I&Q - Quantum Enabling Solutions Validierung von Quantentechnologien auf Festkörperbasis

Kurzbeschreibung

Für die Herstellung von Festkörper-Quantenbits (FK-Qubits) stehen dem Projektteam einzigartige Ionen-Implanter zur Verfügung. Um den Herstellungsprozess zu optimieren wird ein spezielles Aktivierungssystem entwickelt. Eine Erzeugungseffizienzsteigerung der FK-Qubits um 10% soll erzielt werden. Mittels dieser innovativen Methode werden optimierte, kundenspezifische Quanten-Chips (Q-Chips) implantiert. Die Ergebnisse werden mit dem Kunden ausgewertet und im Hinblick auf ihre Marktreife validiert.

Universität Leipzig

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jan Meijer

IsoSIL - Phosgenfreie Isocyanat-Synthese unter Verwendung von CO2 und Aminosilanen 

Kurzbeschreibung

Isocyanate sind wichtige Chemikalien zur Herstellung zahlreicher Produkte wie z.B. Kunststoffe und Beschichtungen. Industriell werden Isocyanate unter Verwendung von Phosgen, einem sehr giftigen und reaktiven Gas, hergestellt. "IsoSIL" beschäftigt sich mit der Validierung eines alternativen, phosgenfreien Prozesses zur Synthese von Isocyanaten. Dabei fungiert das Treibhausgas CO2 direkt als Synthesebaustein. Zudem wird auf den Einsatz teurer Katalysatoren verzichtet. 

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Prof. Dr. Edwin Kroke

MagFil - Mikroplastikabscheidung mit magnetischer Filtertechnik 

Kurzbeschreibung

Ein im WIPANO-Projekt entwickelter Magnetfilter zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser und Abwasser soll zur Marktreife geführt werden. Zur Optimierung des Verfahrens werden Versuche mit unterschiedlichen Mikroplastikpartikeln und Wässern an einer halbtechnischen Versuchsanlage durchgeführt.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek

MMC-P - Verdüsungstechnologie zur Herstellung eines Fe-TiC Verbundwerkstoffs für die Additive Fertigung

Kurzbeschreibung

Es ist zu ermitteln, ob das beschriebene Verfahren, welches im Labor Maßstab am Institut für Eisen- und Stahltechnologie der TU Freiberg zur MMC (Metal Matrix Composite) Pulver-Herstellung vorhanden ist, auf den industriellen Maßstab übertragbar ist. Darüber hinaus soll die wirtschaftliche Effizienz bzw. Kosten-Ermittlung dieses Transfers evaluiert werden.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Anton Perminov

NanotubeUpscaling - TiO2 Nanoröhrchen Scaffolds: Upscaling und Etablierung für Diagnostik und Therapie

Kurzbeschreibung

Zur Kommerzialisierung der Titandioxid-Scaffolds zur innovativen Gewebekultur wird ein Upscaling des Produktionsprozesses durchgeführt. Zusammen mit ersten Pilotkunden soll die Wirtschaftlichkeit des Produkts getestet und die Nanoröhren-Scaffolds für unterschiedliche Gewebearten überprüft und weiterentwickelt werden. Eine plastikfreie Konfektionierung sowie die Erarbeitung eines Recyclingsystems erlauben den Aufbau eines belastbares Betriebs- und Vermarktungskonzept mit hohen Reichweiten. 

Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung Leipzig

Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan G. Mayr

Oxaphil - Hochdurchsatzsynthese amphiphiler Poly(2-oxazolin)e

Kurzbeschreibung

Amphiphile Poly(2-oxazolin)e (POx) sind Alternativen zu herkömmlichen Löslichkeitsvermittlern und vermeiden deren immunologische Probleme. Sie bieten darüber hinaus überlegene physiko-chemische Eigenschaften. Aktuell können diese vielversprechenden Moleküle nicht in ausreichendem Maßstab hergestellt werden. Daher ist es Ziel unseres Projektes das selbstentwickelte, modulare Verfahren zur flexiblen und skalierbaren Herstellung verschiedenster POx zu validieren.

Technische Universität Dresden

Ansprechpartner: Dr. Erik Wegener

PepSortPlast - Kunststoffbindende Peptide zur schnellen optischen Identifizierung von Kunststoffsorten

Kurzbeschreibung

Unter Anwendung der Phage Surface Display Technologie werden maßgeschneiderte Biomoleküle für die selektive Bindung an Kunststoffen entwickelt, u. a. Peptide, die Acrylnitril-Butadien-Styrol selektiv gegenüber anderen Kunststoffpolymeren (z.B. Polyvinylchlorid, Polystyrol) binden. Die Biomoleküle können auf Kunststoffen sichtbar gemacht werden, wodurch es möglich ist verschiedene Plastiksorten optisch zu identifiziert und dadurch zu trennen und dann sortenrein dem Recyclingprozess zu zuführen. 

