Mentoring-Konkret: Validieren, Transferieren, Innovieren

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Mentoring-Konkret: Validieren, Transferieren, Innovieren

In dieser Veranstaltung aus der Reihe Mentoring-Konkret stellten Forschungsteams ihre Validierungs- und Verwertungsstrategien in kompakten Pitches vor. Branchen- und Transfersexpert/-innen aus dem futureSAX-Netzwerk gaben konkretes Feedback, hilfreiche Hinweise und neue Impulse zum Thema Wissens- und Technologietransfer. Das gemeinsame Ziel: Die Erhöhung von Verwertungschancen und der Wertschöpfung in Sachsen.

Wie hoch ist das Verwertungspotential meines Forschungsergebnisses? Wie kann der Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis bis zu deren marktfähiger Anwendung aussehen? Welche Hürden gilt es zu überwinden und wer kann dabei unterstützen? Diesen und weiteren Fragen gehen die Forschungsteams im Rahmen des Einzelprojekt-Moduls der Validierungsförderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) nach. 

Sechs Teams stellen ihre Verwertungsstrategien vor

Das Ziel aller Projektteams ist es, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis zu überführen und somit als Innovationen am Markt zu platzieren. Wie vielfältig die Verwertungsstrategien für den Wissens- und Technologietransfer aus der Forschung in die Wirtschaft sein können, haben sechs Teams aus der SMWA-Validierungsförderung am 1. Dezember 2021 im Rahmen der online-Veranstaltungsreihe Mentoring-Konkret gezeigt.  

Unter dem Motto „Validieren, Transferieren, Innovieren – Experten/-innen geben Feedback zur Verwertung von Forschungsergebnissen“ stellten sie die angestrebten Transferpfade Auftragsforschung und Lizensierung/Verkauf aber auch Pläne für Ausgründungen vor. Diese wurden mit großem Interesse u. a. von Vertretern des Industrievereins Sachsen 1828 e. V., des Biosaxony e.V., des Projektträger Jülich, des Spinlab – The HHL Accelerator und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH verfolgt. Von ihnen als Branchen- und Transferexpert/-innen gab es wertschätzende Fragen, wohlwollende Kritik und wertvolle Hinweise für die pitchenden Wissenschaftler und ihre Validierungsvorhaben.  

Hintergrund zur Richtlinie Validierungsförderung: 

Im Rahmen der Förderrichtlinie Validierungsförderung des SMWA gilt es, das Innovationspotential von Forschungsergebnissen zu prüfen sowie Anwendungen dafür zu erschließen. Durch den Nachweis über die technische sowie wirtschaftliche Umsetzbarkeit der Inventionen soll die Basis für Unternehmen geschaffen werden, in die Weiterentwicklung und Vermarktung der Forschungsergebnisse zu investieren, um durch die Einführung von Produkt- und Technologieneuheiten wirtschaftlich zu profitieren. 

Die Validierungsförderung ist neben der Technologieförderung ein wichtiger Baustein des Freistaates Sachsen für sein Innovationsökosystem. Sie soll maßgeblich dazu beitragen, die Lücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren unternehmerischer Anwendung zu schließen. Damit zahlt die Förderrichtlinie in den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Erhöhung der Wertschöpfung und Sicherung eines hohen Beschäftigungsstandes mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen im Freistaat Sachsen ein.  

futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen, die Ideen haben, mit denen zu verbinden, die Ideen unterstützen. In diesem Sinne begleitet futureSAX die Forschungsteams der Validierungsförderung mit Formaten und Impulsen zu Themen des Wissens- und Technologietransfers, mit Gelegenheiten für den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren des sächsischen Innovationsökosystems und Kontakten zu möglichen Verwertungs- und Kooperationspartnern. 

Ihre Ansprechpartnerin bei futureSAX

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Tina Grüning

Projektmanagerin Forschung & Transfer

Verwertung & Validierung

Inhaltliche Diversität ist ihr Antrieb. Sei es im interdisziplinären Diplomstudiengang Mechatronik an der Technischen Universität Dresden, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Baumaschinen- und Fördertechnik oder als wissenschaftliche Referentin am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Fördertechnik IWU, der inspirierende Austausch mit Forschungsteams unterschiedlichster Fachrichtungen begeistert Tina Grüning seit je her. Denn ihr größtes Interesse gilt dem Wissens- und Technologietransfer: dabei zu unterstützen, dass die herausragenden Ergebnisse kreativer Forschungsteams möglichst schnell vorteilhaft für Industrie und Gesellschaft in die Anwendung kommen.

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