futureSAX-NextGen-Interview mit David Alexander Nedelchev

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"Beim realen Gründen sind die Herausforderungen ähnlich wie in den verschiedenen Wettbewerben. Wir müssen wichtige Fragen klären und die Idee überzeugend kommunizieren."

futureSAX-NextGen-Interview mit David Alexander Nedelchev, Team BRINAX

 

Das Team BRINAX, bestehend aus Konstantin, Hubert und David schätzt an der NextGen-Community vor allem den Zugang zu Erfahrung und Know-How. Im Interview spricht David Alexander Nedelchev darüber, wie die Teilnahme an Wettbewerben und Projekten dem Team wertvolle Erfahrungen für das Bestehen in der Start-up Welt mitgibt.

futureSAX: Lieber Alexander, wir freuen uns euch – das Team von BRINAX – in der NextGen-Community zu wissen. Bitte stell zunächst euer Team und eure Geschäftsidee kurz vor.

Alexander: Wir freuen uns ebenfalls Teil der NextGen-Community zu sein und hier Zugang zu unfassbar viel Erfahrung und Know-how zu haben. Neben mir besteht unser Team aus Konstantin, Hubert und David.  Wir sind alle Schüler im Internat Landesgymnasium Sankt Afra und nutzen einen Großteil unserer Freizeit, um unsere Idee zu verwirklichen. Gemeinsam haben wir mit BRINAX das erste 100% umweltfreundliche Autowaschmittel formuliert und befinden uns gerade in der finalen Entwicklungsphase des marktreifen Produkts sowie im Prozess der formellen Gründung.

futureSAX: Der Beginn eurer Reise in der Welt des Unternehmertums liegt bei business@school und mit dem wissenschaftlichen Part eurer Idee, ging Konstantin beim Wettbewerb von Jugend forscht Sachsen an den Start. Beide Initiativen sind Partner im NextGenSupport-Netzwerk und bieten jungen Menschen Raum und Zeit für die Entwicklung innovativer Ideen. Weiteren wichtigen Input, insb. zum Thema Pitch, bekamt ihr beim Entrepreneurship Stipendium „YETI“ vom sächsischen Start-up-Partner dresden|exists.

Was habt ihr aus den Projekten und Wettbewerben der Partner mitgenommen und welche Chancen seht ihr explizit für Jugendliche?  

Alexander: Business@School hat unseren Sinn für Geschäftsmodelle geschärft und uns im gleichen Zuge beigebracht, die richtigen Fragen zu stellen und uns selbstkritisch zu betrachten. Beim realen Gründen sind die Herausforderungen ähnlich wie in den verschiedenen Wettbewerben. Wir müssen wichtige Fragen klären und die Idee überzeugend kommunizieren. Letzteres haben wir besonders durch verschiedene Pitch Events immer wieder tun dürfen, sodass wir nicht nur gelernt haben unsere Idee zu präsentieren, sondern auch wie wichtig das Auftreten des Teams ist. Auch sind die Resonanz des Publikums und das direkte Feedback nach einem Pitch ein besonderes Erlebnis und bieten die beste Möglichkeit sich über sein Startup auszutauschen. Die verschiedenen Projekte und Wettbewerbe haben uns also gezeigt, dass Ideen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden müssen und dass Wissenschaft, Geschäftsmodelle und Kommunikation eng miteinander verbunden sind.

futureSAX: Auch im futureSAX-Netzwerk startet ihr schon ordentlich durch. Beim Sächsischen Gründerforum II in Dresden wart ihr mit eurem Pitch von der Partie und auch beim Sächsischen Gründerpreis 2023 habt ihr euch beworben. Für eure Idee habt ihr bereits beim eku – ZUKUNFTSPREIS 2022 des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft teilgenommen und im Ideenwettbewerb gewonnen.

Wie wichtig schätzt ihr die Teilnahme an regionalen Wettbewerben ein, insb. wenn die Gründung noch bevorsteht? Welche Chancen seht ihr hier auch konkret für junge Gründungsinteressierte?

Alexander: Gerade vor der Gründung sind diese Wettbewerbe enorm wichtig für junge Gründer. Durch die Wettbewerbsformate geleitet, hat sich eine bloße Idee zu einem richtigen Geschäftsmodell präzisiert. Durch das Feedback konnten wir Risiken minimieren und Erfahrung sammeln, bevor es zu spät ist. Außerdem haben wir erfahren, welche anderen Start-ups gerade in der Region Sachsen entstehen und welche strategischen Partner sich in unmittelbarer Nähe aufhalten könnten. Aber auch die monetäre Förderung z.B. durch den EKU-Zukunftspreis war in unserem Fall enorm wichtig, um unsere Unabhängigkeit beizubehalten. Durch die Förderung konnten wir unsere Forschung selbst finanzieren und können voraussichtlich sogar die erste Charge Reinigungsmittel produzieren. Dadurch mussten wir uns nicht früh verschulden, oder Anteile verkaufen und hatten so eine größere Sicherheit diesen wichtigen Schritt zu gehen.

