futureSAX-Interview mit Daniel Schellhorn
„Darüber hinaus vereinfacht die finanzielle Förderung die ersten Schritte"
futureSAX-Interview mit Daniel Schellhorn, Gründer von blufoo
Ab Mitte 2020 bietet Daniel Schellhorn von blufoo einen Marktplatz für ökologisch und fair hergestellte Produkte aus der Region. Der InnoStartBonus verschafft ihm Unabhängigkeit, um die ersten Schritte seines Start-ups zu gehen. Welche Meilensteine das sind, haben wir ihn im Interview gefragt.
futureSAX: Stellen Sie doch bitte kurz Ihre Gründungsidee vor! Mit welchem Produkt oder Dienstleistung möchten Sie den Markt erobern?
Daniel Schellhorn: blufoo ist Informationsplattform und Marktplatz für eine bessere Welt: Im blufoo Branchenbuch finden Nutzer lokale Unternehmen und Initiativen, die die Welt besser machen. Ökologisch und fair hergestellte Produkte aus der Region gibt es im blufoo Marktplatz. Start ist für Mitte 2020 geplant.
futureSAX: Wie sind Sie auf die neue Gründungsförderung InnoStartBonus ausmerksam geworden und warum haben Sie sich für dieses Förderinstrument entschieden?
Daniel Schellhorn: Ich nahm am Leipziger Gründerstammtisch im Basislager Coworking teil, als Herr Truckenbrodt von futureSAX den InnoStartBonus vorgestellt hat. Da ich gerade noch in der Vorgündungsphase bin, dachte ich, der InnoStartBonus würde mir mehr Unabhängigkeit verschaffen, um mich stärker auf die Entwicklung von blufoo konzentrieren zu können.
futureSAX: Wie lief das Bewerbungsverfahren aus Ihrer Sicht ab?
Daniel Schellhorn: Auf der Website von futureSAX sind die Schritte für eine erfolgreiche Bewerbung ausführlich dargestellt. Da ich schon einen groben Businessplan hatte, waren die benötigen Informationen schnell in die jeweiligen Formulare eingetragen.
futureSAX: Nachdem Ihre schriftliche Bewerbung erfolgreich angenommen wurde, mussten Sie im Rahmen eines Pitches das Expertengremium von Ihrer Idee überzeugen - wie haben Sie sich speziell auf den Pitch vorbereitet?
Daniel Schellhorn: Für den Pitch habe ich mir zunächst Gedanken gemacht, welche Informationen für die Jury wohl am relevantesten sind. Also was ist die Geschäftsidee? Welches Kundenproblem wird gelöst? Was macht die Idee einzigartig und wie macht das Unternehmen am Ende Gewinn, um am Markt bestehen zu können? Dann habe ich die Folien zusammengestellt und den Pitch vor einem Testpublikum im privaten Rahmen gehalten.
"Für den Pitch habe ich mir zunächst Gedanken gemacht, welche Informationen für die Jury wohl am relevantesten sind. Also was ist die Geschäftsidee? Welches Kundenproblem wird gelöst? Was macht die Idee einzigartig und wie macht das Unternehmen am Ende Gewinn, um am Markt bestehen zu können? Dann habe ich die Folien zusammengestellt und den Pitch vor einem Testpublikum im privaten Rahmen gehalten."
Daniel Schellhorn, Gründer von blufoo
futureSAX: Welche Meilensteine haben Sie im Förderungszeitraum auf dem Weg Richtung Gründung geplant?
Daniel Schellhorn: Die wichtigsten Meilensteine sind die Zusammenstellung des Gründerteams – was derzeit (9/2019) noch nicht abgeschlossen ist –, die Programmierung der Onlineplattform und schließlich die formale Gründung im Frühjahr 2020.
futureSAX: Welchen Einfluss hat die Gründerförderung InnoStartBonus auf Ihr Gründungsvorhaben?
Daniel Schellhorn: Zunächst einmal bekommt man niederschwelligen Zugang zu anderen Firmen oder Institutionen, weil futureSAX über ein großes Netzwerk verfügt und oft schon die richtigen Ansprechpartner kennt. Darüber hinaus vereinfacht die finanzielle Förderung die ersten Schritte, weil ich mich stärker auf die Entwicklung der Geschäftsidee konzentrieren kann, und erste kleinere Investitionen wie z.b. für Cloudserver einfacher tätigen kann.
futureSAX: Ganz herzlichen Dank für das Gespräch und Ihnen viel Erfolg für die Zukunft!
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