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Ein inves­to­ren­fä­higes Finan­zie­rungs­konzept – das futureSAX-Gründer­forum II in Dresden

Ohne das notwendige Kapital ist selbst die beste Gründungsidee zum Scheitern verurteilt. Umso wichtiger ist daher ein solider und überzeugender Finanzplan. Beim zweiten futureSAX-Gründerforum, am 22. März im Inkubator der Gläsernen Manufaktur Dresden, beschäftigten sich mehr als 40 Teilnehmer mit genau diesem Thema. In den aufschlussreichen Vorträgen, mit Aussicht auf die aktuelle Produktion der E-Golfs, wurden den Anwesenden zahlreiche Tipps und Tricks hin zu einem überzeugenden Finanzierungskonzept gegeben.

Nach einer kurzen Einleitung und der Begrüßung der Gäste durch die futureSAX-Geschäftsführerin Marina Heimann, eröffnete Nico Jacobi, Senior Expert-Firmenkunden bei der Deutschen Bank die Vortragsreihe. In seinem spannenden Vortrag über die Finanzierungsmöglichkeiten und die Verkaufsargumente gegenüber der Bank, vermittelte er viel Wissen indem er Fragen wie: "Was ist eigentlich ein Start-up für die Bank?" oder "Wer ist der richtige Partner für meine Finanzierung?" beantwortete. Mit vielen "Aha"-Momenten für die Teilnehmer gab es wertvolle Hinweise zu Vermittlung des Geschäftsmodells und den erwarteten Risiken im Bankgespräch.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer sich und ihre Ideen oder Unternehmen vorstellten und ihre Erwartung an das Gründerforum formulierten, folgte der Vortrag von Rico Wünsche, Teamleiter Direktbeteiligungen bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH zum Thema: "Finanzierung von Start-ups: Wie denken potenzielle Investoren?" Hier ging er unter anderem auf den Unterschied zwischen geschriebenem Businessplan und Selbstpräsentation ein. Außerdem erklärte er den Weg, den der jeweilige Businessplan bei der MBG nimmt. Von der Einsendung über erste Gespräche zur Einholung der Expterise Dritter hin zum Abschluss - dabei gehen meist bis zu zwei Monaten ins Land. Am Ende gab er den Teilnehmern einen wichtiger Hinweis in Sachen Transparenz - Offenheit von beiden Seiten ist ein absolutes Muss.

In einer zweiten Runde hatten dann auch die weiteren Teilnehmer die Möglichkeit, sich vorzu­stellen und damit schon erste Gesprächs­partner für das Get-Together zu finden.

Anschließend sprach Dr. Frank Pankotsch, Geschäftsführer bei Dresden|exists über häufige Stolpersteine bei der Erstellung von Finanzierungskonzepten. Er gab wertvolle Einblicke aus seinem Erfahrungsschatz mit leicht verständlichen, alltagsnahen Beispielen anhand von typischen Aussagen bzw. Gedanken von Start-ups im Entwicklungsprozess zur Kapitalfindung.

Der Grund­tenor war bei allen Vorträgen vor allem eines: Keep it simple - je einfacher und besser verständlich der Finan­zie­rungsplan abgebildet ist, umso höher ist die Chance, dass der Investor diesen versteht und sein Kapital dafür einsetzt.

Der letzte Vortrag des Abends kam von Johannes Rönsberg von Volkswagen Future Mobility Incubator Dresden, der den Gästen einen Einblick in den VW-Inkubator als Türöffner in die Corporate-Welt gab.

Beim anschlie­ßenden Get-together nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, unter­ein­ander Erfah­rungen und Wissen auszut­au­schen, Inves­toren zu finden und die ein oder andere Frage direkt an die Sprecher zu stellen. Ein gelun­gener und sehr infor­ma­tiver Abend für alle Anwesenden, egal ob Gründer, Unter­nehmer oder Kapital­geber.

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