Interview mit Kristin Preßler

Interview mit Kristin Preßler

Eine bemerkenswerte Entwicklung liegt hinter der Rhebo GmbH: 5 Jahren nach der Gründung ist das IT-Security-Unternehmen zu einem europäischen Marktführer für Industrial Security und Continuity gereift. Im Rahmen des #futureSAXAlumni-Frühstück haben wir deshalb die Möglichkeit genutzt, unser neues Mitglied im Netzwerk Kristin Preßler, COO und Head of Marketing der Leipziger IT-Spezialisten zu befragen, wie Rhebo vom Standort in Leipzig profitiert und wie die nächsten 5 Jahre des Unternehmens aussehen.

futureSAX: Frau Preßler, Sie werden künftig für die Rhebo GmbH das Alumni-Netzwerk von futureSAX verstärken. Was bewegt Sie in diesem mitzuwirken?

Kristin Preßler: Im Alumni-Netzwerk kann ich mich mit anderen Gründerinnen und Gründern auf Augenhöhe über unternehmerische Erfahrungen auszutauschen. Das Problem ist doch, jeder Unternehmer steht meist vor ähnlichen Herausforderungen in den ersten Jahren. Hier kann man von den Herausforderungen und Lösungen der anderen profitieren. Das ist viel effizienter. Im Gegenzug profitieren die anderen auch von unseren Erfahrungen

futureSAX: Rhebo GmbH ist ein noch vergleichsweise junges Unternehmen. Bitte beschreiben Sie die Innovation von Rhebo in einem Satz.

Kristin Preßler: Rhebo bietet für Industrieunternehmen und kritische Infrastrukturen die einzige Lösung, die sowohl Cybersicherheit als auch Stabilität der Produktions-IT und Netzleittechnik gewährleistet.
 

futureSAX: Wenn Sie einen Blick in die Zukunft wagen, was können wir von Rhebo in 5 oder 10 Jahren erwarten?
 

Kristin Preßler: Die Digitalisierung drängt mittlerweile immer weiter in die Industrie, aber auch in Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung vor.

„Ich denke, keines dieser Unternehmen kann es sich leisten, der Digitalisierung ihrer industriellen Prozesse zu folgen, ohne besonderes Augenmerk auf Cybersicherheit und Prozessstabilität zu legen. Das eröffnet Rhebo die Chance, sich als einen der Marktführer im Bereich Industrial Security und Continuity zu etablieren.“

futureSAX: Frau Preßler, was schätzen Sie am Innovationsökosystem in Sachsen und speziell am Standort Leipzig?
 

Kristin Preßler:  Leipzig ist ein starker Standort für Unternehmen, die Digitalisierung vorantreiben.

„Wir profitieren hier als Unternehmen von einem lebendigen Netzwerk, hochqualifizierten Menschen und einer fruchtbaren Szene für Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen.“

futureSAX: Welche Empfehlungen können Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Kristin Preßler: Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner ermutige ich unser Team dazu, loszulegen und auszuprobieren, anstelle die Erfahrungen andere machen zu lassen. Das beinhaltet auch Fehler machen und scheitern zu dürfen. Für mich sind Agilität, geistige Flexibilität, Übernahme von Verantwortung und proaktives Handeln des gesamten Teams die Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Entwicklung eines Unternehmens.

„Gründerinnen und Gründer sollten zudem immer das aktuelle Marktgeschehen – auch über die eigenen Zielmärkte hinaus – im Blick behalten und genau analysieren, wie sie ihr Produkt weiterentwickeln sollten. Dafür lohnt es sich, ein Netzwerk mit Experten aufzubauen, die wissen, wovon die Zielgruppe spricht.“

futureSAX: Worauf freuen Sie sich, wenn Sie das Büro gen Feierabend verlassen?

Kristin Preßler: Ich bin zweifache Mutter aus Leidenschaft. Ausgleich zur herausfordernden Businesswelt finde ich in meinem Garten. Ich kann am besten abschalten, wenn ich in der Erde grabe.

futureSAX: Bitte beenden Sie diesen Satz: „Leipzig ist...“
 

Kristin Preßler: eine sehr lebendige und lebenswerte Stadt, in der man gut arbeiten kann.

futureSAX: Ganz herzlichen Dank für das Gespräch!

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Neuigkeiten aus den Netzwerken, kommende Veranstaltungen und aktuelle News aus dem sächsischen Innovationsland. Das und vieles mehr in unserem monatlich erscheinenden Newsletter!