Sächsische Projekte für Innovation & Transfer

  1. futureSAX - Innovationsplattform des Freistaates Sachsen
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Kooperationen anbahnen und verstetigen!

Sachsens Unternehmen und Forschungseinrichtungen kooperieren in verschiedenen Projekten, um den regionalen Transfer zu stärken und Innovationen umzusetzen.

Die Sächsische Transfer Roadshow macht erfolgreiche Transferprojekte mit Modellchakater sichtbar.

Sachsens Unternehmen und Forschungseinrichtungen kooperieren in verschiedenen Projekten, um den regionalen Transfer zu stärken sowie Innovationen gemeinsam mit lokalen und regionalen KMU umzusetzen. futureSAX unterstützt die Akteure aktiv durch deren Einbindung in verschiedene Formate sowie in der Erhöhung der Sichtbarkeit ihrer Projektergebnisse und Partner.

WIR! recyceln Fasern

Regionales Bündnis für Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft

WIR! recyceln Fasern

Wir leben in einer Zeit, in der in vielen Bereichen unseres Lebens technische Fasern aus Kohlenstoff bzw. Carbon und Glas zum Einsatz kommen. So werden beispielsweise Brillengestelle, Tennisschläger, Fahrräder, Autos, Flugzeuge, Windräder oder Gebäude oftmals vollständig, aber zumindest teilweise aus faserhaltigen Verbindungen hergestellt.

Mit der Substitution von Metallen durch Faserverbundwerkstoffe fallen faserhaltige Abfälle an. Diese hochwertigen Sekundärrohstoffe sind bisher noch kein etablierter Teil eines geschlossenen Stoffkreislaufes. Als Impulsgeber wird das Bündnis durch die Weiterentwicklung der vorhandenen regionalen Stärken die gegenwärtig noch offenen Stoffkreisläufe schrittweise schließen.

Unser Bündnis trägt dazu bei, dass

  • bis zum Jahr 2022 die in der Region „Elbtal Sachsen“ verankerten Institutionen mit Bezug zur zirkulären Wertschöpfungskette von Faserverbundwerkstoffen miteinander vernetzt sein werden,
  • bis zum Jahr 2023 erste konkrete zirkuläre Wertschöpfungsketten in der Region „Elbtal Sachsen“ geplant sein werden und
  • bis zum Jahr 2025 erste konkrete zirkuläre Wertschöpfungsketten in der Region „Elbtal Sachsen“ aufgebaut und Arbeitsplätze geschaffen werden.

Darüber hinaus trägt das Bündnis bei, dass

  • projektbegleitend das Vertrauen, die Akzeptanz und Begeisterung für die Umsetzbarkeit von zirkulären Wertschöpfungen für Faserverbundwerkstoffe bei allen Akteuren inner- und außerhalb der Region „Elbtal Sachsen“ aufgebaut werden und
  • projektbegleitend starke Impulse für weiterführende Forschungs- und Entwicklungsleistungen inner- und außerhalb der Region „Elbtal Sachsen“ gegeben und Erkenntnisse sowie Erfolge öffentlichkeitswirksam vermittelt werden.

WIRreFa wird gefördert durch das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ aus der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

rECOmine - rethinging resources

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Freiberg - Regionales Bündnis zu Bergbaualtlasten

Regionales Bündnis zu Bergbaualtlasten

Das recomine-Bündnis arbeitet an der Schnittstelle von Umwelt-, Ressourcentechnologie und Digitalisierung zum Thema Bergbaualtlasten. Während Bergbaualtlasten entweder als verbliebene Ressourcen oder als sanierungswürdige Umweltgefahren betrachtet werden, verfolgt das recomine-Bündnis einen ganzheitlichen Ansatz.

 

In recomine entwickelt sich eine innovative Technologieplattform, die es sich zum Ziel setzt die Beseitigung von Umweltbelastungen mit der Erschließung fein verteilter Rohstoffquellen zu kombinieren. Die Umsetzung erfolgt durch ein breites Bündnis mit über 40 Partnern aus Forschung, Industrie, Gewerbe und Gesellschaft in der Region Erzgebirge. Da viele Bergbau- und Hüttenstandorte weltweit vergleichbare Probleme und Fragestellungen haben, werden neu entwickelte Lösungen an Entwicklungsstandorten im Erzgebirge getestet, weiterentwickelt und dann auf dem Weltmarkt angeboten.