Die Innovationskonferenz ist natürlich ein super Raum, um wieder etwas Neues zu lernen und seinen Blick zu erweitern.

David Alexander Nedelchev, Team BRINAX

Sächsische Innovationskonferenz

4. Juli 2023 | Dresden

Das Jahreshighlight im Sächsischen Innovationsökosystem

Die Innovationskonferenz bringt Akteure des sächsichen Gründungs-, Transfer und Innovationsökosystems zusammen, um #InnovationmadeinSaxony gemeinsam zu erleben.

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futureSAX: Am 4. Juli 2023 ist es so weit – wir dürfen euch auf der Sächsischen Innovationskonferenz 2023 in der Messe Dresden begrüßen. Mit dem Team BRINAX im Showcase und mit eurem Teammitglied Konstantin Kluba, futureSAX-Sonderpreisträger beim Landeswettbewerb Jugend forscht Sachsen, im NextGen-Ausstellerbereich. Worauf freut ihr euch schon heute und mit welcher Mission seid ihr Teil des Events?

Alexander Die Innovationskonferenz ist natürlich ein super Raum, um wieder etwas Neues zu lernen und seinen Blick zu erweitern. Wir freuen uns am meisten darauf, mit verschiedenen Menschen aus der Wirtschaft über unsere Idee zu sprechen und Meinungen und Feedback zu sammeln, aber sind auch gespannt, was der Rest der Gründerwelt in Sachsen für Start-ups hervorbringt.

futureSAX: In den Sommerferien geht es gleich weiter: auch bei der futureSAX-InnovationSchool am 17. und 18. August 2023 seid ihr dabei. Zum einen als Teilnehmende, um eurer Geschäftsmodell weiter zu optimieren und zum anderen als Botschafter und Best-Practice-Beispiel für die NextGen-Community. Warum sollte man als junge(r) Macher(in) bei diesem Event nicht fehlen?  

Alexander: Auf jeden Fall planen wir bei der InnovationSchool dabei zu sein. Wir denken, sie ermöglicht allen einen Perspektivwechsel gegenüber ihrer eigenen Idee und liefert uns speziell auch eine Möglichkeit dem Netzwerk etwas zurückzugeben. In dem Kontext sind wir mal derjenige, der etwas mehr Erfahrung hat und können junge Gründungsinteressierte durch unseren Rat unterstützen. Wir freuen uns definitiv die neue NextGen kennenzulernen und empfehlen allen jungen Gründern das Event auf ihrer Agenda zu haben.

futureSAX: Auch wenn ihr ein sehr junges Team seid, habt ihr schon einige Erfahrungen in der Start-up-Welt sammeln können. Welche Tipps hast du bzw. habt ihr an junge Menschen, die ihre Ideen verwirklichen wollen?

Alexander: Einer der besten Tipps, die wir mitgeben können, ist: Versucht nicht, alles alleine zu schaffen, sondern nehmt alle Hilfe an, die ihr bekommen könnt. Baut euch ein cooles Team zusammen, aus Leuten, die die gleiche Passion haben, motiviert sind und etwas schaffen wollen. Sucht euch Coaches, seid Teil von Netzwerken und kommuniziert mit Leuten, die vielleicht mehr Erfahrung haben als ihr. So wachsen euer eigenes Know-how und eure Reputation und Fehler können vermieden werden, bevor sie erst entstehen.

Mehr zu BRINAX erfahren Sie hier (https://www.linkedin.com/company/brinax/, https://brinax.de/)

futureSAX-InnovationSchool 2023

Ideas2Business

17. – 18. August 2023

Die CHANCE nutzen und eine Geschäftsidee von der Idee bis zum Geschäftsmodell (weiter-) entwickeln bei der futureSAX-InnovationSchool.

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Ihre Ansprechpartnerin bei futureSAX

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Caroline Pechmann

Senior Projektmanagerin

Gründen & NextGen

Die Begeisterung für Innovation und die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik motivierte die gebürtige Vogtländerin zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens. Neben Produkt- und Innovationsmanagement spezialisierte sie sich im Bereich Produktentwicklung und Produktionstechnik. Während ihres Studiums an der Technischen Universität Dresden arbeitete sie als Werkstudentin in einem internationalen Konzern und einem ebenfalls international vertretenen IT-Beratungsunternehmen und absolvierte ein Auslandspraktikum in Rotterdam/Niederlande. Privat engagiert sie sich im musisch-künstlerischen Bereich als Künstlerin sowie im Volleyball-Vereinssport.

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