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Ansprechpartner: Dr. Franziska Lederer

Plasmaofen - Schmelzen von NE-Metallen mittels Plasmabrenner

Kurzbeschreibung

Vor dem Hintergrund aktueller umweltpolitischer Forderungen stellt die Substitution konventioneller Gasbrenner durch elektrische Plasmabrenner einen aussichtsreichen, aber völlig neuen Ansatz zur Dekarbonisierung der Schmelzprozesse in NE-Metallgießereien dar. Am Gießerei-Institut der TU Bergakademie Freiberg wurde bereits ein Pilot-Plasmaofen konzeptioniert und die generelle technische Machbarkeit nachgewiesen. Im Projekt sind qualitätsrelevante und wirtschaftliche Kriterien nachzuweisen.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Gotthard Wolf

Praxistaugliches Werkzeug zur hochgenauen Vermessung von Bauteilen

Kurzbeschreibung

Im Ergebnis eines Forschungsprojektes steht eine prototypische Lösung zur hochpräzisen Bestimmung von Abmessungen und Formhaltigkeit flächiger Objekte zur Verfügung, bei der die Optik und Hardware eines mobilen Endgeräts genutzt wird. Dafür wurde eine Software (App) entwickelt, die neben der eigentlichen Mess- und Auswertesoftware die Bedienung des Messsystems über eine intelligente Benutzeroberfläche komfortabel und einfach macht. 

Sächsisches Institut für die Druckindustrie Leipzig

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Thomas Kaulitz

READY - Reifen für die Erfassung und Analyse von charakteristischen dynamischen Eigenschaften 

Kurzbeschreibung

Ein vorentwickeltes ferromagnetisches Laufstreifenkonzept für Fahrzeugreifen dient der zukünftigen Reduzierung von Abriebpartikeln in die Umwelt mittels fahrzeugintegrierter Magnetabscheidung. Zur Umsetzung des innovativen Technologieansatzes stehen eine anwendungsorientierte Marktanalyse, die Erarbeitung eines technischen Anforderungskataloges sowie die Identifikation und Akquise geeigneter Industrie-/Wirtschaftspartner aus bestehenden Partnerschaften, Netzwerken und Neukontakten im Fokus.

Technische Universität Dresden

Ansprechpartner: Rico Zimmermann

RECaro - Zero Rubber Emission Car and Truck Tire Concept

Kurzbeschreibung

Ein vorentwickeltes ferromagnetisches Laufstreifenkonzept für Fahrzeugreifen dient der zukünftigen Reduzierung von Abriebpartikeln in die Umwelt mittels fahrzeugintegrierter Magnetabscheidung. Zur Umsetzung des innovativen Technologieansatzes stehen eine anwendungsorientierte Marktanalyse, die Erarbeitung eines technischen Anforderungskataloges sowie die Identifikation und Akquise geeigneter Industrie-/Wirtschaftspartner aus bestehenden Partnerschaften, Netzwerken und Neukontakten im Fokus.

Technische Universität Dresden

Ansprechpartner: Matthias Lange

Recycling-Membran - Herstellung und Veredelung von Polymermembranen aus Recyclingkunststoff

Kurzbeschreibung

Das IOM hat eine Technologie entwickelt, mit der Membranen aus Recycling-PET kostengünstig hergestellt und gleichzeitig so veredelt werden können, dass sie verglichen mit klassischen Membranen
deutlich höhere Leistungen erbringen Besonders dabei ist die Entwicklung eines kostengünstigen Herstellungs- und Veredelungsverfahrens sowie die Herstellung direkt mit der Veredelung in einem zusammenhängenden Arbeitsgang.

Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung Leipzig

Ansprechpartner: Dr. Daniel Breite

ropeROBOT - Großskalige Seilrobotik für die automatisierte Pflege urbaner vertikaler Gärten 

Kurzbeschreibung

Ziel des Vorhabens ist es, einen großskaligen, flurfreien und seilgeführten Roboter zu entwickeln. Dieser pflegt Fassadenbegrünungen und erfasst lokale Daten über den Grünzustand. Im Projekt wird aufbauend auf bereits vorhandener Technologie ein Prototyp umgesetzt, der im Originalmaßstab einen Showcase über die Performance und Möglichkeiten des Systems gibt.

