Sächsischer Gründerpreis 2014

futureSAX-Ideenwettbewerb 2014 (jetzt Sächsischer Gründerpreis)

Mehr als 70 Einzelpersonen und Gründerteams haben sich beim futureSAX-Ideenwettbewerb 2014 beworben. Die Bekanntgabe der durch zwei Wertungsrunden bestimmten Preisträger erfolgte am 16. Juli 2014 auf dem 4. Sächsischen Innovationsgipfel. Weiterhin wurde der Initiativenpreis an die drei Gründerinitiativen in Sachsen, die die meisten
Teams in die Top 10 des Ideenwettbewerbs gebracht haben, vergeben.

Der Sieger: ProNT aus Dresden

Die Idee entstand während mehrjähriger Forschungsarbeiten an der Professur für Materialwirtschaft und Nanotechnik an der Technischen Universität Dresden. Dabei ging es um die Entwicklung einer Methode, Kohlenstoffnanoröhren (carbon nanotubes
– CNT) mit definierten elektronischen Eigenschaften zu gewinnen und mit ihrer Hilfe Mikroelektronik in Nanoelektronik umwandeln zu können.

Denn die silizium-basierte Technologie erreicht ihre physikalische Grenze in der Verkleinerung der Transistoren. Die Verwendung von Nanoröhren mit halbleitenden Eigenschaften als aktive Elemente von Transistoren lässt eine weitere Miniaturisierung zu. ProNT wird sich auf die Herstellung spezieller Kohlenstoffnanoröhren fokussieren. Die halbleitenden CNTs werden insbesondere für Anwendungen in neuartigen CNT-basierten elektronischen Geräten, wie z. B. Feldeffekttransistoren, Sensoren
oder nanophotonischen Geräten, benötigt. Das Produkt bietet baugleiche halbleitende „Ready-to-use“-CNTs mit höherer Reinheit und lässt sich in den Anwendungen ohne zusätzliche Bearbeitung einsetzen. Das Team „ProNT“ verfügt über Expertise sowohl in der Synthese, Bearbeitung und Analyse von Carbon Nanotubes (CNT) als auch in der Planung, Inbetriebnahme und Herstellung von innovativen Produkten. Zum Team gehören Dr. Viktor Bezugly, Dr. Vycheslav Khavrus und Denis Krylov, alle drei wissenschaftliche Mitarbeiter, Professur für Materialwirtschaft und Nanotechnik an der TU Dresden. Zuständig u. a. für Unternehmensaufbau und –führung ist die Ingenieurin Dr. Yevgeniya Bezugla.

Statement der Jury

„Die kostengünstige Herstellung von einlagigen Nanoröhren (single walled nanotubes, SWTs) mit garantierten Eigenschaften (z. B. als Halbleiter) war ein bisher ungelöstes Problem. Unser Sieger löst diese Herausforderung und stößt damit die Tür zu einer ganzen Reihe von bahnbrechenden Innovationen (Supercapacitors, Papierbatterien, SWT Transistoren) ganz weit auf.“

Prof. Dr. Frank Schönefeld, Geschäftsbereichsleiter Web Management Services/Verantwortlich für Innovationsmanagement, T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Corant aus Chemnitz

Neues Sensorsystem für ultrahohe Temperaturen

Cinector aus Mittweida

Eine Software, mit der man Filme wie ein allmächtiger Regisseur in einer virtuellen Welt erstellen kann.

SAIS aus Leipzig

Substanz- und Lichtapplikationssystem für eine neue Therapie in der Augenheilkunde

Wettbewerbsdokumentation & eBook zu den Teilnehmenden

Ihre Ansprechpartnerin für Wettbewerbe

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Mara Honke

Assistant Managerin Öffentlichkeitsarbeit

Wettbewerbe & Alumni

Als Mitgründerin und ehemalige Geschäftsführerin einer Schülerfirma stellte Mara Honke bereits früh fest, wie wichtig Netzwerke für die Weiterentwicklung von Unternehmen sind, was es bedeutet, einen Businessplan zu schreiben und wie wichtig es ist, Ziele immer vor Augen zu haben. Während ihres Studiums im Bereich der Wirtschaftswissenschaften in Management & Organisation Studies hat sie durch ihr ehrenamtliches Engagement eine der größten Firmenkontaktmessen Sachsens und verschiedenste Veranstaltungen organisiert. Ihre Flexibilität und Kreativität in der Veranstaltungsorganisation kommt von der Leidenschaft für das Nähen.

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