Internationale Aktivitäten sächsischer Unternehmen

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Internationale Aktivitäten innovativer sächsischer Unternehmen

#InnovationmadeinSaxony ist nicht nur innerhalb der sächsischen Grenzen gefragt, sondern schreibt auch internationale Erfolgsgeschichten. In unserem Blogbeitrag stellen wir erfolgreiche sächsische Unternehmen vor, potenzielle internationale Schnittstellen sowie mögliche Partnerinstitutionen für Innovatoren auf der Suche nach Impulsen für die internationale Expansion.
(Foto: Steven Kohl/START Global c/o Universität St. Gallen)

Die Preisträger des Sächsischen Gründerpreis 2020 zum START-Summit in St. Gallen

Im Rahmen der bereits seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem START Summit in St. Gallen und futureSAX dürfen die Platzierten des Sächsischen Gründerpreises kostenfrei auf dem START Summit vom 22.-27. März 2021 ausstellen – diesmal vollständig virtuell. Der START Summit ist Europas größte von Studenten organisierte Konferenz für Unternehmertum und Technologie. Das Ziel ist es, Innovationen aktiv zu fördern, indem wir mehr als 5.000 Startups, Investoren, Unternehmen und junge Talente zusammenbringen. Wir freuen uns sehr, dass alle ausgezeichneten Unternehmen des Jahres 2020 #InnovationmadeinSaxony präsentieren werden:

Interessierte Teilnehmende können noch bis direkt zum Beginn der Veranstaltung ihre Tickets sichern.

Sächsische Innovationen werden nicht nur im Rahmen des START Summit sichtbar, sondern auch in der überregionalen Presse wahrgenommen. So berichtet bspw. erst kürzlich das FORBES Magazin über internationale Aktivitäten des Chemnitzer Softwareentwicklers staff-eye GmbH aus Chemnitz.

German Accelerator und InnoEU Tech Bridge als Sprungbrett für futureSAX-Alumni

Bereits elf sächsische Unternehmen, darunter die futureSAX-Alumni Senorics GmbH, Ferroelectric Memory Company FMC GmbH, Staffbase GmbH und Wisefood GmbH konnten erfolgreich an einem der mittlerweile vier German Accelerator Programme teilnehmen. Diese bieten, je nach Thema, Marktzugang in bestimmte Regionen New York, Silicon Valley, Südostasien oder Themengebieten wie LifeScience. Aus den aktuellen futureSAX-Wettbewerben waren bereits die Data Virtuality GmbH und SQIN Technologies in den Programmen aktiv.

Auch im Rahmen des InnoEU Tech Bridge nutzten futureSAX-Alumni die Möglichkeit zur internationalen Vernetzung mit asiatischen Partnern. Nachdem im Jahr 2019 in Begleitung von futureSAX die Alumni Infrasolid GmbH und Senorics GmbH noch vor Ort in Chengdu und Shanghai präsentiert haben, konnte in diesem Jahr auf Vermittlung von futureSAX zweitplatzierte Unternehmen des Sächsischen Gründerpreis 2020, die SEMRON GmbH, die virtuelle Vernetzung nutzen.

Darüber hinaus konnte the nu company GmbH, Teilnehmende der Sächsischen Investoren Roadshow in Berlin 2019 und auch German Accelerator Absolvent, im letzten Jahr erfolgreich den DREBERIS Exportpreis gewinnen. Über die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Innovationstouren besteht für interessierte mittelständische Unternehmen die Möglichkeit auch in neuen Märkten wie z.B. Israel erste Kontakte aufzubauen.