In drei Startprojekten wird das Management und die Strategie des recomine-Bündnis (weiter)entwickelt und ein Mehrwert für die Modellregion Erzgebirge zur innovativen Sanierung von Altlasten geschaffen. Die Startprojekte umfassen:

  • Entwicklung einer gemeinsamen Bündnisstrategie, um in der Region Erzgebirge Innovationen zu generieren und damit gesellschaftliche und wirtschaftliche Impulse zu setzen
  • Koordination und Aufbau einer gemeinsamen Vertriebsstruktur mit globaler Reichweite
  • Transferstelle für Kooperationsgesuche und Verwertungsstrategien
  • Optimierter Austausch mit gesellschaftlichen Interessensgruppen und Behörden

Vier ausgewählte technische recomine-Projekte werden sich mit dem Ressourcenpotential von schwermetallbelasteten Grubenwässern, mit dem Ressourcenpotential ausgefällter Sedimente aus Grubenwässern, mit der Forstwirtschaft von Halden-Liegenschaften, und mit der Biolaugung von Haldenmaterial beschäftigen. Weitere Projekte folgen nach einer weiteren Auswahlrunden durch den recomine-Beirat im 3. Quartal 2020 und 1.Quartal 2021.

Smart Composites ERZgebirge

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Annaberg-Buchholz - branchenübergreifende Technologiecluster

Das Bündnis SmartERZ

Das Erzgebirge steht vor großen gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen: demografischer Wandel, Digitalisierung und grundlegende Änderungen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Viele der hier ansässigen Klein- und Kleinstunternehmen stellt das vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig birgt die bevorstehende Entwicklung große Chancen für die Region, die sich seit 800 Jahren immer wieder selbst neu erfindet.
 

SmartERZ möchte Unternehmen unterstützen, diese Anstrengung erfolgreich zu meistern. Dafür verfolgt das Bündnis ein Ziel: die Transformation der Region Erzgebirge zu einem führenden Hightech-Standort für funktionalisierte, neuartige Verbundwerkstoffe, sogenannte Smart Composites.

Die Unternehmer des Erzgebirges sind aus Tradition visionär. Dieser Tradition verpflichtend hat sich das Bündnis SmartERZ (Smart Composites Erzgebirge) von derzeit 160 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft auf den Weg gemacht, um in den nächsten fünf Jahren einen innovationsgetriebenen Strukturwandel in der Region Erzgebirge zu initiieren. Ende 2019 sind die ersten vier Projekte gestartet:

  • SMARTStrat – Prüf- und Fertigungsstrategien für Smart Composite Anwendungen bis zur Serienproduktion
  • eHeatDigiLine – Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobilität
  • StrukTronik – Strukturkonforme Einbettung von mikroelektrischen Systemen in thermoplastische Verbundstrukturen
  • SmartHydro – Technologieentwicklung für intelligente Tankträgersysteme von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen

Das branchen- und unternehmensübergreifende Technologiecluster SmartERZ bringt die erforderlichen Partner zusammen. Es fördert gezielt Austausch, Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Akteure in der Region. Bereits heute umfasst das Bündnis mehr als 160 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Lausitz - Life and Technology

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Zittau - kompetenzübergreifendes Netzwerk im Dreiländereck

Regionales Bündnis im Dreiländereck Lausitz

Mit Life and Technology (L&T) wurde ein Bündnis ins Leben gerufen, welches mit einem kompetenzübergreifenden Netzwerk seiner Partner das klare Ziel verfolgt, die Wirtschaftskraft in der Dreiländerregion zu stärken und dabei gleichzeitig durch ein modernes, vielfältiges (Weiter-) Bildungsangebot dem aktuellen, aber auch dem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Lausitz - Life and Technology ist ein Kooperationsvorhaben der Hochschule Zittau/Görlitz, des Landkreis Görlitz, der ULT AG und des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

Hinsichtlich des Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft und der damit verbundenen digitalen Transformation möchte L&T neue Perspektiven, Lösungsansätze und innovative Technologien bieten. Dafür werden in Form verschiedener Projekte vier Innovationsfelder ausgebaut:

  • Vernetzte Energiesysteme durch Speichertechnologien
  • Additive Fertigung für effizientere Produktion
  • Non-formale regionale Bildung
  • Attraktive Lebens- und Arbeitsräume.
     

Durch die zentrale Lage der Lausitz im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland sowie die daraus gewachsenen historischen Verbindungen erhält L&T überregionale und internationale Unterstützung.

