futureSAX-Alumni-Interview Ivonne Wolff Zellkraftwerk

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„Wie jedes kleine Unter­nehmen, das nach Weltruhm strebt, haben auch wir in einer Garage angefangen.“

futureSAX-Alumni-Interview mit Ivonne Wolff, Director Business Development Zellkraftwerk

futureSAX-Alumni-Interview mit Ivonne Wolff Director Business Development Zellkraftwerk

In seiner vorher­ge­henden Tätigkeit als Kinderarzt im Fachbe­reich angeborene Immun­ef­fekte war Zellkraftwerk Mitgründer Dr. Christian Hennig immer mit der Tatsache konfron­tiert, dass Zellproben nur wenige Stunden zur Verfügung standen um wichtige Biomarker zu unter­suchen und damit den Ursachen der Krank­heiten auf die Spur zu kommen. Daraus entwi­ckelte er dann die Grundlage für sein eigenes Unter­nehmen, die Chipcy­to­metrie. Wir sprachen mit Ivonne Wolff von Zellkraftwerk über die Entstehung und die Visionen des Unter­nehmens.

futureSAX: Seit wann besteht das Unternehmen Zellkraftwerk GmbH? Schildern Sie uns kurz Ihre Geschichte.

Wie jedes kleine Unternehmen, das nach Weltruhm strebt, haben auch wir in einer Garage angefangen. Dort hat Dr. Christian Hennig -der Urvater der Chipzytometrie- nach neuen, innovativen Ansätzen für die Analyse von wertvollen Zellproben gesucht. Es wurde viel getüftelt, gebastelt und programmiert. Kurze Zeit später hat Christian Dr. Jan Detmers kennengelernt. Für beide stand schnell fest, dass diese großartige Technologie – die Chipcytometrie - unglaublich viel Potential besitzt. Deshalb haben sie gemeinsam 2014 die Zellkraftwerk GmbH gegründet.
Mittlerweile bieten wir komplette Workflows für die Hochdurchsatz Cytometrie von Zellen und Geweben an - nicht nur Stand-alone-Lösungen wie Reagenzien, Roboter oder Software. Zellkraftwerk wenden die Prinzipien der 4. industriellen Revolution an und arbeiten sehr erfolgreich auf dem Gebiet der automatisierten, hochparametrischen Gewebe- und Zellanalytik. Unsere innovative Technologie wird in den verschiedensten Bereichen wie Immunonkologie, Autoimmunitätsforschung oder der Entwicklung zellulärer Therapien erfolgreich eingesetzt. 
Unser Unternehmen ist heute Vorreiter und Impulsgeber der Chipcytometrie.


futureSAX: Bitte beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.

Zellkraftwerk hat eine einzigartige Hard- und Software-Technologieplattform entwickelt, die eine automatisierte, hochparametrische Gewebe- und Zellanalyse ermöglicht, die in den verschiedensten Bereichen wie Immunonkologie, Autoimmunitätsforschung oder der Entwicklung zellulärer Therapien erfolgreich eingesetzt werden kann.

futureSAX: Warum sollten sich etablierte Unternehmen wie Ihres nicht scheuen, an Wettbewerben wie um den Sächsischen Innovationspreis teilzunehmen?

Dieser Wettbewerb bietet gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, Ihre innovativen Ideen, Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum vorzustellen und die Innovationen noch bekannter zu machen. Zudem profitiert man von einem großen Netzwerk – neue Kontakte entstehen, neue innovative Ideen werden ausgetauscht- das ist eine großartige Chance, die jedes Unternehmen nutzen sollte!

futureSAX: Ihr Unternehmen 2025 – Was haben Sie erreicht?

Zellkraftwerk ist beständig bestrebt über den Tellerrand zu schauen und die eigenen Innovationen weiter zu entwickeln. Deshalb denke ich – wird es keinen Stillstand geben- auch 2025 nicht. Wir werden sowohl den Gewebe-Bereich als auch den Video-Cytometriebereich weiter vorantreiben und bis dahin eine Diagnostikplattform für die personalisierte Therapie etablieren, die als zentraler Baustein für Therapieentscheidungen und Therapiesteuerung genutzt werden kann. Natürlich werden wir bis 2025 auch unsere Marktposition weiter festigen bzw. ausbauen und eng mit den weltweit führenden Pharmaunternehmen an unseren verschiedenen Standorten zusammen arbeiten.

Mehr zur Zellkraftwerk GmbH erfahren Sie hier.

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Steffen Beer

Projektmanager Unternehmen

Nach seiner Ausbildung im Bankwesen und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit der Spezialisierung auf Groß- und Außenhandel sammelte Steffen Beer im Firmenkundenbereich als Leiter und Betreuer speziell für Start-ups in der Ostsächsischen Sparkasse Dresden umfangreiche Erfahrungen – hauptsächlich in der Gründerszene. Berufsbegleitend erwarb er das Diplom an der Frankfurt School of Finance & Management. Darüber hinaus sammelte er umfangreiche Erfahrungen in der freien Wirtschaft im Bereich Finanzen und Administration.

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