InnoStartBonus: Call 1 erfolgreich abgeschlossen

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InnoStartBonus: Call 1 erfolgreich abgeschlossen

Nach einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten ist der erste Förderaufrufe im Modellprojekt der Gründungsförderung InnoStartBonus erfolgreich abgeschlossen.

Von damals insgesamt 97 Interessenten waren zum Bewerbungsschluss im Mai 2019 insgesamt 42 Bewerbungen aus acht Branchen eingegangen. An vier Sitzungstagen präsentierten die geplanten 14 Teamgründungen und 28 Einzelgründungen ihre innovative Geschäftsidee vor dem Expertengremium, unter Vorsitz des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Im Ergebnis erhielten 19 Teams das Votum zur Förderwürdigkeit, mit dem sie den formalen Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – stellten.

„Durch die erstklassige Betreuung vom futureSAX-Team, dem vollständig digitalen Bewerbungsprozess und einem perfekt geplanten Ablauf für Beantragung, Pitch bis hin zur Förderzusage, lief das Bewerbungsverfahren – trotz der ersten Durchführung, vollkommen reibungslos und für mich persönlich maximal unkompliziert ab.“

Danny Arnold, Gründer und Geschäftsführer der BRICK4U GmbH

Begleitphase durch futureSAX beginnt mit individuellem Kick-off-Gespräch

Mit dem Start der Förderphase am 1. August 2019 nahmen die Geschäftsideen der angehenden Gründerinnen und Gründer weiter an Fahrt auf durch die individuellen Auftaktgespräche (Kick-offs) und die Begleitphase durch futureSAX im dann laufendem Förderzeitraum. Initiiert durch die Vorstellung der Ideen zur Sitzung des Expertengremiums, und dem Feedback des Expertengremiums hatten die Geförderten intensiv an den ersten Meilensteinen gearbeitet, ihr geplantes Geschäftsmodell weiter gedacht und entsprechend überarbeitet. Im Ergebnis der individuellen Termine mit Projektmanager Heinz Truckenbrodt wurden die weiteren Meilensteine mit Blick auf die Gründung innerhalb der nächsten sechs Monate definiert und den Geförderten gezielt die Angebote von futureSAX und den Partnern im futureSAX-Netzwerks vorgestellt.

Vom Kick-off-Gespräch zur Gründung und dann: Wachstum

Ein weiterer zentraler und fortlaufender Bestandteil der Begleitphase ist die gezielte Vernetzung mit den Akteuren im futureSAX-Netzwerk und die Sichtbarkeit der Geförderten mit ihrer innovativen Geschäftsidee. Dazu wurden die Förderempfänger bei ausgewählten Veranstaltungen aktiv mit eingebunden und Interviews sowie Imagefilme umgesetzt.

Nach durchschnittlich fünf Monaten und erfolgter Gründung fanden die individuellen Follow-up-Termine statt. Wachstum war dann das zentrale Thema der Gründerinnen und Gründer, um ihre innovative Geschäftsidee (weiter) erfolgreich am Markt zu platzieren, neue Kunden zu gewinnen, und den Customer-Product-Fit agil weiter zu entwickeln.

19 Geförderte in Call 1, 19 innovative Geschäftsideen, 19 Unternehmen entstanden

100 % Erfolg: Alle 19 geförderten Teams haben den InnoStartBonus genutzt, um ihre innovative Geschäftsidee in die Tat umzusetzen, davon vier Gründungen aus dem Nebenerwerb. Nach einem Jahr der Förderung erzielen die Unternehmen bereits Umsätze von 5 TEUR bis über 2 Mio. EUR und haben acht feste Arbeitsplätze geschaffen, bis Jahresende sind weitere fünf Vollzeitarbeitsstellen geplant. Darüber hinaus arbeiten insgesamt 16 freie Mitarbeiten für die jungen Unternehmen und zwei Personen auf Minijobbasis.

„Der Erfolg gibt den Gründerinnen und Gründern mit ihren Ideen recht und spricht gleichzeitig für die branchenübergreifende Bedeutung der Gründungsförderung InnoStartBonus als Kombination aus finanzieller Unterstützung und individueller Begleitphase vor sowie nach der Gründung. Der ISB zeigt einmal mehr, dass der Freistaat Sachsen den richtigen Weg eingeschlagen hat, Gründungsförderung zeitgemäß, agil und unbürokratisch zu denken – ganz auf Augenhöhe mit den innovativen Geschäftsmodellen der jungen Startups, die unserer Wirtschaft neue Impulse geben. Das futureSAX-Team und ich wünschen den Teams weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den aktiven Austausch für mehr #InnovationmadeinSaxony.“

Marina Heimann, Geschäftsführerin futureSAX GmbH

Überblick aller bisherige Calls

Aus insgesamt 248 Anmeldungen in den bisherigen Calls profitieren bereits 46 Gründerinnen und Gründer aus Call 1, 2 und 3 vom InnoStartBonus, wobei 31 Kinder den Kinderbonus erhalten. Eine Übersicht dieser Teams sind finden Sie auf unserer Website. Der aktuelle 4. Call findet sich in der Bewertungsphase – am 4. und 5. November fanden die Sitzungen des Expertengremiums statt, der Förderbeginn des 4. Calls ist für Dezember 2020 geplant.

Ausblick Verstetigung

Der erneute Bewerberrekord in Call 4 verdeutlicht nochmals das sachsenweite und branchenübergreifende Interesse an der Gründungsförderung InnoStartBonus für das sächsische Gründungsökosystem. Dies unterstreicht die im Koalitionsvertrag der sächsischen Landesregierung angestrebte Absicht, die Gründungsförderung nach der Modelllaufzeit fortzusetzen. Eine Verstetigung des Modellprojekts InnoStartBonus ist im Rahmen des künftigen Doppelhaushalt 2021/22 geplant.

Weitere Informationen zur Gründungsförderung InnoStartBonus erhalten Sie

  • auf unserer Homepage unter futureSAX.de/InnoStartBonus,
  • in den Webinaren auf futureSAX-TV (unserem Youtube-Kanal) oder
  • im direkten Gespräch mit unserem Projektmanager für die Gründungsförderung InnoStartBonus, Heinz Truckenbrodt (heinz.truckenbrodt(at)futuresax.de, +49 351 79 99 79 78).

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Heinz Truckenbrodt

Projektmanager Modellprojekt InnoStartBonus

Nach mehrjähriger Tätigkeit als internationaler Produktmanager eines globalen Automobilkonzerns absolvierte Heinz Truckenbrodt ein Masterstudium im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden und der Mid Sweden University mit den Themenschwerpunkten Corporate Development & Innovation sowie Leichtbau. Während dieser Zeit arbeitet er als Gründungsberater bei dresden|exists und machte sich als solcher im Bereich Business Development für Start-ups selbstständig. Seine Affinität zu digitalen Technologien und Geschäftsmodellinnovationen resultierten in einer Abschlussarbeit über die Digitale Transformation der Automobilindustrie. Darüber hinaus engagiert er sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in zwei Vereinen zur Kulturförderung.

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