Die Sächsische Innovationskonferenz 2026

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Die Sächsische Innovationskonferenz 2026: Next Level Transformation

Die Sächsische Innovationskonferenz – dieser Name steht für einen Tag, an dem sichtbar wird, was den Innovationsstandort Sachsen ausmacht: Ideenreichtum, Unternehmergeist, technologische Exzellenz und ein Netzwerk, das immer enger zusammenwächst. Am 17. Juni 2026 wurde die Messe Dresden erneut zum zentralen Treffpunkt für alle, die Sachsens Zukunft mitgestalten wollen. Unter dem Motto „Next Level Transformation“ kamen über 2.000 Teilnehmende aus Start-ups, Mittelstand, Wissenschaft, Kapital, Politik, Verwaltung und NextGen zusammen. Auf sechs Bühnen, mit mehr als 100 Speaker/-innen und rund 200 Ausstellenden zeigte die #IK26 die ganze Bandbreite der sächsischen Innovationskraft.

Direkt zu Beginn der #IK26 wurde klar: Dieser Tag würde mehr sein als ein dicht gefülltes Konferenzprogramm. In der Messehalle trafen junge Gründer/-innen auf Kapitalgebende, erfahrene Unternehmer/-innen auf Forschende, internationale Gäste auf regionale Netzwerke und politische Entscheidungsträger/-innen auf Menschen, die Transformation praktisch vorantreiben. Zwischen Exponaten, Bühnen und Gesprächsinseln entstand eine Atmosphäre, die von Neugier, Offenheit und Aufbruch geprägt war.

Das Motto „Next Level Transformation“ wurde vor Ort gelebt. Transformation zeigte sich in den vielen Gesprächen über neue Geschäftsmodelle, in den Prototypen und Technologien der Ausstellungsflächen, in den Begegnungen zwischen etabliertem Mittelstand und jungen Start-ups und nicht zuletzt in der Bereitschaft, über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Mit Bayern als Partnerbundesland sowie internationalen Gästen und Partnerökosystemen unter anderem aus Polen, Tschechien und Lettland wurde deutlich: Sachsens Innovationsökosystem agiert zunehmend europäisch und international.

Die Stimmung vor Ort war geprägt von einer besonderen Mischung aus Stolz und Tatendrang. Stolz auf das, was in Sachsen bereits entstanden ist, von starken Forschungslandschaften über leistungsfähige Industriecluster bis hin zu einer wachsenden Gründungsszene. Und Tatendrang, weil allen Beteiligten bewusst ist, dass Innovation schneller in Anwendung, Wertschöpfung und Wachstum übersetzt werden muss. „Innovation ist hier aus Tradition geboren“, hieß es auf der Centre Stage. Ein Satz, der gut beschreibt, was an diesem Tag immer wieder spürbar wurde: Sachsen kann Wandel, weil Wandel Teil seiner wirtschaftlichen DNA ist.

Konkrete Lösungen und Herausforderungen

Dabei ging es auf der #IK26 um konkrete Lösungen. KI, Robotik, Deep Tech, Mikroelektronik, Medizintechnik, Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit, Finanzierung und Transfer waren nicht nur Schlagworte, sondern wurden in Projekten, Produkten und Praxisbeispielen greifbar. Gerade diese Verbindung aus technologischem Anspruch und praktischer Umsetzbarkeit machte den Charakter der Veranstaltung aus. Innovation ist für die Teilnehmenden Antwort auf reale Herausforderungen für Unternehmen, Gesellschaft, Verwaltung und den Standort Sachsen.

Besonders stark war der Netzwerkgedanke. Überall in der Messehalle wurde diskutiert, vermittelt, nachgefragt, vernetzt und weitergedacht. Die #IK26 zeigte, dass Innovation dort an Kraft gewinnt, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: Gründende mit Tempo und Risikobereitschaft, Mittelständler mit Erfahrung und Marktzugang, Forschende mit technologischem Tiefgang, Kapitalgebende mit Skalierungsperspektive und junge Menschen mit einem frischen Blick auf Zukunftsfragen. Genau dieses Zusammenspiel machte den Tag zu einem lebendigen Abbild des Sächsischen Innovationsökosystems.

Neben aller Aufbruchsstimmung wurden auch Herausforderungen klar benannt: mehr Tempo beim Transfer, bessere Skalierungsbedingungen, weniger Bürokratie, leichterer Zugang zu Wachstumskapital und ein stärkerer europäischer Binnenmarkt für Innovationen.

Gründerpreis als krönender Abschluss

Der feierliche Höhepunkt der Sächsischen Innovationskonferenz war die Verleihung des Sächsischen Staatspreises für Gründen 2026. Wirtschaftsminister Dirk Panter zeichnete die überzeugendsten Gründungsvorhaben im Freistaat aus. In diesem Jahr wurden Preise in den Kategorien Newcomer, Start-up und erstmals Scale-up vergeben. Aus 116 Bewerbungen wählte eine Fachjury neun Teams für die zweite Wertungsrunde aus. Neben Preisgeldern von insgesamt bis zu 30.000 Euro erhalten die Prämierten Zugang zum futureSAX-Netzwerk mit über 12.000 Kontakten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Wirtschaftsminister Dirk Panter würdigte die Gründerinnen und Gründer als Zukunftsgestalter: „Innovation entsteht dort, wo Menschen den Mut haben, neue Ideen in konkrete Lösungen zu übersetzen.“ Der Gründerpreis zeige eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft, Unternehmergeist und technologisches Know-how in Sachsen stecke.

futureSAX-Geschäftsführerin Susanne Stump betonte die Qualität und Vielfalt der Bewerbungen von wissenschaftsbasierten Deep-Tech-Innovationen bis zu praxisnahen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die zahlreichen Einreichungen zeigten, dass Sachsen hervorragende Voraussetzungen für innovative Gründungen biete.

Mit der Preisverleihung fand ein Tag seinen Abschluss, der die ganze Stärke des Sächsischen Innovationsökosystems sichtbar machte: mutige Ideen, engagierte Teams, starke Partner und ein Netzwerk, das Gründungen nicht nur auszeichnet, sondern auf ihrem weiteren Weg begleitet.

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Heinz H. Truckenbrodt

Leiter Projektgeschäft

Nach mehrjähriger Tätigkeit als internationaler Produktmanager eines globalen Automobilkonzerns absolvierte Heinz Truckenbrodt ein Masterstudium im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden und der Mid Sweden University mit den Themenschwerpunkten Corporate Development & Innovation sowie Leichtbau. Während dieser Zeit arbeitet er als Gründungsberater bei dresden|exists und machte sich als solcher im Bereich Business Development für Start-ups selbstständig. Seine Affinität zu digitalen Technologien und Geschäftsmodellinnovationen resultierten in einer Abschlussarbeit über die Digitale Transformation der Automobilindustrie. Darüber hinaus engagiert er sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in zwei Vereinen zur Kulturförderung. Kultur ist das Sichtwort: Mit jedem Tag die Gründungskultur in Sachsen stärken - das ist sein WHY.

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