Ende der Bewerbungsphase des Sächsischen Gründerpreises

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Sächsischer Gründerpreis 2026: Das sind die Trends und Beobachtungen

Mit 116 Einreichungen verzeichnet der Sächsische Gründerpreis 2026 einen deutlichen Anstieg gegenüber 99 Einreichungen im Vorjahr. Das passt zum bundesweiten Bild: Der Next-Generation-Report vom Startup Verband weist 2025 mit 3.568 Startup-Neugründungen einen neuen Höchststand aus – ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2024. Besonders stark wächst dabei Sachsen, wo die Zahl der Neugründungen im gleichen Zeitraum um 56 Prozent zulegt. 

Veröffentlicht am: 09.03.2026

Viele Gründungen in der frühen Phase 

81 von 116 Einreichungen stammen aus der Kategorie Newcomer, haben ihr Unternehmen also erst im Laufe des vergangenen Jahres gegründet oder planen eine Gründung 2026. Damit macht diese Kategorie rund 70 Prozent der Einreichungen aus. Viele Teams stehen noch am Anfang ihrer Gründung und nutzen den Wettbewerb, um ihr Geschäftsmodell zu schärfen, Feedback zu erhalten und erste Sichtbarkeit zu gewinnen.​ 

Das passt zu den bundesweiten Zahlen, nach denen die Gründungsdynamik vor allem in technologieorientierten Frühphasen-Startups zunimmt. Sachsen bringt seine Stärken als Forschungs- und Hochschulstandort ein und koppelt diese mit frühen Förderangeboten wie dem InnoStartBonus. 

Branchenfokus: Software, KI und Life Science 

Die Top 3 Branchen der Einreichungen 2026 sind:​ 

  • Informations- / Kommunikationstechnologie / Software: 25 Einreichungen 

  • Life Science / Medizin / Gesundheit: 20 Einreichungen 

  • Dienstleistungen / Services: 12 Einreichungen 

Schon 2025 lag Software im Gründerpreis an der Spitze, gefolgt von Dienstleistungen und Life Science. Diese Struktur spiegelt die bundesweiten Trends: Der Next-Generation-Report zeigt Software als stärksten Wachstumsbereich, gefolgt von Medizin. Zudem hat 2025 mehr als ein Viertel der Neugründungen in Deutschland einen klaren Bezug zu künstlicher Intelligenz. 

Auch in Sachsen ist zu sehen, dass viele Teams datengetriebene Lösungen entwickeln – etwa in der Diagnostik, Prozessautomatisierung oder Forschungstransfer. 

Gründerinnen in Sachsen: Deutlich über dem Bundestrend 

56 Prozent der Teams beim Sächsischen Gründerpreis 2026 haben mindestens ein weibliches Teammitglied. Im Vorjahr lag der Anteil bei 43,5 Prozent. Damit steigt die Gründerinnenquote im Wettbewerb deutlich und liegt klar über vielen bundesweiten Kennzahlen, in denen der Frauenanteil in Startup-Teams deutlich niedriger ausfällt. 

"Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie dynamisch und innovationsstark der Gründungsstandort Sachsen ist. Ob Newcomer, Start-ups oder Scale-ups – sie alle stehen für Mut, Ideenreichtum und unternehmerischen Gestaltungswillen."

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

Gründung in Stadt und Land: Hotspots und Landkreise 

Regional konzentrieren sich die Bewerbungen weiterhin auf die großen Städte:​ 

  • Dresden: 42 Bewerbungen 

  • Leipzig: 38 Bewerbungen 

  • Chemnitz: 7 Bewerbungen 

Insgesamt stammen 87 der 116 Einreichungen aus diesen drei Zentren, 29 Bewerbungen kommen aus den Landkreisen. 2025 waren es 23 Bewerbungen aus der Fläche bei insgesamt 85 Einreichungen. Damit wächst die Zahl der Projekte aus den Landkreisen absolut. 

Bundesweit zeigen Analysen, dass Gründungen pro Kopf vor allem in großen Städten besonders häufig sind, während dynamische Flächenländer an Bedeutung gewinnen. Sachsen folgt diesem Muster: Dresden und Leipzig bleiben starke Anker, gleichzeitig entstehen in Regionen wie Mittelsachsen oder der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge zunehmend eigenständige Start-ups. 

Von Newcomer bis Scale-up: Der Gründerpreis deckt die gesamte Gründungsreise ab 

Mit der Erweiterung um die Kategorie Scale-up bildet der Sächsische Gründerpreis 2026 nun alle Phasen ab:​ 

  • Newcomer: 81 Bewerbungen 

  • Start-up: 26 Bewerbungen 

  • Scale-up: 9 Bewerbungen 

  • zusätzlich: 9 Teams, die für den Sonderpreis NextGen in Frage kommen 

Der Wettbewerb spricht damit sowohl Teams von der Idee als auch etablierte Unternehmen mit bis zu zehn Jahren nach Gründung an. Die neue Scale-up-Kategorie macht somit Wachstumsgeschichten aus Sachsen sichtbar. 

Standortqualität: Warum Sachsen gute Voraussetzungen für Startups bietet 

Der Bundesländerindex Familienunternehmen 2025 sieht Sachsen im Gesamtranking der Flächenländer auf Platz eins – vor Bayern. Besonders gut schneidet der Freistaat in den Bereichen Arbeit und Humankapital, Finanzierung und Infrastruktur ab.​ 

Für Start-ups bedeutet das: 

  • starke Bildungs- und Hochschullandschaft, 

  • gute Verfügbarkeit von Fördermitteln, 

  • leistungsfähige digitale und forschungsnahe Infrastruktur.​ 

In Verbindung mit Programmen wie Sächsischem Gründerpreis, InnoStartBonus und den Netzwerkangeboten vieler regionaler Unterstützer wie SAXEED, dresden|exists oder der neuen Startup Factory BoOst entsteht so eine Unterstützungslandschaft, die Gründungen von der frühen Idee bis zum Scale-up begleitet. 

Innovationsregion Sachsen erleben 

Die Daten des Sächsischen Gründerpreises 2026 zeigen: 

  • Die Zahl der Bewerbungen steigt deutlich. 

  • Sachsen ist besonders stark in frühen Gründungsphasen. 

  • Software, Digitalisierung, KI und Life Science prägen die Branchen. 

  • Die Gründerinnenquote liegt deutlich über dem Bundestrend. 

  • Neben den großen Städten gewinnen auch die Landkreise an Gewicht. 

Zusammen mit aktuellen Studien zur Gründungsdynamik und zur Standortqualität wird klar, dass Sachsen heute sehr gute Voraussetzungen für innovative Startups bietet – inklusive einer starken Unterstützungslandschaft. 

Sächsischer Gründerpreis 2026

Das sind die Teams

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Tabea-Elice Hantsche

Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Eventmanagement 

Menschen miteinander verbinden, Geschichten erzählen und Emotionen auslösen – diese Ziele motivierten Tabea-Elice Hantsche zur Ausbildung als Veranstaltungskauffrau und einem anschließenden vertiefenden dualen Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement/ Event- und Sportmanagement an der Staatlichen Studienakademie Riesa.

Berufserfahrung konnte die gebürtige Lausitzerin nicht nur in der Organisation von verschiedenen Veranstaltungen, sondern auch im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Personalmanagement sammeln. Zudem schärfte der Einblick in unterschiedliche Unternehmensstrukturen den Sinn für vielfältige Perspektiven.

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