LESSIE – Leipziger Smart Service Engineering

Leipzig - Regionales Kooperationsnetzwerk für Smart Services

Regionales Kooperationsnetzwerk für Smart Services

LESSIE verfolgt das Ziel, mit Partnern aus dem Großraum Leipzig, Mitteldeutschland und Sachsen die digitale Dienstleistungswirtschaft zu stärken. Best Practices, Show Cases und damit die Expertise der beteiligten Unternehmen sollen längerfristig in einem Smart Service Lab demonstriert werden und das Potenzial datengetriebener Dienstleistungen greifbar machen.

Bei LESSIE stehen die Unternehmen und ihre Arbeitsgebiete im Zentrum aller Überlegungen. Die Partner identifizieren gemeinsam wichtige Themenbereiche, in welchen Innovationen durch Smart Services gestaltet werden sollen. In diesen Themenkreisen werden als Teil der LESSIE-Methode mit wissenschaftlicher Unterstützung Impulse und Ideen gewonnen, Möglichkeiten für eine konkrete Umsetzung von Smart Services sondiert und Partnerschaften für die Zusammenarbeit begründet. Themenkreise werden deshalb wissenschaftlich moderiert und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen ausgestaltet. Im Ergebnis sollen für die Unternehmen konkret umsetzbare Lösungen und Transfermöglichkeiten in Arbeitskreisen realisiert werden.

  • Blockchain Based Smart Services
  • Digitale Arbeitswelten in Smart Service Systems
  • Innovationen durch Smart Services mit 3D-Druck
  • Medical Data Analytics for Smart Health Services
  • Smart Services für dezentrales Datenmanagement
  • Smart Services in der öffentlichen Verwaltung

LESSIE ist offen für Unternehmen aller Branchen und Bereiche, die sich im Zuge der Digitalisierung weiterentwickeln und dazu Anforderungen, Erfahrungen und Kompetenzen weitergeben möchten. räger des Netzwerkes ist die IFDT – Institut für Digitale Technologien gGmbH.

Transferverbund Saxony5 der sächsischen HAW

Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“

Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz, Zwickau

Transfer network Saxony5 of the Saxon HAW

Bund-Länder-funding initiative "Innovative Hochschule

Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz, Zwickau

Saxony5-Co-Creation Labs

Saxony5-Co-Creation Labs – Anwendungsbereite Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit

 

Im Rahmen des Saxony5-Verbundes der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) bündeln 6 Forschungs- und Entwicklungsteams ihre fachlichen Stärken und experimentellen Möglichkeiten zu einem Systemanbieter für die regionale Wirtschaft.

Für unsere Partner entwickeln wir in Co-Creation Labs über konkrete Projekte neue Produkte, Verfahren oder Problemlösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Indem wir neue Technologien demonstrieren und Ideen niederschwellig erproben, entstehen oft innovative Produktansätze. Diese können dann wiederum in Projekten gemeinsam mit unseren Partnern umgesetzt werden.

 

Aktuell bieten wir in den Co-Creation Labs unseren Partnern geballte Kompetenzen in folgenden Themengebieten:

  • Fabrik der Zukunft (Digital Leadership, Smart Operations, Smart Factory, Mitarbeiter, Smart Products, Data driven Service)
  • Vernetzte Mobilität (Vernetztes und Autonomes Fahren, V2X und Ladekommunikation, Smart Grid, Smart City, Mensch-Maschine-Interaktion)
  • Additive Fertigung (laserbasierter 3D-Druck von Metall und Keramik, von Kunststoff und in Architektur und Bauwesen)
  • Versorgungsinfrastruktur (Elektrizität, Wärme, Kälte, Gas, Wasser, Abwasser, Daten, IT, Netze)
  • Landwirtschaft und Biodiversität (Ökologischer Landbau, Verringerung Nitratauswaschung, Genetische Diagnosen, Biodiversität in Agrarökosystemen, Klimaschutz und Klimaanpassung, Substitution und Eliminierung kritischer Biozid)
  • Oberflächentechnik (Oberflächenanalytik, Oberflächenstrukturierung, Oberflächenfunktionalisierung, Beschichtungstechnologie)

Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau zusammengeschlossen. Der Transferverbund „Saxony5“ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden.

Die Partnerschaft LaNDER³

BMBF-Programme Starke Fachhochschulen–Impuls für die Region

Hochschule Zittau/Görlitz

Regionale Partnerschaft Lausitzer Naturfaserverbundwerkstoffe

Leben und Produzieren auf dem Industrieniveau des 21. Jahrhunderts mit dem, was die Natur hergibt – Naturfasern, (Bio)Polymere, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien – darin sieht die Partnerschaft LaNDER³ die Zukunft. Durch innovative Technologieentwicklung und anwendungsorientierte Forschung unterstützt die Partnerschaft den Strukturwandel in der Lausitz und trägt zum Umweltschutz bei.

