Sächsisches Transfer-Netzwerktreffen Online 2020

  1. futureSAX - Innovationsplattform des Freistaates Sachsen
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Austausch zum Thema Best Practice Transfer an Fraunhofer-Instituten beim Sächsischen Transfer-Netzwerk online

Rund 30 Transferakteure aus ganz Sachsen nutzen die Möglichkeit, sich beim Sächsischen Transfer-Netzwerktreffen online über aktuelle Methoden und Tools des Wissens- und Technologietransfers zu informieren und auszutauschen.

futureSAX unterstützt den Transfer exzellenter Forschungsergebnisse in die unternehmerische Praxis.

Nach der Begrüßung durch Marina Heimann, Geschäftsführerin von futureSAX stellte Ronny Kittler, Projektmanager Forschung und Transfer, dem Netzwerk die neuen Formate und derzeitigen Aktivitäten aus dem Bereich Forschung und Transfer vor.

Insbesondere das Thema Validierungsförderung und die Begleitung des Programms durch futureSAX weckte großes Interesse der Teilnehmenden. Beim Sächsischen Transferforum am 3. November 2020 in Leipzig wird ein Workshop angeboten, bei welchem sich alle Interessierten über das Förderprogramm und die Unterstützung durch futureSAX informieren können.

Der Wissenstransfer zwischen jungen und etablierten Unternehmerinnen und Unternehmern ist der Fokus des neuen regelmäßigen Online-Formats Mentoring Talk Online.  Hier geben wechselnde Mentorinnen und Mentoren des Sächsischen Mentoring-Netzwerkes Einblick in ihre Erfahrungen und beantworten die Fragen der Teilnehmenden.

Das Leistungszentrum Smart Production and Materials arbeitet mit einem umfassenden Transferkonzept

Im Anschluss erläuterten Andrea Buchheim, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, und Dr. Bianca Milde, Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, das Transferkonzept des Leistungszentrums Smart Production and Materials.

Das Leistungszentrum entwickelt interdisziplinär neue Technologien zum Thema Digitalisierung der Produktion und entwickelt sich zur zentralen Drehscheibe für strategische Forschungs- und Transferprojekte, die dabei kleine und mittlere Unternehmen aktiv einbeziehen sowie den Innovations- und Wissenstransfer in die Wirtschaft nachhaltig unterstützen.

Neben dem "üblichen" Wissenstransfer über Projekte zählen weitere konkrete Aktivitäten zum umfassenden Transferkonzept des Leistungszentrums.

So werden vielversprechende Lösungen auf ihr Gründungspotenzial überprüft und ggf. unterstützt. Der Transferpfad Weiterbildung zielt darauf ab, die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Technologien in aufbereiteter Form an interessierte Unternehmen und deren Mitarbeiter weiterzugeben. Der Transferpfad Köpfe und Karriere adressiert die an den Forschungsprojekten beteiligten Wissenschaftler und Techniker und soll durch die Steigerung ihrer Transferkompetenz langfristig den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer sicherstellen.

Das Transferportal Saxony5 ermöglicht direkten Kontakt zu den Kompetenzträgern der sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

Hans-Georg Wagner, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, stelle kurz das neue Transferportal des Transferverbundes Saxony5 der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften vor.

Im Rahmen des Saxony5-Verbundes bündeln sechs Forschungs- und Entwicklungsteams ihre fachlichen Stärken und experimentellen Möglichkeiten zu einem Systemanbieter für die regionale Wirtschaft.  Für Wirtschaftspartner werden in Co-Creation Labs über konkrete Projekte neue Produkte, Verfahren oder Problemlösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit entwickelt. Durch das Saxony5-Transferportal soll in erster Linie den innovativen Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit den für sie wichtigen Kompetenzen aus angewandter Forschung und Entwicklung zu vernetzen und sich schnell über verfügbare Leistungen und Angebote zu informieren.

Mit dem Innovation Ecosystem Strategy Tool die Zusammenarbeit in Innovationsökosystemen gestalten

Abschließend stellte Malte Jütting, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das Innovation Ecosystem Strategy Tool zur Planung, Analyse und Evaluierung von Innovationsprojekten vor.

Das Strategietool hilft bei einer ersten Auseinandersetzung mit dem eigenen Innovationsökosystem. Es ermöglicht eine Reflexion über die Akteure, die sich im Ökosystem befinden, welche Rolle diese einnehmen und welche Ressourcen und welcher Nutzen sich hinter der Zusammenarbeit verbergen. Die Visualisierung ermöglicht, über die Gestaltung des Innovationsökosystems nachzudenken. Neben diesen Überlegungen erhalten die Nutzer auch die Möglichkeit, die Formate der Zusammenarbeit zu bestimmen und strategisch zu planen, welche weiteren Akteure zukünftig einbezogen werden sollen.

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Michael Kelber

Projektmanager

Wissens- & Technologietransfer

Nach seinem Studium der Architektur war Michael Kelber mehrere Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Transferbereich zwischen Wissenschaft und Innovation an der Wissensarchitektur – Laboratory of Knowledge Architecture der Technischen Universität Dresden tätig. Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre lag auf den Gebieten des Wissensmanagements und Entrepreneurships sowie der Methodenvermittlung zur Entwicklung von Geschäftsideen und der Ausschöpfung von Innovationspotentialen. Parallel dazu begleitete Herr Kelber ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziertes Forschungsprojekt zum Aufbau und zur Vertiefung von Innovationskapazitäten im sächsisch-polnischen Grenzraum. Durch die Teilnahme an internationalen Forschungskonferenzen und dem Akademischen Austausch mit der Waseda Universität in Tokyo sind Herrn Kelber kulturübergreifende Herangehensweisen und Verfahren zur Entwicklung von Forschungsprojekten und Geschäftsideen vertraut. In seiner Freizeit unterstützte er zuletzt in einer aktiven Rolle die Vorbereitungsphase einer Ausgründung und engagiert sich als Ordentliches Mitglied beim Filmverband Sachsen. 

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