Technische Universität Chemnitz

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Christoph Müller

siBUS - Sicheres, intelligentes Bewegungsunterstützungssystem zur Treppenüberwindung

Kurzbeschreibung

In vorhergehenden FuE-Pojekten ist ein sicheres, intelligentes Bewegungsunterstützungssystem zur Überwindung von Treppen als Demonstrator entwickelt worden. Dieses unterstützt durch eine spezielle Antriebstechnik im Kniegelenk, die intelligent geregelt wird. Im Rahmen des Vorhabens soll vier Ziele erreicht werden: die biomechanische Validierung, die Absicherung der Nutzerakzeptanz, die Validierung der technologischen Umsetzung sowie die Entwicklung der wirtschaftlichen Verwertungsstrategie.

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Jens Jäkel

SprayTex - Sprühätzverfahren zur Behandlung von Siliciumoberflächen mittels chlorhaltiger Flusssäurelösungen

Kurzbeschreibung

Ziel ist die Entwicklung eines Sprühätzverfahrens zur nasschemischen Behandlung von Siliciumwafern mit Cl2-haltigen HF-Lösungen. Je nach Zusammensetzung können bei Raumtemperatur polierte Oberflächen für Halbleiterwafer oder stark lichtabsorbierende Strukturen (inverse Pyramiden) für Solarzellen erzeugt werden. Gleichzeitig werden Metallverunreinigungen wie Fe und Cu effektiv gebunden. Durch das Sprühätzverfahren werden der Einsatz von Chemikalien und der Energieverbrauch stark verringert.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Ansprechpartner: Dr. André Stapf

T-PAPER4SOUND - Rollengedrucktes Lautsprecherpapier für neuartige Soundanwendungen

Kurzbeschreibung

T-PAPER ist rollengedrucktes Lautsprecherpapier für verschiedene Sound-Anwendungen. Die Lautsprecher werden mittels hocheffizientem und kostengünstigem Rolle-zu-Rolle Druckverfahren produziert. T-PAPER besteht aus 90% Papier sowie ungiftigen, bleifreien und recyclebaren Polymeren. Es ist flexibel, dünn und extrem leicht. Das Ziel des Projektes ist, die bestehenden Demonstratoren (z.B. T-RING) zu serienreifen und marktfähigen Prototypen zu entwickeln, um erste Pilot-Kunden zu gewinnen.

Technische Universität Chemnitz

Ansprechpartner: Dr. Georg Schmidt

Tumortargeting - Validierung von kombinatorischem immuntheranostischem Tumortargeting basierend auf Zellsystemen

Kurzbeschreibung

Für die Tumortherapie und Visualisierung des Therapieverlaufes durch die Bildgebung wurde in der Abteilung Radioimmunologie am HZDR – analog eines Werkzeugkastens – eine neue modulare und schaltbare Adapter-Plattformtechnologie basierend auf spezifischen Zellsystemen und Targetmolekülen entwickelt, die eine Therapie besser steuerbar und kontrollierbar macht. Dieser kombinatorische Ansatz aus Immuntherapie und Bildgebung mit Radionukliden soll nun für Glioblastome präklinisch validiert werden.

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Ansprechpartner: Dr. Anja Feldmann

VERA - Additives Hybridverfahren zur Herstellung dreidimensionaler Verbundbauteile 

Kurzbeschreibung

Ziel ist der Nachweis der technischen Umsetzbarkeit des im Patent DE 10 2016 208 196 beschriebenen Ansatzes zur additiven Fertigung von Multimaterialbauteilen durch reproduzierbare lokale Abscheidung eines schmelzflüssigen metallischen Materials in additiv vorgefertigte Vertiefungen. Der Fokus liegt dabei auf einer effizienten Technologie zum Einbringen des Zweitmaterials. 

Fraunhofer IWU Chemnitz

Ansprechpartner: Dr. Ines Dani

Ihre Ansprechpartner bei futureSAX

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Ronny Kittler

Projektmanager Forschung & Transfer

Wissens- & Technologietransfer

Nach seinem Studium der Internationale Politik, Recht und Volkswirtschaft an der Universität Leipzig setzte Ronny Kittler die Schwerpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten speziell beim Wissens- und Technologietransfer. Zunächst auf die internationale Dimension orientiert, war er bei den Vereinten Nationen in Neu Dehli, dem Europäischen Parlament in Brüssel und der Europäischen Kommission in New York tätig. Im Anschluss widmete er sich der Verwertung von Forschungsergebnissen in Beratungsprojekten bei einem Karlsruher Beratungsunternehmen für die Entwicklung neuer Geschäftsideen speziell aus der Forschung, sowie sieben Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der internationalen Projektarbeit am DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum in Leipzig.

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