Sächsische Transfer Roadshow #10

Sächsische Transfer Roadshow #10 an der Technischen Universität Dresden

In anregenden Impulsen stellte das Inno-Team der Wissensarchitektur gemeinsam mit der Spectos GmbH ihre Erfolgsgeschichte einer klugen App für eine bedarfs- und bürgergerechte Stadtplanung vor. In einer lebendigen Paneldiskussion diskutieren die Expert/-innen über wirtschaftliche Erfolge durch einen Wissenstransfer über Köpfe und App-basierte Innovationen für die Stadt von morgen.

Einleitend begrüßte Marina Heimann, Geschäftsführerin von futureSAX, gemeinsam mit Prof. Dr. Ronald Tetzlaff, Chief Officer Technologietransfer und Internationalisierung an der Technischen Universität Dresden die über 20 Teilnehmenden. Professor Tetzlaff erläuterte die Bedeutung der Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft in Kooperationen mit externen Partnern.

Prof. Dr. Ronald Tetzlaff:
„Der Mensch muss sich nicht nach den Technologien richten, sondern die Technologie muss sich nach den Menschen richten.“

In seinem Impuls stellte Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig, Leiter der WISSENSARCHITEKTUR – Laboratory of Knowledge Architecture an der Technische Universität Dresden sowie Professor für Digital City Science an der HafenCity Universität Hamburg, den Weg vom InnoTeam zur App-basierten Innovation vor und erläuterte die Vision des digitalen Rathauses, über das Bürger/-innen schnell und unkompliziert mitreden können, wenn es um urbane und soziale Belange und Gestaltungsvorhaben in ihrem Kiez geht. Die gemeinsame App-Entwicklung mit der Spectos GmbH aus Dresden begann mit einer geförderten Forschungskooperation im Rahmen eines ESF-InnoTeams an der Wissensarchitektur der Technischen Universität Dresden. Erschlossen wurden neue Geschäftsfelder und Dienstleistungsinnovationen für die Spectos GmbH. Die Forschungsergebnisse wurden zur Basis für die erfolgreiche Einwerbung eines Modellprojektes Smart City in Höhe von 19 Mio. €, durch das in den kommenden Jahren digitale Strategien für das Dresdner Stadtleben der Zukunft entwickelt und erprobt werden.

Niels Delater, Geschäftsführer der Spectos GmbH, baute und seinem Impuls die Brücke zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft und führte die Vorteile einer Kooperation zwischen der TU Dresden und seinem Unternehmen aus. Durch das gemeinsame Forschungsprojekte Data4City ermöglichte sich als Ergebnis nicht nur die Entwicklung einer App für die Bürger/-innen der Stadt Dresen, sondern auch Transfer über Köpfe zwischen der Wissensarchitektur und der Spectos GmbH zum Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes.

In der anschließenden Paneldiskussion vertieften Dr. Beate Ginzel, Referatsleiterin Digitale Stadt aus Leipzig, Norbert Rost, Geschäftsführer der futureprojects GmbH, Uwe Richter, Abteilungsleiter Smart City der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem Nominierten des Sächsischen Transferpreises 2021 Prof. Jörg Rainer Noennig die Weichenstellung von der Smart City hin zu Smart Saxony. Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, Fragen rund um die Themen Smart City, Geschäftsmodellentwicklung und Innovation durch Transfer zu stellen

Nach einer Live Demo zur Veranschaulichung vom Co-Design von Stadträumen, tauschten sich die Teilnehmenden der Sächsischen Transfer Roadshow in einem kulinarisch begleiteten Get-together weiter rege aus und nutzten die Veranstaltung zum Netzwerken.

Die nächste Sächsische Transfer Roadshow findet am 8. September 2022 am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e. V. (IOM) in Leipzig statt und beleuchtet den spannenden Weg von der Grundlagenforschung zur Hightech-Ausgründung der zweitplatzierten des Transferpreises 2021: Dr. Agnes Schulze, Leiterin Forschungsbereich Oberflächen poröser Membranfilter des IOM sowie der qCoat GmbH aus Leipzig. Melden Sie sich hier an und seien Sie dabei!

Ihre Ansprechpartnerin bei futureSAX

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Tina Grüning

Projektmanagerin Forschung & Transfer

Verwertung & Validierung

Inhaltliche Diversität ist ihr Antrieb. Sei es im interdisziplinären Diplomstudiengang Mechatronik an der Technischen Universität Dresden, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Baumaschinen- und Fördertechnik oder als wissenschaftliche Referentin am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Fördertechnik IWU, der inspirierende Austausch mit Forschungsteams unterschiedlichster Fachrichtungen begeistert Tina Grüning seit je her. Denn ihr größtes Interesse gilt dem Wissens- und Technologietransfer: dabei zu unterstützen, dass die herausragenden Ergebnisse kreativer Forschungsteams möglichst schnell vorteilhaft für Industrie und Gesellschaft in die Anwendung kommen.

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