 

Der Aufbau eines lebendigen, in der Lausitz regional verankerten Netzwerkes mit dem Ziel einer ganzheitlichen Material- und Technologieentwicklung rund um naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) ist das übergeordnete Ziel der Partnerschaft LaNDER³, welche seit 2017 aus der Fördermaßnahme „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls) durch das BMBF gefördert wird und an der Hochschule Zittau/Görlitz tätig ist.

Forschungsschwerpunkte der Partnerschaft sind:

  • Funktionalisierung und Modifizierung von Naturfasern
  • Fertigungstechnologien für NFK
  • Funktionsschichten für NFK
  • Recycling von NFK-Abfällen
  • Energiegewinnung und -effizienz
  • Prozessvernetzung

Aktuelle Forschungsprojekte innerhalb des LaNDER³ Netzwerkes unter der Leitung von Klein- und mittelständischen Unternehmen:

Im KMU-Projekt DatProNat (Datenanalyse für verkettete NFK-Prozesse und datengestützte Prozessführung für die NFK-Bauteilformgebung) entwickelt die Firma Strucnamics Engineering GmbH, mit Firmensitz in Dresden, ein Analysesystem, mit dem Herstellungsprozesse in der Fertigung von naturfaserverstärkten Kunststoffbauteilen untersucht und optimiert werden können. Das Analysesystem soll besonders sensible Fertigungsschritte wie zum Beispiel die Formgebung verbessern.

Auf Basis der Prozess- und Materialentwicklungen des Verbundprojektes LaNDER³ wird in KMU-Projekt EasyStep ein stationäres und modulares Dachzugangssystem aus Leichtbaumaterialien für automobile Anwendungen entwickelt. Das stationär am Fahrzeug befestigte Dachzugangssystem soll einen einfachen und sicheren Zugang zu Dachaufbauten von PKW, Transportern oder LKW ermöglichen.

ZukunfTAlter - Zukunftstechnologi­en für gelingendes Altern

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

AWO Lausitz gGmbH, Hoyerswerda & TU Dresden

Regionale Partnerschaft für ein gelingendes Altern im ländlichen Raum

„Das WIR-Bündnis ZukunfTAlter konzentriert sich auf das zukunftsweisende Innovationsfeld der Gero-Technologien (u.a. digitale (assistive) und smarte Technologien). ZukunfTAlter verfolgt die Vision „die Oberlausitz zur europäischen Modellregion für Gero-Technologie – für ein neues generationsübergreifendes, inklusives und selbstbestimmtes Lebensgefühl“ zu entwickeln und die Standortattraktivität sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen zu erhöhen.

 

Im Bündnis werden die Innovationsbereiche „Pflege und Gesundheit (Smart Health)“, „Wohnen (Smart Home)“ und „Wohnumfeld (Smart Living)“ bearbeitet. Angestrebt wird, nicht nur die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen in diesem Innovationsfeld auszudehnen, sondern anwendungsreife Lösungen, die ein Marktwachstum befördern, zu etablieren. Erst hierdurch kann eine tatsächliche Wertschöpfung in unserer Bündnisregion entstehen. Somit wird eine fruchtbare Basis für Gründungen (bspw. von Start-Ups) und der Herausbildung von neuen Geschäftsmodellen gelegt.

Das Bündnis setzt auf einen partizipativen Forschungsansatz. Denn die Entwicklung, der Einsatz und die Verwendung von digitalen Technologien sind immer in Verbindung mit den Nutzenden und ihrem Lebens- und Sozialraum zu denken und zu gestalten. Daher stellt nehmen die Qualifizierung, Weiterbildung und folglich der Kompetenzerwerb eine Querschnittsfunktion unserer Bündnisaktivität ein. Das Bündnis setzt in der Region auf die gegenwärtigen Ressourcen und Akteure (wie z.B. einen leistungsfähigen und innovativen Mittelstand, engagierte Politiker) und bauen diese so aus, dass neue Wachstumsperspektiven im Kontext des Alter(n)s und der Pflege und Gesundheit erschlossen werden können, um die demografischen Entwicklungen und den strukturellen Wandel gelingend zu gestalten. Hierfür verfolgt das Bündnis die Mission Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu verbinden, um die ländlich geprägte Region unserer Oberlausitz zu stärken.
ZukunfTAlter bietet schon heute ein vielfältiges Branchenspektrum mit einem starken interdisziplinären Bündnisverbund aus 94 Partnern, bestehend aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunalpolitikern, Sächsischen Ministerien, Institutionen, Netzwerken, Pflege- und Gesundheitskassen, Vereinen und Verbänden.

