InnoStartBonus Call 11: Inhaltliche Bewertung

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InnoStartBonus Call 11: Inhaltliche Bewertung der innovativen Geschäftsideen

Zur Sitzung des Fachgremiums präsentierten 22 Teams ihre innovative Geschäftsidee. Neun Vorhaben erhielten das positive Votum zur Förderwürdigkeit, drei weitere Teams erhielten bereits nach der ersten Wertungsrunde als Wildcards das positive Votum zur Förderwürdigkeit.

Veröffentlicht am: 27.05.2024

22 Pitches vor dem Fachgremium

Die inhaltliche Bewertungsphase für den Call 11 der Gründungsförderung InnoStartBonus ist abgeschlossen.

Zwei abwechslungsreiche Tage liegen hinter dem Fachgremium, dem Claudia Weber, Referatsleiterin des Referats Mittelstandsfinanzierung, Bürgschaften und Existenzgründungen im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vorsitzt.

Bis zum Bewerbungsschluss am 14. April 2024 konnten sich Gründungsinteressierte mit innovativen Geschäftsideen im branchen- und themenoffenen Call 11 bewerben. Insgesamt wurden 72 Bewerbungen eingereicht. 60 Prozent der Konzepte wurden von Gründerinnen bzw. Teams mit mindestens einem weiblichen Teammitglied eingereicht.

Aus allen 72 eingegangenen Bewerbungen wurden vom Fachgremium in der regionalen Vorauswahl 22 Teams und Einzelgründende ausgewählt, die ihre innovativen Geschäftsideen in der zweiten Wertungsrunde in siebenminütigen Pitches ausführlich präsentierten und sich den Fragen der Expertinnen und Experten stellten.

Von diesen Einreichungen erachtete das Fachgremium neun Konzepte für förderwürdig, drei weitere Teams erhielten bereits nach der ersten Wertungsrunde als Wildcard das positive Votum zur Förderwürdigkeit. Insgesamt werden in Folge des Call 11 also 12 Gründungsvorhaben den formalen Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - (SAB) stellen.

Hinter den innovativen Geschäftsideen stehen sieben geplante Teamgründungen und fünf Einzelgründungen aus ganz Sachsen, wobei elf Konzepte aus den Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie eine weitere Gründungsideen aus dem ländlichen Raum zu verzeichnen sind. Unter den 19 geförderten Personen sind 37 Prozent Frauen. Insgesamt kann der Kinderbonus dreimal in Anspruch genommen werden.

"Sachsen hat die bundesweit höchste Quote an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Auch mit dem InnoStartBonus forcieren wir Beschäftigung. Unsere familienfreundliche Gründungsförderung gibt Gründenden den Freiraum, ihre Ideen umzusetzen – und dabei Familie und Beruf zu vereinbaren. So werden aus Visionen sächsische Innovationen und es entstehen im Fall einer erfolgreichen Gründung neue attraktive Arbeitsplätze im Freistaat. Ich wünsche allen Gründerinnen und Gründern viel Erfolg und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen auf einer der Netzwerkveranstaltungen von futureSAX."

Martin Dulig, Sächsisscher Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Förderbeginn ab Juli 2024

Mit dem Votum zur Förderwürdigkeit reichen die angehenden Gründerinnen und Gründer nun ihren formalen Antrag bis zum 31. Mai 2024 bei der SAB ein und erhalten nach Bewilligung für das kommende Jahr 1.050 EUR pro Monat zuzüglich dem Kinderbonus in Höhe von 150 EUR pro Monat. Mit der geplanten Bewilligung im Juli 2024 erfolgt dann die Veröffentlichung der Geförderten auf unserer Website.

Begleitung und Einbindung in das futureSAX-Netzwerk die zweite Säule des InnoStartBonus

Mit Beginn des Förderzeitraums InnoStartBonus finden die Auftaktgespräche mit futureSAX ab 03. Juli 2024 statt. Dabei zeigen wir den angehenden Gründerinnen und Gründern die vielseitigen Angebote und Möglichkeiten aus dem futureSAX-Netzwerk, geben Hinweise, welche Akteure aus dem Gründungsökosystem in der jeweiligen Phase die richtigen Ansprechpartner sind, und legen gemeinsam die nächsten Meilensteine auf dem Weg in Richtung Gründung fest.

Bilanz der abgeschlossenen elf regulären Förderaufrufe und vier Sonderaufrufe

Nach elf branchenübergreifenden Förderaufrufen und vier branchenspezifischen Sondercalls auf Basis der Förderrichtlinie InnoStartBonus vom 3. Februar 2022 ist eine positive Bilanz zu ziehen. Die junge Gründungsförderung konnte bereits die Aufmerksamkeit von knapp 1.600 Interessentinnen und Interessenten gewinnen, von denen wiederrum 1.046 Bewerbende sachsenweit ein Ideenpapier zu ihrem Gründungsvorhaben als Bewerbung einreichten. Dabei beträgt der Anteil an eingereichten Gründungsvorhaben mit mindestens einem weiblichen Gründungsmitglied 45 Prozent. Die Mehrheit der Bewerbungen (64 Prozent) stammen aus dem urbanen Raum, fast ein Drittel aller Bewerbungen kommt aus der Stadt Leipzig. 328 Einreichungen waren geplante Team-, und 390 Einreichungen geplante Einzelgründungen.

