Sächsische Projekte für Innovation & Transfer

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Sächsische Projekte für Innovation & Transfer

Sachsens Unternehmen und Forschungseinrichtungen kooperieren in verschiedenen Projekten, um den regionalen Transfer zu stärken sowie Innovationen gemeinsam mit lokalen und regionalen KMU umzusetzen. futureSAX unterstützt diese Netzwerke aktiv durch deren Einbindung in verschiedene Formate sowie in der Erhöhung der Sichtbarkeit der Projekte und deren Partner.

rECOmine - rethinging resources

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Freiberg - Regionales Bündnis zu Bergbaualtlasten

Regionales Bündnis zu Bergbaualtlasten

Das recomine-Bündnis arbeitet an der Schnittstelle von Umwelt-, Ressourcentechnologie und Digitalisierung zum Thema Bergbaualtlasten. Während Bergbaualtlasten entweder als verbliebene Ressourcen oder als sanierungswürdige Umweltgefahren betrachtet werden, verfolgt das recomine-Bündnis einen ganzheitlichen Ansatz.

 

In recomine entwickelt sich eine innovative Technologieplattform, die es sich zum Ziel setzt die Beseitigung von Umweltbelastungen mit der Erschließung fein verteilter Rohstoffquellen zu kombinieren. Die Umsetzung erfolgt durch ein breites Bündnis mit über 40 Partnern aus Forschung, Industrie, Gewerbe und Gesellschaft in der Region Erzgebirge. Da viele Bergbau- und Hüttenstandorte weltweit vergleichbare Probleme und Fragestellungen haben, werden neu entwickelte Lösungen an Entwicklungsstandorten im Erzgebirge getestet, weiterentwickelt und dann auf dem Weltmarkt angeboten.

In drei Startprojekten wird das Management und die Strategie des recomine-Bündnis (weiter)entwickelt und ein Mehrwert für die Modellregion Erzgebirge zur innovativen Sanierung von Altlasten geschaffen. Die Startprojekte umfassen:

  • Entwicklung einer gemeinsamen Bündnisstrategie, um in der Region Erzgebirge Innovationen zu generieren und damit gesellschaftliche und wirtschaftliche Impulse zu setzen
  • Koordination und Aufbau einer gemeinsamen Vertriebsstruktur mit globaler Reichweite
  • Transferstelle für Kooperationsgesuche und Verwertungsstrategien
  • Optimierter Austausch mit gesellschaftlichen Interessensgruppen und Behörden

Vier ausgewählte technische recomine-Projekte werden sich mit dem Ressourcenpotential von schwermetallbelasteten Grubenwässern, mit dem Ressourcenpotential ausgefällter Sedimente aus Grubenwässern, mit der Forstwirtschaft von Halden-Liegenschaften, und mit der Biolaugung von Haldenmaterial beschäftigen. Weitere Projekte folgen nach einer weiteren Auswahlrunden durch den recomine-Beirat im 3. Quartal 2020 und 1.Quartal 2021.

Smart Composites ERZgebirge

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Annaberg-Buchholz - branchenübergreifende Technologiecluster

Das Bündnis SmartERZ

Das Erzgebirge steht vor großen gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen: demografischer Wandel, Digitalisierung und grundlegende Änderungen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Viele der hier ansässigen Klein- und Kleinstunternehmen stellt das vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig birgt die bevorstehende Entwicklung große Chancen für die Region, die sich seit 800 Jahren immer wieder selbst neu erfindet.
 

SmartERZ möchte Unternehmen unterstützen, diese Anstrengung erfolgreich zu meistern. Dafür verfolgt das Bündnis ein Ziel: die Transformation der Region Erzgebirge zu einem führenden Hightech-Standort für funktionalisierte, neuartige Verbundwerkstoffe, sogenannte Smart Composites.

Die Unternehmer des Erzgebirges sind aus Tradition visionär. Dieser Tradition verpflichtend hat sich das Bündnis SmartERZ (Smart Composites Erzgebirge) von derzeit 160 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft auf den Weg gemacht, um in den nächsten fünf Jahren einen innovationsgetriebenen Strukturwandel in der Region Erzgebirge zu initiieren. Ende 2019 sind die ersten vier Projekte gestartet:

  • SMARTStrat – Prüf- und Fertigungsstrategien für Smart Composite Anwendungen bis zur Serienproduktion
  • eHeatDigiLine – Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobilität
  • StrukTronik – Strukturkonforme Einbettung von mikroelektrischen Systemen in thermoplastische Verbundstrukturen
  • SmartHydro – Technologieentwicklung für intelligente Tankträgersysteme von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen

Das branchen- und unternehmensübergreifende Technologiecluster SmartERZ bringt die erforderlichen Partner zusammen. Es fördert gezielt Austausch, Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Akteure in der Region. Bereits heute umfasst das Bündnis mehr als 160 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Lausitz - Life and Technology

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Zittau - kompetenzübergreifendes Netzwerk im Dreiländereck

Regionales Bündnis im Dreiländereck Lausitz

Mit Life and Technology (L&T) wurde ein Bündnis ins Leben gerufen, welches mit einem kompetenzübergreifenden Netzwerk seiner Partner das klare Ziel verfolgt, die Wirtschaftskraft in der Dreiländerregion zu stärken und dabei gleichzeitig durch ein modernes, vielfältiges (Weiter-) Bildungsangebot dem aktuellen, aber auch dem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Lausitz - Life and Technology ist ein Kooperationsvorhaben der Hochschule Zittau/Görlitz, des Landkreis Görlitz, der ULT AG und des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

Hinsichtlich des Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft und der damit verbundenen digitalen Transformation möchte L&T neue Perspektiven, Lösungsansätze und innovative Technologien bieten. Dafür werden in Form verschiedener Projekte vier Innovationsfelder ausgebaut:

  • Vernetzte Energiesysteme durch Speichertechnologien
  • Additive Fertigung für effizientere Produktion
  • Non-formale regionale Bildung
  • Attraktive Lebens- und Arbeitsräume.
     

Durch die zentrale Lage der Lausitz im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland sowie die daraus gewachsenen historischen Verbindungen erhält L&T überregionale und internationale Unterstützung.

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Ronny Kittler

Projektmanager Forschung & Transfer

Nach seinem Studium der Internationale Politik, Recht und Volkswirtschaft an der Universität Leipzig setzte Ronny Kittler die Schwerpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten speziell beim Wissens- und Technologietransfer. Zunächst auf die internationale Dimension orientiert, war er bei den Vereinten Nationen in Neu Dehli, dem Europäischen Parlament in Brüssel und der Europäischen Kommission in New York tätig. Im Anschluss widmete er sich der Verwertung von Forschungsergebnissen in Beratungsprojekten bei einem Karlsruher Beratungsunternehmen für die Entwicklung neuer Geschäftsideen speziell aus der Forschung, sowie sieben Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der internationalen Projektarbeit am DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum in Leipzig.

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