BIO-Z – Biobasierte Innovation aus Zeitz & Mitteldeutschland

BMBF-Projekt: WiR! Wandel durch Innovation in Regionen

Pi Innovation Culture GmbH

Biobasierte Wertschöpfung & Beschäftigung in der Region

Das WIR-Bündnis „BioZ“ entwickelt ein Innovationssystem für biobasierte Wertschöpfungsketten in Mitteldeutschland. Leistungsfähige Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Startups schließen sich zusammen, um Ihre Kompetenzen aus der Agrar-, Lebensmittel- und Chemieindustrie miteinander zu verknüpfen. Ziel ist die Entwicklung klimaneutraler Produkte auf Basis erneuerbarer Rohstoffe sowie die Skalierung entsprechender Verfahren und Prozesse.

 

BioZ verfolgt einen kooperativen Ansatz, um gemeinsam Entwicklungs- und Verarbeitungspfade für biobasierte Produkte und Dienstleistungen zu gestalten. Klimaneutrale Prozesse und erneuerbare Rohstoffe sorgen für Lösungen, die den Klimawandel vermindern und langfristig sichere Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Das Generieren, Teilen und Anwenden von Wissen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten und allen berührten Bereichen bilden die Basis in BioZ. Der unternehmerische Gewinn ist ebenso wichtig wie der gesellschaftliche und ökologische. Bio-Z ist bewusst, dass die Transformation zu einer kreislaufgeführten und biobasierten Wirtschaftsform ein sukzessiver und langfristiger Prozess ist. Auch die schrittweise Ablösung fossiler Rohstoffe auf dem Weg zu vollständig biobasierten Produkten wird betrachtet. Daher entwickelt BioZ eine Roadmap mit kurz-, mittel-, langfristigen Umsetzungszielen.

In effizienten und branchenübergreifenden FuE- Kooperationen will BioZ folgende Produktfelder erschließen:

• Biopolymere, Additive für Kunststoffe, Wachse, Farben, Lacke, Bindemittel
• hochwertige Fein- und Spezialchemikalien, API, Biopharma, Riech- und Geschmackstoffe, etc.
• funktionelle Proteine und Enzyme für den Nahrungsmittelbereich und technische Anwendung
• biobasierte Fasern, Gewebe und Werkstoffe, etc.

BioZ beschleunigt den Austausch und die branchenübergreifende Verknüpfung von Kompetenzen. Vier moderierte Dialoggruppen diskutieren die Themen „Proteine“, „Lipide“, „Fein- & Spezialchemikalien“ und „Biopolymere“. Ziel ist die effiziente Verknüpfung von Wissen, die Gewinnung von Partnern sowie die Vorstellung und Generierung neuer Ideen.
Die Dialoggruppen bringen Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammen: von Roh- oder Ausgangstofferzeugern, technologischen Wissensträgern, Herstellern von Intermediaten bis hin zu den Endverarbeitern und Anwendern. Die in BioZ entwickelten Prozesse sollen mittelfristig in der Region skaliert und demonstriert werden, um langfristig eine Modellregion für die Bioökonomie aufzubauen.

Ihre Ansprechpartner bei futureSAX

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Michael Kelber

Projektmanager Forschung & Transfer

Wissens- & Technologietransfer

Nach seinem Studium der Architektur war Michael Kelber mehrere Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Transferbereich zwischen Wissenschaft und Innovation an der Wissensarchitektur – Laboratory of Knowledge Architecture der Technischen Universität Dresden tätig. Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre lag auf den Gebieten des Wissensmanagements und Entrepreneurships sowie der Methodenvermittlung zur Entwicklung von Geschäftsideen und der Ausschöpfung von Innovationspotentialen. Parallel dazu begleitete Herr Kelber ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziertes Forschungsprojekt zum Aufbau und zur Vertiefung von Innovationskapazitäten im sächsisch-polnischen Grenzraum. Durch die Teilnahme an internationalen Forschungskonferenzen und dem Akademischen Austausch mit der Waseda Universität in Tokyo sind Herrn Kelber kulturübergreifende Herangehensweisen und Verfahren zur Entwicklung von Forschungsprojekten und Geschäftsideen vertraut. In seiner Freizeit unterstützte er zuletzt in einer aktiven Rolle die Vorbereitungsphase einer Ausgründung und engagiert sich als Ordentliches Mitglied beim Filmverband Sachsen. 

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