Von den insgesamt 718 abgeschlossenen Bewerbungen in Call 1 bis 11 und den Sonderaufrufen 1 bis 4 erhielten bisher 209 Gründungsvorhaben, das entspricht 263 Personen, mit innovativer Geschäftsidee das positive Votum zur Förderwürdigkeit. Die SAB entscheidet anschließend über die Bewilligung der formalen Anträge.

37 Prozent der Geförderten sind Gründerinnen. futureSAX begleitet die Gründungsvorhaben individuell in der Phase vor und nach der Gründung in bisher 703 individuellen Terminen und bindet diese aktive in das Sächsische Innovationsökosystem ein. Seit dem Auftakt der Gründungsförderung InnoStartBonus im März 2019 sind bereits über 120 innovative Gründungen in Sachsen erfolgt. Die Verbindung aus finanzieller Unterstützung und der Begleitung durch futureSAX und das futureSAX-Netzwerk stärkt die Umsetzung der Gründungsvorhaben und das Sächsische Innovationsökosystem nachhaltig.

Weitere Informationen zur Gründungsförderung InnoStartBonus erhalten Sie auf unserer Homepage unter futureSAX.de/InnoStartBonus oder im direkten Gespräch mit unserem Projektmanagerin Ideenphase & InnoStartBonus, Charlotte Bienhaus.

Aktuell laufender Call 12

Nahtlos an den Call 11 anschließend ist bereits seit dem 15. April 2024 und noch bis zum 16. Oktober 2024 der Call 12 für Bewerbungen geöffnet. Auch hier können Gründerinnen und Gründer mit brachen- und themenübergreifenden, innovativen Geschäftsideen ihre Ideen digital einreichen.

Fünfter Sonderaufruf mit Fokus auf digitalen Geschäftsmodellen im Bereich Gaming und Blockchain

Parallel zu den branchen- und themenoffenen Calls können sich Gründende mit innovativen digitalen Geschäftsideen im Bereich Gaming und Blockchain, bei denen der Fokus nicht auf Beratungsleistungen liegt, vom 1. Juli bis zum 31. Juli 2024 im fünften Sonderaufruf des InnoStartBonus bewerben.

Auch hier wird nach einer inhaltlichen Vorbewertung durch regionale Gruppen des zusammengestellten Fachgremiums das finale Votum zur Förderwürdigkeit in der zweiten Wertungsrunde am 11. September 2024 vergeben.

Hintergrund: InnoStartBonus 

Ziel ist es, ausgewählte, potenzielle, sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens mit einem Gründungsbonus von monatlich 1.050 Euro für zwölf Monate zu fördern, diese individuell zu betreuen und zu vernetzen. 

Innovative Neugründungen sollen in die sächsische Gründerszene eingeführt und beim Start finanziell unterstützt werden. Die Gründungsförderung InnoStartBonus ist dabei familienfreundlich, denn pro unterhaltspflichtiges Kind wird für die Dauer der Förderung ein zusätzlicher monatlicher Kinderbonus von 150 Euro gewährt. 

futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell.

Weitere Informationen zur Gründungsförderung InnoStartBonus erhalten Sie auf unserer Homepage unter futureSAX.de/innostartbonus oder im direkten Gespräch mit unserer Projektmanagerin für das Modellprojekt InnoStartBonus, Charlotte Bienhaus charlotte.bienhaus(at)futuresax.de, +49 174 25 24 937).

Ihre Ansprechpartnerin bei futureSAX

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Anika Lorenz

Projektmanagerin

Ideenphase & InnoStartBonus

Wie lassen sich geowissenschaftliche Prozesse, wie z.B. Erdbeben, mit Hilfe physikalischer Formeln am Computer simulieren? Diese Fragestellung sowie ihre Faszination für die Montanregion Erzgebirge bewegten Anika Lorenz dazu, ein Studium der Geophysik an der TU Bergakademie Freiberg zu absolvieren.

Danach startete sie in Niedersachsen ins Berufsleben, wo sie als Technical Data Analyst in der Inspektionsbranche für ein weltweit führendes Technologieunternehmen tätig war. Als dieses Unternehmen für den neu zu gründenden Standort in Sachsen eine Leiterin suchte, nahm sie die Herausforderung an und baute mehr als 3 Jahre lang das neue Büro mit internationalem Team in Radebeul auf.

Beeindruckt vom Innovationsgeist und der Machermentalität der Sachsen möchte die gebürtige Zwickauerin branchenübergreifend Gründerinnen und Gründern beim Umsetzen ihrer Visionen unterstützen. 

In ihrer Freizeit unternimmt Anika gerne Wanderungen in der Sächsischen Schweiz und engagiert sie sich ehrenamtlich bei der Aidshilfe Dresden sowie als Wahlhelferin.

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