futureSAX-Alumni-Interview Philipp Arnold Additive Drives

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„Der Gründerpreis ermöglicht eine exzellente Vernetzung in der Start-Up-Szene.“

futureSAX-Alumni-Interview mit Philipp Arnold, CFO bei Additive Drives GmbH
 

 

Mit dem 3D-Druckverfahren und Elektromobilität hat es die Additive Drives GmbH erfolgreich geschafft, zwei topaktuelle Trendfelder miteinander zu verknüpfen. Nicht zuletzt mit einer Performancesteigerung von 45% konnte das Gründungsteam aus Dresden und Freiberg überzeugen und wurden am 14. Juli bei der Sächsischen Innovationskonferenz 2021 mit dem Sächsischen Gründerpreis ausgezeichnet.

futureSAX: Bitte beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.

Philipp Arnold: Wir entwickeln und fertigen Elektromotoren mittels 3D Druck und erreichen so bis zu 45% mehr Performance.

futureSAX: Wie sind Sie auf den Gedanken gekommen? Was war der Auslöser?

Philipp Arnold: Auslöser war das Treffen von Axel Helm und Dr. Jakob Jung. Axel ist Experte für den 3D Drucker und Jakob entwickelt Elektromotoren. Gemeinsam erkannten sie den Sweetspot von 3D gedruckten Elektromotoren.

futureSAX: Hat der Ort der Start-up-Gründung eine wichtige Rolle gespielt, oder würden Sie eher sagen, dass Sie ortsunabhängig sind?

Philipp Arnold: Sachsen bietet hervorragende Voraussetzungen für die Gründung – unser aktueller Standort in Freiberg hat zudem entscheidende Vorteile durch die vorhandene Infrastruktur.

futureSAX: Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben?

Philipp Arnold: Entwickle mit dem Kunden!

„Sachsen bietet hervorragende Voraussetzungen für die Gründung.”

Philipp Arnold, CFO Additive Drives GmbH

futureSAX: Welche wichtige Empfehlung oder welchen Tipp würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Philipp Arnold: Fokussieren Sie sich auch auf die Vermarktung des Produktes und validieren Sie dieses möglichst immer am Kunden.

futureSAX: Warum sollten (angehende) Gründerinnen/Gründer an Wettbewerben wie dem Sächsischen Gründerpreis teilnehmen?

Philipp Arnold: Der Gründerpreis ermöglicht eine exzellente Vernetzung in der StartUp Szene, mit etablierten Unternehmen als auch in Wissenschaft und Politik. Daneben ermöglichen die verschiedenen Vorbereitungen eine persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

„Mit welchem nachhaltigen Antrieb kann man das physikalische Limit von Fahrzeugen erreichen? Mit E-Motoren! Und wie kann man diese Motoren schnell und effizient produziren? Mit Additive Drives! Das Gründerteam von Additive Drives denkt den Elektromotor neu und agiert in einem expandierenden Markt. Mit ihrem 3D-Druckverfahren stellen sie die Elektromotoren von morgen her.”

Michael Schwarz, Porsche Leipzig GmbH

futureSAX: Auf was dürfen wir uns mittelfristig von Ihnen freuen?

Philipp Arnold: High Performance eDrives made in Saxony – bald auch in Ihrem Fahrzeug/ Drohne!

futureSAX: Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft!

Mobilität / Verkehr

Additive Drives GmbH | Dresden

3D-gedruckte Elektromotoren

Mit 3D-gedruckten Elektromotoren ermöglicht Additive Drives die Beschleunigung der Mobilitätswende. Durch Performancesteigerungen um 45% werden die Antriebe von morgen effizienter und leistungsfähiger. Die Entwicklungszeiten werden durch die digitale Additive Drives Toolkette von Jahren auf wenige Wochen reduziert. Neben Automotive profitiert auch Industrie, Luftfahrt und Rennsport.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei futureSAX

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Linda Geißler

Projektmanagerin

Wachstumsphase & Skalierung

Innovationen, Kreativität und Neugier treiben Linda Geißler an. Sie studierte an der Technischen Universität Dresden Maschinenbau in der Vertiefungsrichtung Technisches Design. Sie war als freiberufliche Industriedesignerin tätig und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Holztechnologie im Ressort Möbel und Innenausbau. Hier befasste sie sich mit den Methoden der benutzerorientierten Produktentwicklung und begründete das USEability Lab am IHD sowie das WohnXperium e.V. mit. Sie ist Mitgründerin der Campeleon GmbH und war dort als Leiterin der Produktentwicklung tätig. So kennt Sie auch den Sächsischen Gründerpreis aus Sicht einer Teilnehmenden. Mit Ihren vielseitigen Erfahrungen aus der Wissenschaft und dem Startup-Bereich sensibilisiert Sie nun Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Transferpotentiale im sächsischen Innovationsökosystem.

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