Sächsischer Mittelstand trifft auf israelische Tech-Innovatoren

Israel ist ein wissensbasierter Innovationshub der Weltklasse. futureSAX bietet zum Beispiel dem futureSAX-Alumni-Netzwerk die Möglichkeit, in den Austausch bzw. die Kooperation Ihres Unternehmens mit einzigartigen Partnern aus Israel zu treten. Als Netzwerkpartner des German Israeli Network of Startups & Mittelstand (kurz: GINSUM) planen wir einen gemeinsamen virtuellen Termin zur Vernetzung sächsischer Unternehmen mit israelischen Start-ups insbesondere aus den Bereichen Digital Health, Cyber Security, GreenTech und Safe & Smart City (mit Fokus auf Energie, Mobilität und Sicherheit). Auch die Sächsische Staatskanzlei begrüßt die Initiative und damit einhergehend die Intensivierung der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Sachsen.

Start-up Corner auf der Hannover Messe – Internationale Leitmesse für Industrie

Durch die futureSAX-Start-up Corner erhalten Gründende die Möglichkeit, durch die zum Teil auch tageweise Einmietung in den futureSAX-Gemeinschaftsstand erste Erfahrungen auf nationalen und internationalen Messen sowie regionalen Branchenmeetings zu sammeln und neue Partner und Finanzierungen zu adressieren. Der Vorteil für die jungen Unternehmen besteht im geringeren Zeitaufwand für die Messeorganisation, der gemeinsamen Vorbereitung und der Einbindung in ein größeres und damit besser sichtbares Format.

Auf der Hannover Messe ist die futureSAX-Start-up Corner ein langjähriger Gast und fester Bestandteil der Weltleitmesse für Industrie und Technologie. Welche Teams in der diesjährigen virtuellen Ausstellung Innovation made in Saxony repräsentieren, wird in Kürze bekanntgegeben. Die Hannover Messe findet 2021 rein onlinebasiert vom 12. bis zum 16. April statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, am virtuellen Gemeinschaftsstand mit den Start-ups in Kontakt zu treten und sich im sächsischen Innovationsökosystem zu vernetzen.

Jung trifft etabliert – virtuell in St. Petersburg

Darüber hinaus besteht für junge Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen der 18. Deutschen Woche in Sankt Petersburg am Startup-Day teilzunehmen und dort Kontakte zu großen und mittelständischen russischen Unternehmen zu knüpfen.  Am 23. April 2021, 15:00 Uhr, wird es durch die Deutsch-Russische Außenhandelskammer eine Livezuschaltung aus Sachsen nach Sankt Petersburg geben. Sächsische innovative Gründungen können sich über futureSAX einen der begehrten Pitchslots sichern und sich für die virtuelle Präsentation vor dem Auditorium vor Ort bewerben. Der Erfahrungsaustausch sowie die Anbahnung von Kooperationen kommen dabei auch nicht zu kurz. Bei Fragen zu diesem Format können Sie sich gerne an den zuständigen Projektmanager Gründen, Alexander Seedorff, wenden.

Sächsisches Start-up-Partner-Netzwerk

Das Sächsische Start-up-Partner-Netzwerk vereint 50 Akteure, die ein Ziel verfolgen: Sie bei der Gründung Ihres Unternehmens bestmöglich zu unterstützen!

Übersicht

Sächsisches Start-up-Partner-Netzwerk bietet Unterstützung

Das Sächsische Start-up-Partner-Netzwerk von futureSAX bietet nicht nur in grundlegenden Fragen eine Übersicht über die passenden Ansprechpartner. U.a. mit dem Internationalen Startup Campus in Leipzig (u.a. koordiniert von der Gründerinitiative SMILE), der Teleskopeffekt GmbH aus Mittweida, mit guten Verbindungen zum digitalen Vorreiter Estland sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen gibt es zahlreiche Erfahrungen und Angebote zu bzw. für  internationalen Aktivitäten.

IOsax als Partner für Fragen zur Internationalisierung

Die über die Wirtschaftsförderung Sachsen im Start-up-Partner-Netzwerk organisierte Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOsax) bietet als zentraler Ansprechpartner zudem zahlreiche Impulse zu ersten internationalen Schritten. Eine tolle Möglichkeit internationale Erfahrungen zu sammeln bietet die IOsax Express Reise zur Slush im November 2021. Interessierte Unternehmen können sich bereits heute beim IOsax Team melden. Die ausgewählten BewerberInnen dürfen sich der vorbereitenden Unterstützung durch das futureSAX-Netzwerk gewiss sein.

