Sächsische Transfer Roadshow in Freiberg

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Großes Interesse bei der Sächsischen Transfer Roadshow in Freiberg

Rund 30 Gäste interessierten sich für die modellhafte Transferzusammenarbeit zwischen der TU Bergakademie Freiberg und der Freiberg Instruments GmbH.

Erfolgreiche Transferprojekte und ihre Geschichte!

Die Teilnehmenden des Sächsischen Transferpreises stellen bei der Sächsischen Transfer Roadshow ihre Institutionen, Projekte und die Motivation der Beteiligten hinter dem Transfererfolg vor. Die Roadshow richtet sich an Unternehmen und transferaffine Akteure, die einen Einblick in die sächsische Forschungslandschaft erhalten möchten.
Die vierte Station der Sächsischen Transfer Roadshow führte die Transferinteressierten nach Freiberg.

Sächsische Hochschulen sind Motor für regionale Innovationsökosysteme

Das sächsische Freiberg steht für weit über 800 Jahre Erfindertum und Ingenieurskunst und wurde durch seinen Silberbergbau bekannt. Heute ist die „Silberstadt“ rund um die Technische Universität Bergakademie Freiberg ein international anerkannter Forschungs- und Wirtschaftsstandort im Bereich der Ressourcen- und Umwelttechnologien. 

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg trägt durch verschiedene Formen des Transfers dazu bei, dieses regionale und branchenspezifische Innovationsökosystems zu entwickeln und zu unterstützen. Die Nähe zu den Unternehmen sowie die langjährige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und universitären Spin-offs schaffen ein Umfeld für den kontinuierlichen Transfer in Form von Technologie, Wissen und Personal.

„Es hilft enorm, wenn beide Seiten vertrauensvoll miteinander umgehen und kommunizieren.“

Dr. Jan Beyer, Technische Universität Bergakademie Freiberg

Eine gelungener Transfer – Vom Startup zum internationalen Technologieträger

Am 22. September 2020 fand bei der Freiberg Instruments GmbH mit rund 30 Gästen die vierte Ausgabe der Sächsischen Transfer Roadshow statt.

Nach der Begrüßung durch Marina Heimann, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH und Prof. Dr. Johannes Heitmann, Institutsleiter Institut für Angewandte Physik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, stimmte Heike Hempel, Referatsleiterin Referat 37 Technologieförderung Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr das Publikum mit ihrem Grußwort zum Thema erfolgreicher Technologietransfer auf die Veranstaltung ein.

Freiberg – ein regionales Innovationsökosystem

In der anschließenden Paneldiskussion wurde deutlich, wie durch die enge Vernetzung und Zusammenarbeit der Partner ein starkes regionales Innovationsökosystem in Freiberg entstanden ist.  Forschungsergebnisse aus den gut vernetzen Wissenschaftseinrichtungen werden mit regionalen und international tätigen Unternehmen in branchenübergreifenden Projekten umgesetzt. So arbeiten die Partner heute im WIR-Projekt „recomine –  Ressourcenorientierte Umwelttechnologien für das 21. Jahrhundert“ und im EU-Projekt „inSPECtor – Integrated spectroscopy sensor system for laser-induced fluorescence and hyperspectral imaging“ zusammen.

„2005 aus der TU Bergakademie Freiberg ausgegründet, haben wir bis heute eine sehr gute Beziehung zur Universität.“

Dr. Kay Dornich, Freiberg Instruments GmbH

TransfERleben in Sachsen!

Im Schlusswort zeigt sich Ronny Kittler, Projektmanager Forschung & Transfer, erfreut über den regen Austausch. Das sei das ausgewiesene Ziel der Sächsischen Transfer Roadshow: von erfolgreichen Beispielen zu lernen und neue Impulse für eine Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu erhalten. 

Sachsen hat viele Beispiele für erfolgreichen Transfer von der Forschung in die Anwendung zu bieten. Mit den nächsten drei Veranstaltungen Sächsischen Transfer Roadshow im Jahr 2021 in Dresden, Chemnitz und Zwickau werden weitere Facetten dieser Erfolge vorgestellt.

Am 3. November 2020 findet erstmalig das Sächsische Transferforum TransfERleben statt. Die Transferforen richten sich als die zentralen Impulsevent und Austauschformate an die gesamte sächsische Transfer-Community.

Unter dem Motto TransERleben in Leipzig öffnet das Transferforum einen Raum, um den Austausch zu Best Practice Beispielen des sächsischen Wissens- und Technologietransfers effektiv zu ermöglichen. Es bietet der sächsischen Transfer-Community die Möglichkeit, von diesen Beispielen zu lernen und sich über neue Instrumente, Methoden und Projekte des Transfers zu informieren. Auf dem Sächsischen Transferforum erhalten Transferakteure und Multiplikatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft (Transfermanager, Transferassistenten, Innovationsmanager, Leitungen von Forschung- & Entwicklungsabteilungen) neue Impulse und bauen ihre persönlichen Netzwerke aus.

Sächsisches Transferforum - TransfERleben in Leipzig

3. November 2020

Sie sind im Transfer aktiv oder interessieren sich für das Thema und suchen den Austausch mit Transferakteuren? Dann melden Sie sich zum Transferforum an!

Ihre Ansprechpartner bei futureSAX

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Ronny Kittler

Projektmanager Forschung & Transfer

Nach seinem Studium der Internationale Politik, Recht und Volkswirtschaft an der Universität Leipzig setzte Ronny Kittler die Schwerpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten speziell beim Wissens- und Technologietransfer. Zunächst auf die internationale Dimension orientiert, war er bei den Vereinten Nationen in Neu Dehli, dem Europäischen Parlament in Brüssel und der Europäischen Kommission in New York tätig. Im Anschluss widmete er sich der Verwertung von Forschungsergebnissen in Beratungsprojekten bei einem Karlsruher Beratungsunternehmen für die Entwicklung neuer Geschäftsideen speziell aus der Forschung, sowie sieben Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der internationalen Projektarbeit am DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum in Leipzig.

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Dr. Katarzyna Wiesenhütter

Projektmanagerin Forschung & Transfer

Nach ihrer Promotion an der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden hat Dr. Katarzyna Wiesenhütter aktiv als ForscherinManagerin und Koordinatorin von verschiedenen Material-, Physik- und Life Sciences FuE- sowie Technologietransfer-orientierte Projekten mitgewirkt, die weltweit realisiert wurden. Um einen besseren Einblick in die Veröffentlichungsprozesse von wissenschaftlichen Ergebnissen zu erhalten, übernahm sie die Stelle als Managing Editor für das Journal of Alloys and Compounds (JALCOM), das zu Elsevier, einem niederländischen Verlag für wissenschaftliche Zeitschriften und Fachbücher, gehört. Um ihre Leidenschaft für Innovation weiter zu entwickeln hat sie sich in den letzten Jahren intensiv mit den Themen Science2Business - Entwicklung und Umsetzung einer erfolgreichen Technologietransferstrategie sowie der Gründung und Führung eines modernen Unternehmens, befasst. Sie ist ausgebildete Qualitätsbeauftragte (TÜV)Professional Scrum Master (PSM I) und Changemanagerin. Privat engagiert sie sich in der Entwicklung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Wirtschaftssektor. 

 

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