Fokus von internationalen Kapitalgebenden auf sächsische Wachstumsunternehmen

Die gute internationale Vernetzung der futureSAX-Alumni hilft zusätzlich beim Abschluss von Finanzierungsrunden mit internationalen Investoren. Die Mitarbeiter-App Plattform Staffbase sichert sich bereits im Sommer 2019 in einer Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 20 Millionen Euro. Der New Yorker Technologie-Investor Insight Ventures, der bereits an Unternehmen wie Blinkist, N26, HelloFresh, BlaBlaCar, Twitter und Shopify beteiligt ist, steigt bei den Chemnitzern ein. Als Marktführer für Mitarbeiter-Apps und Intranets erweiterte Staffbase im Oktober 2020 mit Übernahme des Berliner HR-Tech-Startups teambay seine Plattform und übernahm im März 2021 das  kanadische Unternehmen Bananatag, einer führenden E-Mail-Lösung für interne Kommunikation. Zusammen bildet die Fusion nun das weltweit größte Unternehmen für interne Kommunikationssoftware mit dem klaren Ziel, die erste voll-integrierte Komplettlösung für interne Kommunikationsteams zu sein.

Der Gewinner des Sächsischen Gründerpreis 2019, die Wandelbots GmbH, sammelte im Juni 2020 eine 26 Mio. Euro große Series B Finanzierungsrunde von den Investoren 83North, Next47 und der Microsofts Venture-Capital Arm M12 ein, die den Investorenpool um bisherigen Investoren Paua Ventures, EQT Ventures, Atlantic Labs; Haniel und Alexander Rinke (CEO Celonis) ergänzen. Das Technologieunternehmen watttron GmbH, Gewinner es Sächsischen Gründerpreis 2017 (damals: futureSAX-Ideenwettbewerb), aus Freital sammelte im April 2020 3,4 Mio. EUR Wachstumskapital von unter anderem der Constantia New Business, dem Corporate Venture Capital Arm der Constantia Industries AG aus Österreich.

Die Gewinner des 20. Sächsischen Gründerpreises im Jahr 2020, die Morpheus Space GmbH, konnte mit ihrem Geschäftsmodell und der Entwicklung der kleinsten Ionenstrahlantriebe für Satelliten mehrere namhafte internationale und deutsche Investoren überzeugen. Der in München ansässige Investor Vsquared Ventures führte dabei die Finanzierungrunde als sogenannter „Lead-Investor“ an, darüber hinaus stiegen gleich fünf US-Wagniskapitalgeber ein. Das Unternehmen nahm im Jahr 2019 am Techstars Starburst Space Accelerator in den USA teil.

Alle Finanzierungsrunden sächsischer Start-ups und Wachstumsunternehmen finden Sie in unsere Deal-Übersicht.

 

 

Ihr Ansprechpartner bei futureSAX

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Alexander Kühne

Projektmanager Kapital

Seine Affinität für digitale Technologien und deren Geschäftsmodelle entwickelte er nach einer mehrjährigen Tätigkeit in der Automobilindustrie. Während seines Masterstudiums des Wirtschaftsingenieurswesens an der Technischen Universität Dresden fokussierte er sich auf die Themen Geschäftsmodellentwicklung & Innovation und gründete ein Unternehmen im Bereich eCommerce und Podcasting. Zusätzlich ist er zweifacher Absolvent der Blockchain School Mittweida und engagiert sich im Organisationsteam des Blockchain Meetup Saxony. Er ist ausgebildeter Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB) und war lange ehrenamtlich in der überparteilichen politischen Bildung im Politischen Jugendring Dresden e.V. (PJR) als Vorstandsmitglied engagiert.

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